Instagram, das Marketingtool
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BM-Serie, Tipp 3: Der Social-Media-Tipp des Monats

BM-Serie, Tipp 3: Der Social-Media-Tipp des Monats
Instagram, das Marketingtool

Wer Social Media will, muss auch Instagram bespielen – vor allem wenn es um Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen geht. Von gut einer Milliarde Nutzern folgen die Hälfte mindestens einem Unternehmensprofil. Instagram bietet optimale Möglichkeiten, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu kommen. Millionen Betriebe nutzen das schon. Worauf also warten?

Constantin Schiller und Pascal Hof

Schon bevor es Instagram gab, wusste Bill Gates: „Content is king.“ Das bedeutet: Nur wer gute Inhalte (Content) liefert, steht am Ende als Gewinner da. Und um herauszufinden, was gute Inhalte sind bzw. welche gut funktionieren, muss man seine Zielgruppe kennen und sich überlegen, was zu dieser passen könnte. Die Herausforderung ist, die optimale Schnittmenge zu finden, um die eigenen Follower gleichzeitig zu unterhalten und dennoch nicht den werblichen Faktor aus den Augen zu verlieren. Denn langfristiges Ziel ist es, Geschäftsabschlüsse zu generieren sowie aus der Community zufriedene Kunden zu machen. Den richtigen Mix und Stil muss jeder für sich selbst herausfinden und diesen anhand von Trial-and-Error direkt auf Instagram testen. Ausprobieren ist hier das A und O.

Fotos und Videos – gerne im Hochformat

Um Inhalte zu veröffentlichen, bietet die Plattform verschiedene Möglichkeiten. Von Anfang an dabei und immer noch beliebt ist der klassische Foto-Post. Hier gibt es direkt in der App einige Bearbeitungsfunktionen. Bilder lassen sich vor dem Hochladen drehen und zuschneiden, Farben und Kontrast können angepasst werden und mit einer großen Auswahl an Filtern lässt sich der Look von Fotos zusätzlich verändern. Darüber hinaus kann man auch Videos im eigenen Feed (die Profilseite des Nutzers) posten. Die Laufzeit darf von drei Sekunden bis zu einer Minute variieren. Im Gegensatz zu anderen Social-Media-Plattformen hat sich auf Instagram sowohl bei Fotos als auch bei Videos das Hochformat durchgesetzt. Diese Entwicklung hängt mit dem Format der Smartphones zusammen, da die Plattform hauptsächlich mobil genutzt wird. Der Grund ist ganz einfach: Ein Beitrag im Hochformat lässt sich auf dem Smartphonedisplay viel größer anzeigen, wodurch die Aufmerksamkeit höher ist.

 

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Storys – Szenen aus dem Alltag

Storys sind kurze Foto- oder Videosequenzen, die bereits nach 24 Stunden wieder gelöscht werden. So lässt sich wesentlich unbedachter mit Veröffentlichungen umgehen. Bei Storys geht es weniger darum, möglichst aufwendig produzierte Inhalte zu veröffentlichen, sondern authentische wie, Szenen aus dem (Berufs-)Alltag. Hervorzuheben ist, dass über die Hälfte aller Nutzer täglich Storys konsumieren und diese auch bis zum Ende anschauen. Grund: Einzelne Storys dürfen nur 15 Sekunden lang sein. So werden Inhalte wohl portioniert, häppchenweise ausgespielt und sind schnell und jederzeit konsumierbar. Ebenfalls positiv: Die zeitlich begrenzte Verfügbarkeit führt zu einem FOMO-Effekt (Fear of missing out) bei den Nutzern – so bleiben sie dran.

Mit Stickern, GIFs und Musik lassen sich diese kurzen Sequenzen zusätzlich in Szene setzen. Darüber hinaus können Umfragen und Frageformulare in Storys eingefügt werden. Das bietet spannende Möglichkeiten, um mit der eigenen Community zu interagieren.

Reels – Platz für Kreativität

Reels sind Videos, die auf eine Länge von 60 Sekunden begrenzt sind und meist mit passender Musik unterlegt werden. Zum Erstellen bietet die Plattform vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten. Musik, Texte und andere gestalterische Elemente lassen sich auf die Millisekunde genau einfügen. Genau wie die Storys werden Reels immer im Vollbild ausgespielt. Ähnlich wie auf der Plattform TikTok setzen sich hier häufig Trends in Form von „Challenges“ durch. Diese werden oft einfach kopiert, können allerdings auch neu interpretiert werden. Am besten sucht man im Internet nach der „27 Photo Challenge“, dann ist klar, wie Trends in Reels funktionieren. Und gerade diese „Challenges“ geben Unternehmen die Möglichkeit, mitzumachen und diesen Rahmen zur Selbstdarstellung zu nutzen.

 

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IGTV – Die Alternative zu YouTube

Eine weitere Video-Funktion von Instagram bildet IGTV, kurz für Instagram-TV. Hier lassen sich Beiträge mit einer Länge zwischen einer und 15 Minuten vom Smartphone hochladen – aus dem Web sogar mit einer Länge von bis zu einer Stunde. Auch hier bietet sich das Hochformat an. Neben dem klassischen Upload von Videos kann man auch direkt in der App Live gehen und streamen. Und zwar bis zu vier Stunden am Stück. Live-Streams werden während der Aufzeichnung zunächst in der Sektion der Storys angezeigt und können, nachdem sie beendet sind, ganz einfach als IGTV gespeichert und veröffentlicht werden. So bleiben sie dauerhaft online und User haben jederzeit die Möglichkeit, erneut auf die Inhalte zuzugreifen.

 

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So geht’s in der nächsten BM-Ausgabe weiter:

Wir zeigen die Möglichkeiten, Werbung auf Facebook und Instagram zu schalten. Denn manchmal lohnt es sich, seine Reichweite und die Sichtbarkeit seiner Beiträge mit Budget zu unterstützen.


Instagram: BM-Hintergrundgespräch mit weiteren spannende Infos


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Die Autoren

Foto: Alexander Dietrich

Constantin Schiller und Pascal Hof sind Marketingexperten sowie Gründer und Inhaber der Social-Media-Agentur „SchillerHof“ in Stuttgart.

www.agentur-schillerhof.com

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Die ganze BM-Serie im Überblick

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