Social Media – Ein weiteres Tool im Werkzeugkoffer
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Neue BM-Serie: Der Social-Media-Tipp des Monats

Neue BM-Serie: Der Social-Media-Tipp des Monats
Social Media – Ein weiteres Tool im Werkzeugkoffer

Die sozialen Medien bieten jede Menge Möglichkeiten für Betriebe, sich zu präsentieren und davon zu profitieren. Doch wie genau funktioniert das? Was soll ich als Unternehmen auf Instagram teilen? Was kostet das? Wie viel Zeit benötigt man und lohnt sich das überhaupt? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir im Rahmen dieser neuen, monatlichen BM-Serie.

Pascal Hof, Constantin Schiller

Während junge Start-ups die Potenziale von Social Media häufig erfolgreich und gewinnbringend für sich nutzen, fällt gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen der Einstieg schwer – häufig mangelt es an Verständnis, Expertise und Know-how. Daraus resultiert, dass solche Unternehmen in den immer wichtiger werdenden sozialen Medien schlichtweg nicht zu finden sind.

Für einige alteingesessene Betriebe mag Marketing und Vertrieb auf die „traditionelle Art und Weise“ noch für eine gewisse Zeit funktionieren. Doch in Anbetracht der aktuellen Entwicklung ist es ziemlich riskant, sich den sozialen Medien zu verschließen: Eine zielorientierte Nutzung von sozialen Medien hilft dabei, die Kundenbeziehungen zu intensivieren, neue Kundengruppen zu erschließen und nicht zuletzt Verkäufe zu erzielen. Im Umkehrschluss gehen Unternehmen, die sich nicht mit den sozialen Medien beschäftigen, ein hohes Risiko ein, in Zukunft überhaupt nicht mehr wahrgenommen zu werden. Wie ein bekanntes Sprichwort schon sagt: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Aus diesem Grund werden wir in den folgenden BM-Ausgaben nützliches Insider-Wissen und Tipps rund um das Thema Social Media zur Verfügung stellen und Anreize geben, wie man die Netzwerke optimal für sich nutzt.

Warum ist Social Media so wichtig?

Die sozialen Medien werden immer relevanter. Ständig kommen neue Netzwerke auf den Markt, immer mehr Menschen nutzen Social Media und sie verbringen auch zunehmend mehr Zeit auf Instagram und Co. Allein diese Entwicklung sollte jedem, der etwas anzubieten und zu verkaufen hat, hellhörig werden lassen. Denn schlussendlich geht es immer darum, das eigene Produkt oder Unternehmen dort zu präsentieren, wo es auch gesehen wird. Und eben weil immer mehr Menschen immer mehr Zeit auf Social Media verbringen, sollte man es als Unternehmen auf keinen Fall versäumen, Teil dieser Entwicklung zu sein.

Laut der jährlichen Onlinestudie von ARD und ZDF ist fast jeder zweite Deutsche in mindestens einem sozialen Netzwerk aktiv. Bei den 16–24-Jährigen sind es sogar knapp 90 %. Tendenz: steigend. Aber nicht nur die Anzahl der Nutzer ist in den letzten Jahren massiv gestiegen, sondern auch die Nutzung hat sich stark verändert. Während soziale Netzwerke vor wenigen Jahren noch hauptsächlich zum Teilen von netten Urlaubsfotos verwendet wurden und um mit den Liebsten in Kontakt zu bleiben, findet man heute Communities und Inhalte zu jedem nur erdenklichen Thema.

Was erwarten junge Menschen von Firmen?

Instagram, Facebook, YouTube und Co. bieten Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten, um z. B. mit ihren Kunden in Kontakt zu treten und zu interagieren. Mehr noch: Viele Social-Media-Nutzer erwarten heutzutage, dass auch Unternehmen sich auf Social Media präsentieren und am ständigen Dialog teilnehmen, Inhalte veröffentlichen und Präsenz zeigen. Wenn junge Menschen von einem Betrieb hören, suchen sie ihn zuerst auf Instagram!

Große Marken machen es vor: Sie springen auf Social-Media-Trends auf oder kreieren eigene, stehen ständig mit ihrer Community in Kontakt und suchen den Austausch. Und sie werden für ihren Aufwand belohnt: Unternehmen und Betriebe, die Social Media erfolgreich nutzen, generieren durch ihre Postings Likes und ihre Beiträge werden geteilt, kommentiert und geklickt. Und jeder Follower, jedes Like und jeder Share bedeutet gleichzeitig einen Kontakt oder sogar eine Interaktion mit der Marke oder einem Produkt.

Erfolgreiches Social-Media-Management führt somit zu Bekanntheitssteigerung, Image-Aufbau und Sichtbarkeit im Netz. Und nicht zuletzt zu mehr Umsatz. Denn: Je häufiger eine Person mit dem Produkt oder dem Betrieb in Kontakt kommt und desto positiver die Einstellung ist, desto eher wird sie dieses bei der Kaufentscheidung auch berücksichtigen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer sich nicht an der Konversation auf Social Media beteiligt, der wird auch nicht gehört und gesehen.

Ein weiterer Aspekt, der Social Media gerade für Handwerksbetriebe so wichtig macht, liegt in der Ansprache neuer Mitarbeiter und Auszubildender – Stichwort Recruiting. Gerade junge Menschen nutzen die sozialen Medien, um nach attraktiven Arbeitgebern Ausschau zu halten oder um sich ein Bild vom Betrieb und vom Arbeitsalltag zu machen. Ein gut gepflegter Auftritt gehört für junge Arbeitssuchende zur Selbstverständlichkeit und der Eindruck, den ein Unternehmen auf Instagram und Co. vermittelt trägt maßgeblich dazu bei, ob es bei der Zielgruppe als innovativ und sympathisch wahrgenommen wird oder eben nicht. Wer sich dort nicht gut präsentiert, der verpasst unter Umständen die Chance, geeignete Bewerber für sich zu gewinnen.


