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Newsletter schreiben und versenden

Tipps und Tricks
Newsletter schreiben und versenden

Der eigene Newsletter ist heute fast schon Standard. Aber wann und wie oft soll er verschickt werden? Auch hört man häufig, die meisten Newsletter würden ungelesen gelöscht. Das stimmt nicht. Zumindest Absender und Betreff werden gelesen, oft auch mehr. Und genau dieses „mehr“ können Sie mit ein paar Tricks vergrößern. Dr. Torsten Schwarz gibt Antworten auf die häufigsten Fragen.

Braucht jedes Unternehmen einen E-Mail-Newsletter? Die Antwort ist ja. Jedes Unternehmen sollte seinen Kunden anbieten, auf dem schnellsten und bequemsten Weg über die wichtigsten Dinge informiert zu werden. Sicher kann man auch anrufen oder einen Brief schicken, aber E-Mail sollten Sie zusätzlich anbieten.
Muss es regelmäßig sein? Ob Sie regelmäßig versenden, bleibt Ihnen überlassen. Und der E-Mail-Informations-Service muss auch nicht immer „Newsletter“ heißen. Mindestens einmal im Jahr – besser aber häufiger – sollten Sie aber schon Ihren Kunden etwas mitzuteilen haben.
Was ist die richtige Frequenz? Das hängt davon ab, wie oft Sie etwas Wichtiges mitzuteilen haben. Vorsicht: Für Sie mag es wichtig sein, dass wieder eine neue Mitarbeiterin eingestellt wurde. Nicht immer jedoch interessiert das alle Kunden. Bewerten Sie die Wichtigkeit von Informationen aus der Kundensicht.
Wann ist die beste Versandzeit? Dann, wenn Ihre Leser online sind. Im B2B ist das meist in der Woche tagsüber. Privatkunden gehen zunehmend in den frühen Abendstunden und oft am Wochenende online. Es hängt aber auch von Ihren Inhalten und Ihrer Zielgruppe ab. Für jeden Wochentag und jede Versandzeit lässt sich inzwischen eine Studie finden. Deshalb testen Sie bitte selbst: Teilen Sie Ihren Verteiler und versenden Sie den gleichen Newsletter an unterschiedlichen Tagen.
Absender entscheidet über Leben oder Tod: Erfahrene E-Mail-Nutzer löschen ihre Mails schon nach einem Blick auf den Absender. Oder auch nicht. Zwei Tipps: Bauen Sie sich eine Reputation als Absender relevanter E-Mails auf. Vermeiden Sie E-Mails, die dem Empfänger keinen Nutzen bringen. Zweitens: Sagen Sie konkret, wer Sie sind. PR-Agentur Müller ist besser als der mir unbekannte Peter Müller.
Betreff ist der Öffner: Die Betreffzeile dient dazu, dem eiligen Leser klar zu machen, was er verpasst, wenn er diese E-Mail nicht öffnet. Der Betreff ‚Newsletter März“ ist kein solcher Grund. Nennen Sie die wichtigste und relevanteste Information Ihres Newsletters in der Betreffzeile. Und auch hier gilt: Das Wichtigste nach vorne. Smartphone-Nutzer sehen nur den Beginn der Betreffzeile.
Begnügen Sie sich mit dem Vorschaufenster: Viele Menschen bekommen so viele Mails, dass sie schlicht und einfach nicht die Zeit haben, jede Mail zu lesen. Schneller geht es, wenn man die Mail nur kurz im Vorschaufenster überfliegt. Sie sollten daher den Platz nicht mit einer übergroßen Grafik vergeuden. Die kunstvoll gestaltete, grafische Kopfzeile mit Logo darf ruhig auch nur 50 Pixel hoch sein. Dann ist mehr Platz für die eigentlichen Inhalte.
Gliedern Sie übersichtlich: Einige wenige lesen wirklich Ihren ganzen Newsletter. Lesen heißt jedoch nicht, dass alles gelesen wird. Stattdessen überfliegen die Augen die Inhalte und suchen nach interessanten Punkten. Je einfacher, klarer und übersichtlicher Ihr Newsletter gegliedert ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass etwas gelesen wird. Tipp: Fügen Sie ein kurzes Inhaltsverzeichnis ein.
Der letzte Tipp: Es gibt natürlich noch viel mehr zu sagen und ich habe lange überlegt, welcher Tipp der Wichtigste ist. Mein Entschluss: Es ist der Abmeldelink: Machen Sie die Abmeldung so leicht wie möglich. Und so, dass man sie sofort findet – also am Ende und/oder am Anfang des Newsletters. Der Grund ist einfach: Wem das Abmelden zu umständlich erscheint, der drückt den Spam-Knopf bei seinem E-Mail-Anbieter.
Der Autor: Dr. Torsten Schwarz ist Inhaber von Absolit Dr. Schwarz Consulting. Das Unternehmen berät bei der Integration von E-Mail in den Marketing-Mix. Seminare vermitteln aktuelles Praxiswissen. Die Website bietet kostenlose Praxistipps, Checklisten und Downloads von PDF-Dokumenten.
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