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Serienmäßig flexibel

Homag präsentiert Nestingmaschine Centateq N-600
Serienmäßig flexibel

Mit der Centateq N-600 hat Homag zur Ligna 2019 eine Nestingmaschine in Portalbauweise vorgestellt, die sich besonders individuell an die betrieblichen Erfordernisse anpassen lässt. Von der Stand-alone-Lösung für kleine Betriebe bis hin zur vollautomatisierten Nestingzelle inklusive Lageranbindung und Roboterabstapelung ist dabei alles möglich.

Die Nestingmaschine Centateq N-600 fräst und bohrt Teile, auf Wunsch auch mit 5-Achs-Technik, und bietet zudem sogar optional die Möglichkeit, die Verbindungsbeschläge direkt einzusetzen. Auf der Ligna 2019 in Hannover hat Homag diesen Prozess mit dem Cabineo-Bohr-Aggregat und einem neuen Cabineo-Zuführsystem gezeigt. Den Transport der fertig bearbeiteten Teile am Auslauf der Centateq hat dabei der Roboter Feedbot C-500 übernommen. Um die Platte an der Nestingmaschine aufzulösen, entnimmt dieser ein Teil nach dem anderen aus der Centateq und bildet daraus einen optimierten Stapel. Dieser Stapel wird so zusammengestellt, dass möglichst viele Teile eine Lage bilden. Die daraus entstehende Stapelgeometrie reduziert die Stapelhöhe und den Transportaufwand. Auch wird die Stapelstabilität erhöht. Durch den gezeigten Automatisierungsgrad steigen der Output und die Prozessqualität enorm.

Maßgeschneidert konfigurierbar

Homag bietet die Centateq N-600 in sieben Automatisierungsgraden an – von der Standalone-Lösung bis hin zur vollautomatisierten Nestingzelle mit Anbindung ans Plattenlager und Roboterhandling. Außerdem hat der Verarbeiter die Wahl zwischen 3-, 4- oder 5-Achs-Bearbeitung mit unterschiedlichen Leistungsstufen. Hinzu kommen diverse High-Speed-Bohrgetriebe oder Optionen wie das automatisierte Bohren und Setzen von flächenbündigen Verbindern. Das Maschinenkonzept ist also konsequent auf die individuelle Optimierung der betrieblichen Bedürfnisse getrimmt. Zudem bietet es Unternehmensangaben zufolge dem Verarbeiter diverse Möglichkeiten, entsprechend seinen jeweiligen Anforderungen zu wachsen und beispielsweise den Automatisierungsgrad zu erhöhen.

Die Maschine verfügt über ein langlebiges geschlossenes Linearführungssystem mit hohen Beschleunigungswerten. Das gesamte Arbeitsfeld ist mit sämtlichen Bearbeitungswerkzeugen erreichbar. Hohe Vakuumleistungen bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch, so Homag, sorgen für energieeffizienten Betrieb. An Bord hat die Centateq N-600 einen 14-fach-Werkzeugwechsler sowie einen klappbaren Werkzeugübergabeplatz an der Maschinenvorderseite, der besonders zeitsparendes Rüsten ermöglicht.

Optimieren mit hoher Performance

Als Optimierungssoftware der Homag wird SchnittProfit für das Plattenaufteilen auf Sägen sowie auf Nestingmaschinen eingesetzt. Da die Software modular aufgebaut ist, können Anwender, die mit SchnittProfit bereits ihre Säge ansteuern, diese problemlos um das Nestingmodul erweitern.

Das Ganze lässt sich auch mit der webbasierten Zuschnittoptimierung IntelliDivide erledigen. Je nach ausgewähltem Maschinentyp stellt sich die Software automatisch auf den Plattenzuschnitt per Säge oder auf das Nesting mit der CNC-Maschine ein.

