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Nachhaltiges Gebäude für innovative Produkte

Hettich eröffnet neue Fertigungshalle in Kirchlengern / Bünde
Nachhaltiges Gebäude für innovative Produkte

Nach der Vorstellung des neuen Schubkastensystems ArciTech auf der interzum 2011 eröffnete Hettich Ende September nun eine neue Produktionshalle. Mit dem energieeffizienten und weitgehend in Holz konstruierten Industriegebäude, in dem das neue Schubkastensystem gefertigt wird, werden ehrgeizige nachhaltige Ziele verfolgt.

Die speziell für das neue Schubkastensystem ArciTech errichtete Halle soll mit neuen Technologien, einem flexiblen Maschinenkonzept sowie kurzen Rüstzeiten eine schnelle Reaktion auf wechselnden Bedarf garantieren. Mit der Produktionshalle will das Unternehmen auf rund 13 500 m² Nutzfläche und einem Bruttorauminhalt von 165 000 m³ einen neuen Maßstab in der industriellen Produktion setzen. Die Gesamtinvestition in das neue Schubkastensystem beträgt insgesamt circa 80 Mio. Euro und ist die bisher größte Einzelinvestition der Hettich Gruppe. Ein Großteil der Summe ist damit in den Standort Kirchlengern/Bünde geflossen. Aufgrund der Nähe zu der eigenen Entwicklung, zu den Hauptmärkten und Hauptlieferanten fiel die Entscheidung für den Standort Ostwestfalen. In der weitgehend automatisierten Fertigung werden etwa 80, überwiegend in der Hettichgruppe ausgebildete, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im 3-Schichtbetrieb beschäftigt sein.

Dem hohen Qualitätsanspruch an ein modernes Arbeitsumfeld Rechnung tragend, wurden die Faktoren Energieeffizienz und Ressourcenschonung konsequent in die Planungen mit einbezogen. Der Primärenergieverbrauch des Gebäudes unterschreitet, durch die Summe der ergriffenen Maßnahmen, die gültige Energieeinsparverordnung um 73 Prozent. Dabei flossen Erkenntnisse aus dem Hettich Forum, für das die Unternehmensgruppe den nationalen „Green Building Award 2009“ erhielt, in die Planung der Produktionshalle mit ein.
Ein markantes Merkmal des Gebäudes ist die sichtbare, hochwärmegedämmte Holzleichtbaukons-truktion, für die neben dem geringen Eigengewicht und der positiven Primärenergiebilanz das Potenzial des Baustoffes im Bereich Atmosphäre und erlebbarer Textur sprach. Durch knapp 1 900 m³ verbautes Holz, das laut Unternehmen aus kontrolliertem Anbau stammt, wurde ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Der Verzicht energieintensiv hergestellte, konventionelle Baustoffe wie Beton oder Stahlblech verstärkt die positive Ökobilanz noch zusätzlich.
So zeichnet sich das Gebäudekonzept durch eine starke Wärmedämmschicht und besonders energiesparende Lüftungssysteme aus. Durch die Abwärmenutzung aus der Produktion konnte der Heizenergiebedarf auf null reduziert werden. Die für die Produktion benötigte Wärme wird durch ein Blockheizkraftwerk erzeugt. Eine moderne Anlagentechnik ermöglicht die Stromrückgewinnung an Maschinenantriebseinheiten.
„Mit dem nachhaltigen Konzept der neuen Produktionshalle“, so Dr. Andreas Hettich, „setzen wir einen weiteren Meilenstein unseres, Mitte der 90er-Jahre etablierten, Umweltmanagements, dessen energietechnischer Schwerpunkt bereits zu einer um mehr als 30 % verbesserten Energie- bzw. CO2-Bilanz unserer Produkte führte.“ ■
Hettich Holding GmbH & Co. oHG
32278 Kirchlengern
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