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Ergonomie ist Trumpf

Wirtschaftlich und gesund: So arbeiten Sie produktiver
Ergonomie ist Trumpf

Es ist ein Spagat, der für das Handwerk immer mehr zur „Zerreißprobe“ wird: Produktivität steigern, Kosten senken und zugleich Arbeitsplätze schaffen, an denen gesundes, motiviertes und zugleich sicheres wie effizientes Arbeiten möglich ist. Wir sagen Ihnen im BM-Titelthema Werkstattpraxis, wie Sie dem Ausfall von Mitarbeitern vorbeugen und zugleich Ihre Handhabungskosten senken.

Autor: Heide Pick
Um das Thema Ergonomie am Arbeitsplatz kümmert sich die Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ sogar auf europäischer Ebene, denn eines steht fest: Nur an einem ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz kann ein Mensch dauerhaft gute Arbeit leisten.

Was der klare Menschenverstand längst weiß, belegen zudem unzählige Studien. Wer in gesunder Körperhaltung seine Aufgaben erledigen kann, ist motiviert, macht weniger Fehler, ist seltener krank und entsprechend produktiv. Mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel und die Verschiebung des Altersniveaus in den Firmen wird das Thema immer wichtiger. Angesichts der demografischen Entwicklung wird sich diese Lage noch verschärfen – und auch Branchen treffen, die bislang verschont waren.
Einfach angesaugt
Wem es also gelingt, in der Werkstatt Arbeitsbedingungen zu bieten, an denen Frauen und Mitarbeiter jenseits der Altersgruppe Ü 45 ihr Leistungspotenzial voll ausschöpfen können, hat schon viel richtig gemacht. Auch für den Fall, dass neue qualifizierte Mitarbeiter gesucht werden, muss der Arbeitsplatz attraktiv sein – sonst bleibt er unbesetzt. Wertvolle Erfahrung wird dann regelrecht verschenkt. So ist es für Entscheider in Unternehmen eine wichtige Herausforderung, alle Prozessbereiche auf Optimierungsmöglichkeiten zu durchleuchten. Intelligente Handhabungssysteme bieten dabei einen wichtigen Ansatz. Denn überall wo Produkte gehoben und transportiert werden müssen, gelangt der Mensch auf Dauer an seine Grenzen. Hier ist eine Technologie gefordert, die für den Menschen „anpackt“.
Dabei ist es auf lange Sicht egal, ob viele „nur“ 10 kg schwere Werkstücke oder Platten mit mehreren Hundert Kilos zu heben sind: Das Handling von Lasten, aus Holz über Metall und Glas bis hin zum Kunststoff gelingt durch Vakuumhebegeräte mühelos und sicher.
„Manpower“ sinnvoll eingesetzt – Effizienz für viele Bereiche
In nahezu jedem Bereich des Schreiner- und Tischlerhandwerks und für fast jedes Material werden Vakuumheber beim Transportieren, Heben und Verpacken bereits erfolgreich eingesetzt. Lasten von bis zu 300 kg können mit unterschiedlichen Geräte-Typen effizient und vor allem schonend für Mensch und Maschine bewegt werden.
Zudem wurden für das Beschicken von Sägen oder CNC- Bearbeitungszentren in den Betrieben früher mindestens zwei Mitarbeiter/-innen benötigt. Vakuumhebegeräte ermöglichen es heute, dass selbst schwere Bohlen oder großformatige Platten problemlos von nur einer Person gehoben, geschwenkt und beschädigungsfrei auf die Maschine gebracht werden. Der Kollege kann so währenddessen bereits den nächsten Arbeitsschritt vorbereiten.
Eine Transportlösung für fast jeden Werkstoff stellt dank der Vielzahl an möglichen Saugern und Lastaufnahmen z. B. der Schlauchheber dar. Durch den Einsatz von individuellen Saugplatten gelingt damit auch das Handling von porösen, undichten Materialien wie Span-, OSB-, MDF-Multiplex und Hartholzplatten sowie von Platten mit großen Löchern und Aussparungen. Sogar für das gleichzeitige Befördern mehrerer Einzelteile bieten die Hersteller intelligente Möglichkeiten.
Durch Schnellwechselkupplungen können auch unterschiedliche Werkstücke mit nur einem Vakuumschlauchheber transportiert werden. Der Umbau gelingt in Sekunden. Säulenschwenkkräne, Ausleger zur Wand- und Deckenbefestigung, Klemmkonsolen, Knickarmausleger oder Schienensysteme erweitern die Einsatzbereiche beliebig.
„Win-Win-Situation“ für Firma, Mitarbeiter und Kunden
Die wirtschaftliche Bilanz des Einsatzes der Vakuum-Technologie überzeugt: Sobald die Mitarbeiter durch die Handhabungssysteme unterstützt werden, verbessern sich nicht nur Produktivität, Motivation und Effizienz spür- und messbar. Auch der Krankenstand sinkt, denn das Material-Handling erfolgt absolut schonend. Auf diese Weise erhöht sich die Wertschöpfung im Produktionsprozess nachweislich.
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