Grundsätze der Gestaltung: Teil 2

Gestaltungsgrundlagen Handwerk: Körper

Körper werden durch Flächen begrenzt, die in der Regel rechtwinklig sind und von außen betrachtet werden. Für die einzelnen Ansichtsflächen gilt deshalb das, was über das Rechteck und Quadrat ausgeführt wurde.

Die Proportionen der Flächen des Körpers sind in der Draufsicht, zum Beispiel bei Tischen, be-sonders aber in der Vorderfront gemäß der harmonischenGesetze zu gestalten. Die Seitenflächen der Körper werden in der Tiefe meistens nur verkürzt wahrgenommen. Bei Möbeln wird die Tiefe besonders vom zu erzielenden Nutzraum bestimmt.

Man unterscheidet einfache, zusammengesetzte, gekoppelte und durchdringende Körper und als Sonderfall Körper in freier Form.
Die einfachen Körper können schlicht sein und nur durch die Proportion ihrer drei Ausdehnungen wirken. Weitere Teilungslinien erfahren die Flächen, besonders die Vorderfront, durch die Trennlinien der Funktionselemente wie Klappen, Türen und Schubkastenvorderstücke. Die Körper können vertikal, stehend oder horizontal, liegend, auf dem Boden stehen oder an die Wand gehängt werden.

Hier geht es zu der detaillierten Ansicht der Gesellen/Meisterstücke:

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40058830Meisterstück von: Moritz Hammer Foto: Studio Pfleiderer, Nürnberg


 

Zusammengesetzte Körper bestehen aus mehreren Einzelelementen wie Korpus und Sockel bzw. Fußgestell, Korpus, Platte und Sockel oder aus verschieden großen Korpuselementen, die aneinandergereiht oder aufeinandergestapelt werden.
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Bei gekoppelten Körpern sind mehrere gleiche Korpuselemente miteinander verbunden oder mittels tragender Seiten oder Wangen zusammengekoppelt.
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Beim System durchdrungener Körper sieht es so aus als wenn ein Körper einen anderen oder mehrere andere Körper durchdringt. Der gesamte Körper muss stets statisch ausgewogen sein.
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Körper in freier Form sind besonders schwierig zu gestalten. Hier ist eine sichere Hand und ein gutes Auge nötig. Langweilige Linienführungen sind zu vermeiden. Da unsere Möbel in der Regel nicht aus Knetgummi sondern aus Holz oder Holzwerkstoffen gefertigt werden, sind die Fertigungsmöglichkeiten schon beim Entwurf besonders zu beachten.
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Der Autor:  Dipl.-Ing. Wolfgang Nutsch, ehemaliger Leiter der Fachschule für Holztechnik, Stuttgart, ist Verfasser zahlreicher Fachbücher.

 


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