Social Advertising: So geht’s
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BM-Serie, Tipp 4: Der Social-Media-Tipp des Monats

BM-Serie, Tipp 4: Der Social-Media-Tipp des Monats
Social Advertising: So geht’s

Jeder hat sie bestimmt schon einmal gesehen: Beiträge, die als „gesponsert“ gekennzeichnet sind und mitten im Feed oder in der Story, zwischen all den anderen Beiträgen, plötzlich auftauchen. Gemeint sind Werbeanzeigen auf Social Media, auch Social Ads genannt. Wir zeigen, wie sie funktionieren und wie man sie clever für sich nutzen kann.

Constantin Schiller und Pascal Hof

In der Regel müssen Nutzer in sozialen Medien Profilen oder Unternehmensseiten aktiv folgen, um deren Inhalte angezeigt zu bekommen. Wer jedoch auch Menschen erreichen möchte, die noch keine Fans oder Follower sind, für den gibt es eine einfache Lösung: Social Advertising.

Social Ads bieten neben der Chance Nutzer zu erreichen, die meine Marke oder mein Unternehmen noch gar nicht kennen, noch weitere, funktionale Möglichkeiten: Z. B. können die bezahlten Beiträge mit einem Link versehen werden, der sie direkt auf meine Unternehmensseite oder sogar in meinen Onlineshop leitet. So ist der Nutzer, dem die Werbung ausgespielt wird, nur einen Klick davon entfernt, zu einem neuen Follower oder – im besten Fall – einem neuen Kunden zu werden.

Bezahlte Beiträge können immer als solche erkannt werden, da die Kennzeichnungspflicht gilt. So steht zum Beispiel in der Bildunterschrift #Werbung oder der Beitrag wird als gesponsert angezeigt.

Planlos drauf los? Bitte nicht!

Wer Werben will, muss selbstverständlich auch Geld investieren. Doch Vorsicht: Ohne große Vorerfahrung oder Beratung durch Experten lässt sich hierbei auch schnell Geld verbrennen. Wir empfehlen daher, erstmal mit geringen Werbebudgets die verschiedenen sozialen Netzwerke zu testen, um so herauszufinden, was auf welcher Plattform funktioniert und was gut bei den Nutzern ankommt.

Die Preise von Social Ads werden immer individuell berechnet, da es keine feste Preisliste für Social-Media-Advertising gibt und die Kosten immer abhängig von Art, Plattform und Zielgruppe sind. Im Vergleich zur klassischen Werbung, wie etwa TV oder Print, sind die Kosten allerdings deutlich geringer. Während man für Print- oder TV-Werbung von der Produktion bis hin zur Anzeigenschaltung meist mehrere Tausend Euro in die Hand nehmen muss, lassen sich beim Social Advertising schon mit wenigen hundert Euro im Monat deutliche Erfolge erzielen. Eine spezifische Zielgruppenausrichtung (Targeting) hilft hier dabei, das eingesetzte Budget bestmöglich auszuschöpfen. Man sollte also das Ziel der Social Ad sehr sorgfältig auswählen. Um diesen Prozess einfacher zu gestalten bietet Facebook den Werbeanzeigenmanager an.


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Targeting – Die eigene Zielgruppe kennen

Also: Über Erfolg oder Misserfolg einer Social Ad entscheidet unter anderem, ob sie auch an die richtige Zielgruppe ausgespielt wurde. Um das zu gewährleisten, hat man als Werbetreibender unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Dabei kann man sich gleichzeitig die Vielzahl an Daten, die Facebook und Co. täglich von ihren Nutzern sammeln, zunutze machen. So lässt sich also beispielsweise ganz einfach selbst bestimmen, in welcher Altersgruppe oder Region die Anzeige ausgespielt werden soll. Sogar Personen mit bestimmten Interessen lassen sich zielgenau ansprechen und adressieren. Tipp: Um genauer zu erfahren, welche Zielgruppe für seine Produkte wichtig ist, sollte man verschiedene Eigenschaften ausprobieren und die Ausspielung der Werbeanzeigen nach und nach optimieren.

Artenvielfalt von Social Ads

Facebook und Instagram bieten auf ihren Plattformen diverse Formate für bezahlte Beiträge an. Der Klassiker ist die Photo Ad. Diese besteht aus einem Foto, zusammen mit einem kleinen Text (max. 125 Zeichen) samt Link. Dazu lässt sich ein Call-to-Action-Button einfügen, der zu einer gewünschten Handlung auffordert – beispielsweise einem Link zu folgen. Als weiteres Anzeigenformat gibt es Video Ads. Vorteil: Videos bieten einen gewissen Unterhaltungswert und wirken nicht nur plakativ. Hier sollte man darauf achten, dass die Videos für Mobilgeräte optimiert sind – Stichwort Hochformat. Die Kombination aus beidem ist die sogenannte Carousel Ad, hier lassen sich bis zu zehn Bilder und/oder Videos kombinieren. Aufbauend auf diesen drei Grundformen bietet Facebook eine Vielzahl von Werbemöglichkeiten an. Und damit diese auch optimale ausgespielt werden, gibt es zur Umsetzung Leitfäden von Facebook.

Vorsicht: Auch wenn es auf Facebook und Instagram dieselben Werbeformate gibt, sollte man in der Gestaltung unterscheiden. Bei Instagram geht es hauptsächlich um ansprechende Bilder, bei Facebook dagegen kommt vor allem authentischer und informativer Content gut bei den Usern an. Generell ist allerdings immer wichtig, die Werbemotive grafisch ansprechend aufzubereiten, damit die Nutzer im besten Fall auch interagieren.

So geht’s in der nächsten BM-Ausgabe weiter:

Zum Strukturieren und Planen vom eigenen Content und dessen Veröffentlichungen gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Software bzw. Tools. Wir zeigen, was wirklich hilft, Struktur in den Social-Media-Alltag zu bringen.


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Diese umfangreiche, praxisnahe und nutzwertige BM-Serie wird durch starke Partner des Schreiner- und Tischlerhandwerks unterstützt. Dafür bedanken wir uns herzlich bei:

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Die Autoren

Foto: Alexander Dietrich

Constantin Schiller und Pascal Hof sind Marketingexperten sowie Gründer und Inhaber der Social-Media-Agentur „SchillerHof“ in Stuttgart.

www.agentur-schillerhof.com

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