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Power out of the box

Praxistest der Festool SYS-PowerStation
Power out of the box

Gerade bei Montagearbeiten auf der Baustelle fehlt oft die nahegelegene Stromquelle, um die kabelgebundenen Elektrowerkzeuge mit Energie zu versorgen. Dank der SYS-PowerStation von Festool, im Systainer3-Format, erhält der Tischler und Schreiner Strom an fast jedem Ort. Ein Erfahrungsbericht von Tischlergeselle Lars Grupe und Konstantin Mezker von der Grupe & Mezker GbR zeigt, wie praxistauglich die PowerStation ist.

BM-Redakteur Stefan Kirchner

Lars Grupe und Konstantin Mezger berichten: „Auch wenn wir schon viele Akku-Elektrowerkzeuge haben, sind einige Maschinen immer noch mit einem Netzkabel ausgestattet. Wir können ja nicht von heute auf morgen unsere ganzen Elektrowerkzeuge auf Akku umstellen, das wäre ein extrem hoher Kostenfaktor und würde dem Sinn der Nachhaltigkeit nicht gerecht werden. Zudem sind auch noch nicht alle Werkzeuge mit Akku erhältlich oder erbringen noch nicht die gewünschten Leistungen, die wir benötigen. Dank der SYS-PowerStation von Festool sehen wir unsere kabelgebundenen Werkzeuge fast schon als baustellentaugliche Akku-Geräte.

Steckdose vs. PowerStation

Mit 1500 Wh Energieinhalt, 3680 W Dauerleistung und einer Spitzenleistung von bis zu 18 000 W liefert der portable Energiespeicher für uns dauerhaft eine stabile Netzspannung von 230 V. Wir haben einen Vergleich gestartet, wie unsere Kapp-Zugsäge reagiert, wenn sie Energie aus der Steckdose oder aus der SYS-PowerStation bekommt. Wir waren sehr überrascht, dass wir bei der SYS-PowerStation keine Leistungseinbrüche hatten im Vergleich zum Strom aus der Steckdose. Das liegt wahrscheinlich am Stromnetz oder am Kabel-Querschnitt, der nicht so effizient ist wie die PowerStation, mit ihren zahlreichen Akku-Zellen. Die Kapp-Zugsäge lief direkt ohne Verzögerung bzw. ohne einen langsamen Anlauf an.

In der Praxis bedeutet das, dass wir effektiver und zeitsparender arbeiten können. Wir mussten z. B. eine großflächige Decken-Unterkonstruktion zusägen und montieren. Nach einer Woche war die PowerStation immer noch nicht leer. Auch wenn der Akku nicht mehr ganz voll ist, erzielt die PowerStation immer noch ihre volle Leistung. Anders sah es beim Einsatz eines netzbetriebenen Langhalsschleifers und einem angeschlossenen Absaugmobil (Staubsauger) aus. Durch die permanente Stromversorgung von zwei Hochleistungsgeräten hat der Akku bei uns nur ca. einen dreiviertel Tag gehalten. Wir konnten damit aber rund 200 m2 Trockenbauwände schleifen.

Leichtes Aufladen, einfache Bedienung

Im Allgemeinen kann man einfach nur sagen, dass die Bedienung selbsterklärend ist und wir nicht das Gefühl hatten, dass die Akkus warm werden, bei einem dauerhaften Einsatz der PowerStation. Um den Akku komplett aufzuladen, beträgt die Ladedauer im Normalfall 3,5 Stunden. Da wir Photovoltaik auf dem Dach haben, können wir die PowerStation auch effizient und mit nachhaltigen Gedanken aufladen. Im Vergleich zu einem Generator erzeugt die PowerStation keinen Lärm, benötigt kein Benzin und verursacht keine Umweltschäden. Dadurch ist die Powerstation für uns auch perfekt geeignet für Innenbereiche.

Das Bedienkonzept der mobilen Steckdose konnten wir intuitiv über die Frontseite bedienen, hier sind der An-und-Ausschalter sowie der Stromanschluss, also die Steckdose. Was uns am Anfang gewundert hat, aber doch sehr logisch ist, dass ein weiterer An-und-Ausschalter sich im Inneren des Systainers befindet, um die PowerStation zu starten. Der hat den Zweck, ein unfreiwilliges Anschalten während des Transports zu verhindern. Durch die komfortable LED-Ladeanzeige auf der Frontseite hatten wir zudem immer den aktuellen Ladezustand im Blick. Im Inneren des Systainers befindet sich noch eine Ausbuchtung, wo z. B. das Handy seinen Platz findet. Wir dachten erst, dass es sich hier um eine Induktionsfläche/Ladeschale für das Smartphone handelt, aber sie dient nur zur staubgeschützten und transportsicheren Handyablage. Das Handykabel wird durch eine kleine Kabelaussparung im Gehäuse nach draußen geführt. Hier konnten wir das Handy mit einem USB-C-Anschluss über dem An-und-Ausschalter zum Aufladen anstecken.

Transport und Handling

Gerade wenn man im ländlichen Bereich, also auf dem Dorf, seinen Kundenkreis hat, so wie wir, ist die SYS-PowerStation sehr praktisch, da wir auch Arbeiten auf Bauernhöfen oder Weiden durchführen, wo normalerweise keine Steckdosen vorhanden sind. Zudem ist die PowerStation auch spritzwassergeschützt (IP44), falls ein Regenschauer auf der Weide kommt und wir schnell unsere Gerätschaften in den Transporter einladen müssen. Einen entscheidenen Vorteil der PowerStation sehen wir auch darin, dass man sich auf der Baustelle nicht mit anderen Gewerken um die Stromquelle streiten muss.

Die PowerStation hat mit 16 kg schon einiges an Gewicht. Über längere Strecken diese zu tragen ist schon ein wenig mühselig. Zudem sind wir auch öfter auf den Fake-Tragegriff an der Front hereingefallen. Automatisch greift man dorthin. Aber wenn man es verinnerlicht hat, ist das auch kein Problem.

Super wäre es, wenn es das Festool Rollbrett SYS-RB gleich dazu geben würde. Das wäre nicht nur hilfreich beim Transport, sondern auch auf der Baustelle. So hätten wir mehr Bewegungsspielraum. Das macht sich besonders beim Schleifen von gespachtelten Trockenbauwänden mit einem netzbetriebenen Langhalsschleifer sehr bemerkbar. Aber im Kombination mit einem Festool-Absaugmobil geht es auch.

Abschließend kann man sagen, dass die PowerStation ein absolut praktischer Helfer ist in unserem Montagealltag.“


Tischler Lars Grupe (l.) und Konstantin Mezker von der Grupe & Mezker GbR.
Foto: Grupe & Mezker GbR

Grupe & Mezker GbR

Jungunternehmer starten durch

Die Grupe & Mezker GbR ist zum größten Teil ein reiner Montagebetrieb, hat aber trotzdem eine kleine Werkstatt. Der Zwei-Mann-Betrieb benutzt hauptsächlich verschiedenste Elektrowerkzeuge. Gegründet wurde die Grupe & Mezker GbR im November 2020 in Mardorf am Steinhuder Meer im Landkreis Hannover. Lars Grupe ist gelernter Tischler und Schornsteinfeger. Konstantin Mezker ist technischer Zeichner sowie Konstrukteur. Er hat ein extremes Faible für das Handwerk, da sein Vater und Onkel gelernte Tischler sind. Die Leistungen des Montagebetriebes umfassen den Innenausbau, Fenster und Türen, Überdachungen, Trockenbau sowie die technische Planung.

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