Die cloudbasierte Optimierungssoftware ermöglicht sehr hohe Rechenkapazitäten und sorgt dafür, dass das Ergebnis mit deutlich besseren Kennzahlen sehr schnell zur Verfügung steht. Das hat mehrere Vorteile. So ist z. B. keine lokale Hardware nötig. Außerdem funktioniert IntelliDivide unabhängig vom Betriebssystem – Internetzugang reicht. Anwender müssen sich auch nicht um Wartungen oder irgendwelche Updates kümmern.

Einfach online Schränke planen

Mit dem CabinetCreator bietet Homag als erster in der Branche einen webbasierten Möbelkonstruktionsassistent an, mit dem der Verarbeiter für seine Endkunden Schränke planen kann. Der integrierte KonnektorScan fügt automatisch auch sämtliche Beschläge ein. Im Ergebnis werden alle relevanten Daten erzeugt, um den Schrank zu fertigen. Vorteil auch hier: Lokale Hardware ist nicht erforderlich und der CabinetCreator funktioniert vollkommen unabhängig vom Betriebssystem online. (cn/Quelle: Homag)

www.homag.com


Vera Zimmermann ist Produktmanagerin CNC bei der Homag Group.
Foto: Homag Group

Nachgefragt

»Alle Automatisierungskonzepte bauen aufeinander auf«

Fünf Fragen rund um die neue Centateq N-600 an Homag-Produktmanagerin Vera Zimmermann.

BM: Smarte Nestingkonzepte mit Komplettbearbeitung sind im Tischler- und Schreinerhandwerk auf dem Vormarsch. Ist die Entwicklung der Centateq N-600 eine Reaktion darauf?

Vera Zimmermann: Die Entwicklung der Centateq N-600 begegnet im Speziellen den Herausforderungen des Fachkräftemangels und eignet sich für Unternehmen, die expandieren oder sich für die Zukunft rüsten möchten.

BM: Was macht die Maschine besonders interessant fürs Tischler- und Schreinerhandwerk?

Zimmermann: Es gibt viele Gründe, in die Centateq N-600 zu investieren. Zwei Beispiele: Der modulare Maschinenbau ermöglicht eine schrittweise Erweiterung von der einzelnen Maschine bis zur vollständigen Automatisierung, passend zur individuellen Investitionsplanung eines Tischlers/Schreiners. Hinzu kommt z. B. die Bearbeitungsvielfalt durch das neue Drive 5CS mit Aggregateschnittstelle. Es können sowohl klassische 5-Achs-Bearbeitungen durchgeführt, als auch Tast- oder Schleifaggregate eingesetzt werden. Damit bieten wir die Vielfalt, die ein Tischler/Schreiner braucht.

BM: Welche Lösung bietet Homag bei der Centateq N-600 im Bereich Beschlagssetzung?

Zimmermann: Mit der Centateq N-600 haben wir auf der Ligna als erster Anbieter ein CNC-Bearbeitungszentrum präsentiert, welches Cabineo-Verbinder automatisch einpresst – eine ganz neue Komplettlösung.

BM: Die Centateq N-600 wird in zahlreichen Varianten angeboten. Ist auch ein „kleiner“ Einstieg möglich, der später weitere Automatisierungsoptionen zulässt?

Zimmermann: Selbstverständlich. Alle Automatisierungskonzepte bauen aufeinander auf und sind teilweise über einfache Steckverbindungen nachrüstbar. Zusätzlich bieten wir Softwarekomponenten, die schrittweise eingeführt werden können.

BM: Hat die Maschine auch softwaremäßig alles an Bord, was der Tischler/Schreiner benötigt?

Zimmermann: Durch die moderne Steuerung und Bedienoberfläche ist die Maschine intuitiv zu bedienen. Gerade im Softwareumfeld möchten wir Lösungen bieten, die zu den Anforderungen der Verarbeiter passen. Dabei verzichten wir auf Standardisierung und liefern alles, was der Tischler/Schreiner jetzt und in Zukunft braucht.

Die Fragen stellte BM-Chefredakteur Christian Närdemann


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