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BM-Serie, Tipp 7: Der Social-Media-Tipp des Monats
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Dank integrierter Shop-Funktionen gelingt das Verkaufen per Social Media im Handumdrehen. Wir zeigen, wie man wichtige Informationen rund um seine Produkte kompakt darstellt und Followern auf Facebook und Instagram ein echtes Shoppingerlebnis bietet.

Constantin Schiller und Pascal Hof

Wenn die Website das digitale Aushängeschild ist, dann ist ein gut gepflegtes Social-Media-Profil das digitale Schaufenster. Um potenzielle Kundenherzen höher schlagen zu lassen, fehlen dann nur noch die wirklich wichtigen Informationen: Was macht dieses Produkt so gut, was kostet es, und wo kann man es kaufen? Diese Fragen lassen sich direkt bei Facebook und Instagram beantworten. Eingebundene Shop-Funktionen ermöglichen es, Posts und Stories mit einer ansprechenden Produktpräsentation zu verknüpfen und Interessenten direkt auf Kaufmöglichkeiten hinzuweisen. Die Einrichtung der entsprechenden Tools erfolgt in wenigen Schritten – je nachdem, welche Funktionen bisher genutzt werden. Soziale Medien sind heute mehr als bloße Inspirationsquellen und Werbeplattformen – jetzt wird geshoppt.

Shopaufbau: Bitte mit System

Die Shop-Funktionen der sozialen Medien sind für viele, aber nicht für alle Unternehmen geeignet. Die Richtlinien von Facebook und Instagram sehen nur den Verkauf von physischen Produkten vor, digitale Produkte sind hier also fehl am Platz. Doch auch wer ausschließlich Auftragsarbeiten erledigt und Unikate verkauft, gewinnt mit diesen Funktionen wenig. Besser geeignet sind Shops auf Social Media für den Vertrieb von Ersatz- und Erweiterungsteilen und allem, was durchaus in Serie gefertigt werden kann.

Für die Kaufabwicklung wird ein externer Onlineshop benötigt. Idealerweise auf der eigenen Website. Aktuell bieten Facebook und Instagram die Bezahlung innerhalb der Plattform nämlich nur in den USA an. Für Nutzer von E-Commerce-Anbietern wie Shopify gibt es aber immerhin schon die Option eines einfachen Produktimports, der das Einrichten der Shops erleichtert. Wer bisher noch keine Unternehmensseite oder Business-Profil erstellt hat – etwa um seine Firma zu präsentieren oder um Werbeanzeigen zu schalten – muss das spätestens dann tun, wenn es um die Erstellung eines Shops geht. Anschließend führt der gemeinsam genutzte Commerce Manager durch den gesamten Prozess der Shoperöffnung – auf Wunsch gleich auf beiden Plattformen.

Gut dargestellt ist halb verkauft

Die Grundlage des Shops auf Facebook und Instagram ist der sogenannte Katalog, der die einzelnen angebotenen Produkte enthält und im Commerce Manager verwaltet wird. Es kann zwar nur ein Katalog verwendet werden, dieser lässt sich aber mithilfe von sogenannten Collections inklusive eigenen Namen, Beschreibungen und Titelbildern weiter unterteilen. Zum Beispiel nach Anwendungsbereichen, Materialien etc.

Jetzt geht es ans Eingemachte: Produkte lassen sich anlegen, mit einem Namen, einer Beschreibung und einem Preis und mehreren Bildern versehen. Und damit aus einem Klick auch ein Kauf werden kann, muss man hier für jedes Produkt einen Link zum Onlineshop hinterlegen. Abschließend erfolgt die Einreichung zur Überprüfung durch Facebook und Instagram. Und wenn alles klappt, ist der Shop schon nach wenigen Tagen online.

Dann können die Produkte in Posts markiert werden: Eine symbolische Einkaufstasche zeigt den Followern, dass es hier etwas zu kaufen gibt. Antippen genügt, um das Produktprofil zu sehen und der interessierte Follower wird geschickt zum eigenen, externen Onlineshop gelotst. Dank des speziellen Shopping-Stickers gestaltet sich die Integration in den Stories ähnlich. Und wer bereits mit dem Schalten von Werbeanzeigen über den Ads Manager vertraut ist, kann das Markieren von einzelnen Produkten in seiner Werbung ausprobieren. Der Commerce Manager bleibt dabei weiterhin ein wichtiges Tool: Hier kann das Layout des Facebook-Shops angepasst und der Katalog mit den angebotenen Produkten aktualisiert werden.

Komfort bieten, Wachstum nutzen

Wann die bisher auf die USA beschränkte Checkout-Funktion, die das Bezahlen innerhalb der jeweiligen Plattform ermöglicht, auch in Deutschland angeboten wird, ist noch unbekannt. Bis dahin findet die Kaufabwicklung im eigenen Onlineshop statt. Und diese Produktlinks via Social-Media-Posts können eine wertvolle Möglichkeit sein, um Follower auf Angebote aufmerksam zu machen, ihnen kompakt die wichtigen Informationen zur Verfügung zu stellen und zum Kauf zu animieren. Im Vergleich zu einem allgemeinen Link zum Onlineshop, der in der Bio platziert wird, verkürzt sich der Weg zur Kaufentscheidung drastisch – und Kunden schätzen Zeitersparnis und Komfort.

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Die Autoren

Foto: Alexander Dietrich

Constantin Schiller und Pascal Hof sind Marketingexperten sowie Gründer und Inhaber der Social-Media-Agentur „SchillerHof“ in Stuttgart.

www.agentur-schillerhof.com

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