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Holz wird immer „besser“

Holzbearbeitungstechnologien 2015
Holz wird immer „besser“

Die wesentliche Verbesserung der Holzeigenschaften, wie z. B. der Witterungsbeständigkeit, optimierte Holzwerkstoffe mit neuen Eigenschaftsprofilen, neue Verbindungs- und Oberflächentechnologien und die weitere Individualisierung von Möbeln werden die Technologien zur Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen in Zukunft wesentlich verändern.

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der Delphi-Studie „Holzbearbeitungstechnologien 2015“, die im Auftrag der ProWood-Stiftung vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung durchgeführt wurde.

Ausgangspunkt war die Erforschung innovativer Einflussgröße auf die technische Entwicklung von Holzbearbeitungsmaschinen und Anlagen. Dabei wurden vier Bereiche identifiziert, in denen die technologische Entwicklung einen maßgeblichen Einfluss auf die Maschinen und Anlagen haben wird:
  • Holzanbau und -ernte
  • Holzwerkstoffe
  • Produktionstechnik
  • Verfahren und Methoden.
In diesen vier Bereichen sind Entwicklungen erkennbar, die ein hohes Potenzial für die zukünftige Entwicklung der Be- und Verarbeitungsmaschinen haben. Zum konkreten Einfluss auf die Maschinentechnik wurden 50 Experten aus der Maschinen- und Anlagenindustrie selbst, aus der Holz verarbeitenden Industrie und aus Forschung und Organisationen, befragt.
Modifiziertes Holz
Die Modifizierung von Holzeigenschaften, etwa durch verbesserte Züchtungsmethoden, wird langsam aber bereits jetzt spürbar die Innovationen bei Werkzeugen und Maschinen beeinflussen. Dabei sind nicht nur die veränderten Bearbeitungseigenschaften und die veränderten Bestandteile Ausgangspunkt für neue Be- und Verarbeitungstechniken, sondern es werden auch langfristig die Möglichkeiten für wesentlich verbesserte Rohholzeigenschaften und damit für innovative Bearbeitungsprozesse geschaffen.
Insgesamt sieht die Studie eine Zunahme der Holz-Verwendung von 1–2 Prozent pro Jahr. Durch perfektionierte Erntemethoden könnte der Rohstoff Holz zudem billiger werden.
Verbesserte Witterungsbeständigkeit
Im Maschinen- und Anlagenbau wird die Technologieentwicklung in der nahen Zukunft durch die Entwicklung neuer Werkstoffe und Verfahren vor allem für die Verwendung als Bauwerkstoff bestimmt. Die Witterungsbeständigkeit, die Lebensdauer, aber auch der Brandschutz von Holz als Bauwerkstoff wird bis 2010 entscheidend verbessert sein. Thermoholz und keramelliertes Holz sind dazu die Stichworte. Durch diese neuen Verfahren wird Holz verstärkt für die Anwendungen im Bau ertüchtigt und damit auch die Entwicklung von neuen Maschinen und Werkzeugen stimulieren.
Auch bei Holzwerkstoffen wird es z. B. durch Kombinationen mit anderen Werkstoffen wie Kunststoffen zu wesentlichen Verbesserungen kommen, die zu neuen Eigenschaftsprofilen führen. Auch dafür sind neue Bearbeitungstechniken zu erwarten.
Neue Beschichtungs- und Verbindungstechniken
Neue Material- und Prozesstechniken werden die Beschichtungen von Holz- und Holzwerkstoffen in den nächsten Jahren entscheidend verändern. Die Nanotechnologie ist dafür ein Beispiel. Damit werden neue Bearbeitungstechnologien erforderlich, der Energieverbrauch bei der Herstellung wird um mehr als ein Drittel reduziert.
Neue Technologien und Fortschritte sind auch im Bereich der Verbindungstechniken zu erwarten. So dürfte z. B. das Kleben im Holzbau stärker an Bedeutung gewinnen.
Losgröße 1 und die Folgen
Im Jahr 2010 werden der Studie zufolge etwa ein Viertel aller industriell produzierten Möbel individuelle Einzelstücke sein. Damit werden für fast alle Bearbeitungsmaschinen Innovationen erforderlich, welche die nötige Flexibilität und Modularität bieten. Integrierte Produktionssysteme und Industrieroboteranlagen werden bis 2010 die heute noch üblichen verketteten Einzelmaschinen ablösen und zu der Einführung von neuen technischen Kooperationsstrukturen in der Holzindustrie führen. Rund ein Drittel der Unternehmen in der Holzverarbeitung wird in den nächsten zehn Jahren in Zulieferketten eingebunden und damit mit neuen Entwicklungs- und Kommunikationsmethoden konfrontiert werden.
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