BM-Serie auf YouTube


Was muss man vor dem Start wissen?

Wer sich dafür entscheidet, Social Media aktiv zu nutzen und als festen Bestandteil in die Unternehmenskommunikation miteinzubeziehen, der sollte sich auch bewusst sein, was für Aufgaben auf ihn zukommen und welche Risiken und Herausforderungen damit einhergehen. Denn nur wer seine Sache auch gut macht, gehört am Ende zu den Gewinnern. Ein schlecht gepflegter Account, Inhalte, die die Zielgruppe nicht ansprechen oder mangelndes Verständnis im Umgang mit Social Media können im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil bewirken. Doch keine Angst: Mit ein wenig Know-how und durch Beachtung einiger Regeln und Grundsätze kann wenig schief gehen.

Am Anfang ist es wichtig, sich nicht von dem Zeitaufwand und der Arbeit abschrecken zu lassen. Wie bei allem gilt der Merksatz: Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Wer heute einen Instagram-Account erstellt, der wird nicht morgen mit Nachrichten überflutet. Stattdessen begibt man sich in einen allmählich und stetig wachsenden Prozess, in dem man jede Menge Möglichkeiten hat, den Aufwand und Invest so zu gestalten, dass er am Ende nicht zur Last wird. Vielmehr geht es darum, seinen ganz eigenen Weg zu finden und so viel Zeit und Energie zu investieren, wie es die sonstige Arbeit zulässt. Ausprobieren, nach vorne tasten und keine Angst davor haben, Fehler zu machen lautet hier die Devise, denn anders als in den klassischen Medien geht es auf Social Media sehr viel unbürokratischer zu und die Nutzer sind auch gerne dazu bereit, einen Fehler zu verzeihen.

Woher bekomme ich mein Know-how?

In den folgenden Ausgaben sowie auf dem BM-Instgram-Account und BM TV, dem YouTube-Kanal für Schreiner, werden wir Einblicke in die Agentur-Arbeit von Schillerhof geben, aus dem Nähkästchen plaudern und euch nach und nach mit Tipps und Ratschlägen dabei helfen, die Potenziale der sozialen Medien bestmöglich auszuschöpfen. Zudem ist das Internet voller Tutorials zum richtigen Umgang mit Social Media. Außerdem können Accounts von Mitbewerbern sowie branchenfremden Unternehmen durchaus inspirieren.

Darüber hinaus stehen heute auch jede Menge Beratungsangebote zur Verfügung: Vom Online-Video-Kurs bis hin zu Workshops findet man reichlich Info- und Schulungsmöglichkeiten. Und wer selber keine Zeit oder Lust hat, sich das nötige Know-how anzueignen, der kann die Social-Media-Arbeit natürlich auch komplett an eine externe Agentur abgeben.

Zu guter Letzt bleibt zu sagen: Es sind gerade die jungen Menschen, die sich in den sozialen Medien wohlfühlen und sich bestens auskennen. Von daher können wir Unternehmern nur empfehlen, auch Azubis und junge Mitarbeitende in die Social-Media-Arbeit mit einzubeziehen und auch Mal um Rat zu fragen. Dadurch profitiert im besten Fall nicht nur das Unternehmen, sondern die jungen Mitarbeitenden fühlen sich darüber hinaus auch wertgeschätzt und in unternehmerische Entscheidungen miteinbezogen. Win-win!

So geht’s in der nächsten BM-Ausgabe weiter: „Instagram, YouTube & Co. – welche Plattformen gibt es und wie kann ich sie nutzen.“


Danke an unsere Partner!

Diese umfangreiche, praxisnahe und nutzwertige BM-Serie wird durch starke Partner des Schreiner- und Tischlerhandwerks unterstützt. Dafür bedanken wir uns herzlich bei:

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Creative Partner ist ein Verbund für Schreiner-, Tischler- und Fensterbauspezialisten www.creative-partner.de


 

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Hettich ist einer der weltweit größten Hersteller von Möbelbeschlägen www.hettich.com


PaletteCAD_mit_claim_auf_schwarz_rgb.jpgFolgen Sie Palette CAD direkt auf Social Media:

Palette CAD ist eine vielseitige 3D-Planungssoftware für Ihre Ideen www.palettecad.com


Die Autoren

Foto: Aexander Dietrich

Constantin Schiller und Pascal Hof sind Marketingexperten sowie Gründer und Inhaber der Social-Media-Agentur „SchillerHof“ in Stuttgart.

www.agentur-schillerhof.com

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Die ganze BM-Serie im Überblick

BM-Serie: Der Social-Media-Tipp des Monats

Instagram, das Marketingtool

Wer Social Media will, muss auch Instagram bespielen – vor allem wenn es um Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen geht. Von gut einer Milliarde Nutzern…

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BM-Serie, Tipp 2: Der Social-Media-Tipp des Monats

Coole Ideen & clevere Helfer

Wie im Handwerk gilt auch in den sozialen Medien: Der größte Erfolgsfaktor ist der Mensch mit seinen Ideen. Oft sind deshalb günstige Helfer viel mehr wert…

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BM-Serie, Tipp 1: Der Social-Media-Tipp des Monats

Auftrag per Kommentar

Diesen Monat beleuchten wir die verschiedenen Social-Media-Kanäle, deren Funktionen und geben Tipps, wie man es schafft, das passende Social Network…

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