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Was zur Hölle ist TikTok?

BM-Serie, Tipp 10: Der Social-Media-Tipp des Monats – TikTok
Was zur Hölle ist TikTok?

Auf TikTok geht es nicht nur um lustige Katzenvideos und Tanzchallenges für Teenager. Wer sich auf diese ungewöhnliche Videoplattform einlässt, findet hier ganz neue Möglichkeiten, sein Unternehmen sympathisch zu präsentieren – und hat vielleicht sogar richtig viel Spaß dabei. Diesen Monat zeigen wir, worauf es dabei ankommt und wie das Abenteuer TikTok zu einem Erfolg wird.

Constantin Schiller und Pascal Hof

Für viele Menschen steht TikTok vor allem für verrückte Challenges und lustige Videos, die international viral gehen. Bekannt ist die Plattform tatsächlich für lustige Tanzvideos und andere unterhaltsame Inhalte. Dass TikTok trotz oder gerade wegen der durchschnittlich sehr jungen User interessante Möglichkeiten für Social-Media-Marketing bietet, haben zuletzt immer mehr Unternehmen erkannt und für sich genutzt. Denn wer sich auf die Besonderheiten der Community einlässt, dem steht mit TikTok eine außergewöhnliche Videoplattform zur Verfügung, auf der es auch mal etwas unkonventioneller werden darf.

Wer ist auf TikTok und was erwartet er?

Menschen, die TikTok nutzen, sind meistens recht jung und immer auf der Suche nach Unterhaltung: Wer auf TikTok unterwegs ist, möchte keine langatmige Produktpräsentation sehen, sondern mit Kreativität und Witz begeistert werden – und zwar innerhalb von wenigen Sekunden. Die Kurzvideos eignen sich daher besonders dafür, das „Drumherum“ zu zeigen: Knackige Schritt-für-Schritt-Übersichten oder einfache Zeitrafferaufnahmen machen erlebbar, wie aus dem Nichts ein großartiges Produkt entsteht. Emotional darf es auch mal werden, denn Persönlichkeit und die Menschen hinter dem Produkt oder der Dienstleistung zu zeigen, ist nie verkehrt. Ansonsten gehen Haustiere auf TikTok, wie auf den meisten Social-Media-Plattformen, einfach immer. So kommt der treue Werkstatthund groß heraus und gewinnt nebenbei Aufmerksamkeit für den Betrieb.

Aktuelle Trends beobachten und aufgreifen

Es lohnt sich, die aktuellen Trends zu beobachten und für sich zu nutzen, denn TikTok spielt dazu gerne passende Inhalte aus. Die gängigsten viralen Hashtags helfen zu verstehen, was gerade besonders gut ankommt und die Community beschäftigt. Daneben sollte man die Zielgruppe aber nicht aus den Augen verlieren – welche Hashtags nutzen sie und was interessiert sie? Kombiniert mit saisonalen und regionalen Trends ergibt sich so eine bunte Mischung aus allgemein beliebten und spezifischeren Themen und Challenges.

Was es zu beachten gibt: Formate & Features

Wenn es an die Umsetzung der kreativsten Ideen geht, ist es sinnvoll, die Besonderheiten von TikTok einzukalkulieren und die Features zu nutzen. So erlaubt die Plattform Videobeiträge mit einer Länge von bis zu drei Minuten – aktuell wird diese Beschränkung schrittweise erweitert. Dennoch sollte man zügig zum Punkt kommen: Wer seine Zuschauer nicht innerhalb der ersten 15 Sekunden begeistert, verliert ihre Aufmerksamkeit. Dafür sind die User von TikTok bei der technischen Qualität der Videos tolerant, Hauptsache es gibt lustige und packende Inhalte. Das durchschnittliche Smartphone reicht dafür völlig aus. Wichtiger ist auf TikTok wiederum die Tonuntermalung: Für ganze 88 % der Nutzer ist die Audioqualität essenziell. Jeder Beitrag wird also durch eine klare Tonaufnahme oder alternativ die Verwendung eines beliebten Sounds aus der Mediathek automatisch aufgewertet.

Buntes ist beliebt auf TikTok: Daher stehen zahlreiche Filter und Effekte zur Verfügung, die den eigenen Beitrag noch interessanter machen. Analog zu Instagram kann man außerdem Features wie Umfragen, Fragesticker und Livestreams nutzen, um mit Followern in Kontakt zu treten. Die übliche Interaktion per Kommentar und Like darf natürlich auch nicht fehlen. Im Gegensatz zu anderen Social-Media-Plattformen werden neue Inhalte auf TikTok nicht automatisch aufgrund von hohen Followerzahlen oder älteren beliebten Videos ausgespielt – umso wichtiger ist es, die Zielgruppe kontinuierlich direkt anzusprechen und die Plattform aktiv zu nutzen.

Engagement ankurbeln mit TikTok Ads

Wer etwas nachhelfen will, um den eigenen Account schneller bekannt zu machen, der hat die Möglichkeit, über den TikTok Ads Manager kurze Anzeigen zu schalten – natürlich im Videoformat. Diese fünf bis 60 Sekunden langen Beiträge werden mit einem von sieben verfügbaren Kampagnenzielen verknüpft und einer Zielgruppe zugeteilt, die durch verschiedene Parameter definiert wird. So werden die Anzeigen vom Algorithmus optimal ausgespielt – zusätzlich kann die Kampagne aber auch über das Budget und den Zeitplan gesteuert werden.

Was uns in der nächsten Ausgabe erwartet

Eines der beiden Social-Media-Urgesteine ist zweifellos YouTube. Zum Abschluss unserer Beitragsreihe zeigen wir, warum YouTube die Suchmaschine unter den sozialen Medien ist und warum es sich lohnt, besonders viel Zeit und Mühe in die Beiträge zu investieren – trotz der wachsenden Konkurrenz durch andere Videoplattformen und Formate.


Danke an unsere Partner

Diese umfangreiche, praxisnahe und nutzwertige BM-Serie wird durch starke Partner des Schreiner- und Tischlerhandwerks unterstützt. Dafür bedanken wir uns herzlich bei:

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Die Autoren

Foto: Alexander Dietrich

Constantin Schiller und Pascal Hof sind Marketingexperten sowie Gründer und Inhaber der Social-Media-Agentur „SchillerHof“ in Stuttgart.

www.agentur-schillerhof.com

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Die Serie im Überblick

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