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»Wir sind alle gleich«

Ulrich Schöpp, Geschäftsführer der Nordemann GmbH, über das Meisterteam
»Wir sind alle gleich«

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Ulrich Schöpp ist Geschäftsführer der Nordemann GmbH, Spezialist für Tür- und Trennwandsysteme, Brand- und Rauchschutzlösungen, Treppen, Möbel, und Zulieferprodukte. Foto: Nordemann GmbH,
Ulrich Schöpp ist mit seinem Unternehmen, der Nordemann GmbH aus Rietberg, seit 2016 Partnerbetrieb im Meisterteam. Im BM-Interview verrät er, welche Vorteile das für die tägliche Arbeit hat und warum er es wichtig findet, sich zu vernetzen und Synergien zu nutzen.

BM-Redakteurin Regina Adamczak

BM: 8000 m2 Produktionsfläche, hochmoderne Maschinen, industrielle Fertigung, mehr als 50 Mitarbeiter – braucht ein Unternehmen wie die Nordemann GmbH eine Verbundgruppe wie das Meisterteam?

Ulrich Schöpp: Ja natürlich, denn auch für ein Unternehmen in unserer Größe macht es Sinn, nach Möglichkeiten der Effizienzsteigerung zu suchen. Uns zeichnet zum Beispiel eine sehr schlanke Verwaltung aus, dafür haben wir mehr Manpower in der Arbeitsvorbereitung, was wiederum unseren Kunden zugute kommt.

BM: Wie trägt das Meisterteam dazu bei, die Verwaltung effizienter zu gestalten?

Ulrich Schöpp: Jede Buchung kostet Geld. Vom Meisterteam bekommen wir durch das zentrale Abrechnungssystem jeweils zusammengefasste Rechnungen, sodass wir nur eine Überweisung tätigen müssen. Die Lieferscheine erhalten wir natürlich einzeln, um jede Position korrekt verbuchen zu können.

BM: Erhalten Sie nicht auch Rabatte?

Ulrich Schöpp: Ja, auch der kostengünstigere Einkauf ist ein wichtiger Punkt. Dadurch, dass das Meisterteam als Gruppe günstiger einkaufen kann, bekommen wir auch Rabatte. Meist werden diese sofort gutgeschrieben, manchmal zum Jahresende.

BM: Ist die Auswahl an Lieferanten für Sie ausreichend?

Ulrich Schöpp: Das Meisterteam hat ein großes Lieferantenspektrum und es macht natürlich Sinn für uns, uns nach den gelisteten Lieferanten zu richten. Und auch für die Lieferanten macht es Sinn, über das Meisterteam zu liefern, denn dieses steht für Zahlungsausfälle gerade. Das bedeutet für den Lieferanten ein Mehr an Sicherheit.

BM: Auch für das Rating bei den Banken hat die Mitgliedschaft im Meisterteam Vorteile, habe ich gehört?

Ulrich Schöpp: Die Banken bewerten die Meisterteam-Partnerschaft und die Teilnahme am Zentraleinkauf und der damit verbundenen Zentralregulierung positiv. Das ist kein Rieseneffekt, aber es kommt immer eins zum anderen.

BM: Mittlerweile ist die Nordemann GmbH auch als Lieferant beim Meisterteam gelistet …

Ulrich Schöpp: Ja, gerade mit unserem Angebot an Blockrahmen-Türen in allen nur denkbaren Größen und den Treppen sind wir auch für Tischler-Kollegen sehr interessant. Als Spezialist für Brand-, Rauch- und Schallschutz-Elemente sind wir ein absoluter Nischenanbieter und da wir zum Teil noch handwerklich fertigen, können wir auch ganz individuelle Kundenwünsche bedienen. Somit sind wir in den Kreis „Mitglieder liefern an Mitglieder“ aufgenommen worden.

BM: Die Möglichkeit der PEFC/FSC-Zertifizierung nutzen Sie auch?

Ulrich Schöpp: Es gibt einige Projekte, bei denen wir eine Zertifizierung vorweisen müssen. Anfangs haben wir das selber gemacht, aber das ist sehr aufwendig. Über die Gruppenzertifizierung sparen wir Zeit und Geld, denn die Zertifizierung muss ja jedes Jahr aktualisiert werden. Außerdem ermöglicht es Synergieeffekte: Wir tauschen uns in der Fachgruppe mit anderen Unternehmen aus und lernen immer dazu. Letztendlich profitiert jeder.

BM: Haben Sie als großes Unternehmen eine Sonderrolle?

Ulrich Schöpp: Nein, beim Meisterteam sind alle gleich, wir sind ein ganz normales Mitglied. Und letztendlich kämpfen wir ja alle mit den ähnlichen Problemen. Da tut es gut, wenn man sich unter Kollegen austauschen kann.

BM: Welche Angebote des Meisterteams nutzen Sie noch?

Ulrich Schöpp: Wir bekommen immer wieder hilfreiche Hinweise, seien es rechtliche, organisatorische oder sicherheitstechnische. Das unterstützt uns. Die Rahmenbedingungen werden immer komplexer, da ist es wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben. Ich glaube, gerade im kaufmännischen Bereich können viele Tischlereien mehr Input gut brauchen.

BM: Sind Sie noch in anderen Organisationen Mitglied?

Ulrich Schöpp: Wir sind auch in der Innung. Ich halte es heutzutage für sehr wichtig, sich zu vernetzen und Synergien zu nutzen.

BM: Inzwischen sind Sie auch Gesellschafter in der Verbundgruppe.

Ulrich Schöpp: Ja, für mich macht es Sinn, mich auch finanziell zu engagieren. Je besser die Eigenkapital-Struktur der Verbundgruppe ist, desto bessere Konditionen können ausgehandelt werden. Davon profitieren alle Mitglieder.

Das BM-Interview führte Regina Adamczak.


Meisterteam im Fokus
Vielfacher Nutzen

Der moderne Handwerksunternehmer muss tagtäglich vielfältige Herausforderungen bewältigen und Probleme lösen. Von ihm werden Kompetenzen in allen Fragen der Unternehmens- und Personalführung erwartet, zudem soll er in Einkauf und Lagerwirtschaft fit sein, Arbeitsvorbereitung und Produktion beherrschen, Marketing und Vertrieb effizient und wirkungsvoll gestalten, die Digitalisierung meistern und seinen Kunden ein ausgezeichneter Ratgeber sein. Die Verbundgruppe Meisterteam bietet nicht nur die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Einkaufs sondern darüber hinaus Weiterbildung und Unterstützung rund um betriebswirtschaftliche Organisation, Digitalisierung, Führung, Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Schutz gegen Internetrisiken oder – ganz neu – Personalgewinnung. Die Kooperationsmitglieder werden durch qualifizierte und im Handwerk erfahrene Fachberater geschult und bei der Umsetzung unterstützt. ERFA- und Fachgruppen sind Teil des Angebotes.

www.meisterteam.de

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