Integrierte Fuhrparkmanagement-Lösungen für Schreiner und Tischler

Navigation mit Mehrwert

Auch für Handwerksbetriebe, die mit kleinen Fahrzeugflotten on Tour sind, gibt es diverse Möglichkeiten, mit Fuhrparkmanagement-Lösungen wirtschaftlicher zu fahren. Durch eine effektive Verwaltung von Transportern und Mitarbeitern lässt sich Zeit und Geld sparen.

Autor: Axel Backof

Vom Möbeltischler oder -schreiner, der im Innenausbau tätig ist, bis zum Handwerker, der sich auf Bauelemente spezialisiert hat: Ziel ist es stets, wirtschaftlich zu arbeiten – Abläufe im Griff zu haben und keine Zeit durch zusätzlichen Aufwand zu verschenken. In der Werkstatt wird dies meist selbstverständlich angestrebt. Doch wie sieht´s mit Einsparpotenzialen bei er Disposition von Fahrzeugen, Material und Mitarbeitern aus, wenn´s auf Montage geht?

Diese beginnen bereits beim herkömmlichen „Navi“, gehen aber mit individuellen Fuhrparkmanagement-Lösungen weit darüber hinaus. Sie dienen dazu, Arbeitseinsätze effizienter zu planen, Fahrzeuge besser zu verwalten und auf diese Weise Kosten deutlich zu senken – nicht nur beim Fuhrpark im Speditionsformat.
In den meisten Betrieben sind Transporter bis 3,5 t im Einsatz, die in der Regel nur in einem Umkreis von bis zu 50 km unterwegs sind. Auch für sie kann sich der Einsatz einer Fuhrparkmanagement-Lösung lohnen – besonders wenn mehrere Montagetrupps on Tour sind, die viele Stationen anfahren.
Mehr als ein Navi: Service bieten
Teil einer effizienten Fuhrparkmanagement-Lösung ist in der Regel ein Navigationsgerät, das das Firmenfahrzeug schnellstmöglich auf dem direktem Weg zum Kunden leitet. Der Einsatz lohnt sich auch dann, wenn der Fahrer selbst ortskundig ist, denn „hellsehen“ kann er nicht. Das Navi liefert ihm aktuelle Infos zum Verkehrsaufkommen und gegebenenfalls ist es sinnvoll, eine alternative Route als schnellsten Weg zu wählen. Auch der Service, dem Auftraggeber seine voraussichtliche Ankunftszeit mitzuteilen, wird meist vom Kunden geschätzt. Abgesehen davon lassen sich durch das Vermeiden von Falschfahrten und Umwegen die Verbrauchs- und Verschleißkosten senken.
„Track and Trace“ – schnell reagieren dank Fahrzeugortung
Praktisch für größere Betriebe, die mehrere Fahrzeuge im Einsatz haben, ist die Positionsbestimmung mit einem entsprechenden Fahrzeugortungsgerät. Mit dem sogenannten „Tracking“ lassen sich die Fahrzeuge zu jedem Zeitpunkt in Echtzeit lokalisieren. Das Verfolgen zurückgelegter Routen wird „Tracing“ genannt. Die Koordinaten des Transporters werden über GPS laufend berechnet und über eine Mobilfunkverbindung an den Betrieb weitergeleitet. Dank dieser digitalen Unterstützung und einer Übersichtskarte, die ihm die Fuhrparkmanagement-Lösung auf seinem Bildschirm anzeigt, weiß der Verantwortliche zu jeder Zeit, wo sich welcher Transporter gerade befindet. Das ermöglicht eine flexible Reaktion auf kurzfristige Änderungen und erhöht ebenfalls den Kundenservice.
Komfortabel wird die Fahrzeugverwaltung in Kombination mit einer Telematiklösung. Professionelle Fuhrparkmanagement-Lösungen ermöglichen es zum Beispiel, Auftrag und Einsatzort an den Fahrer zu übermitteln und gleichzeitig in die Navigation zu übernehmen.
Alles im Blick für eine sparsame Fahrweise
Mit einer modernen Fuhrparkmanagement-Lösung behalten Handwerksbetriebe ihre Fahrzeuge stets im Blick. Die technische Fahrzeugüberwachung ermittelt auch den Treibstoffverbrauch oder die Einsatzdauer von Fahrer und Fahrzeug. Die Auswertung einzelner Fahrten zeigt, ob ein Transporter übermäßig lange im Leerlauf steht und unnötig Sprit verbraucht oder ob die Fahrer umsichtig auf der Straße unterwegs sind. Denn das senkt nicht nur den Kraftstoffverbrauch und führt zu weniger Verschleiß, sondern reduziert auch die Unfallrate und die Versicherungskosten.
Eine defensive, umweltbewusste Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch und die Wartungskosten um insgesamt bis zu 30 % reduzieren. Ein akustisches und visuelles Signal während der Fahrt (Feedbackfunktion) unterstützt den Fahrer dabei, einen effizienteren Fahrstil anzunehmen und kritische Situationen zu vermeiden.
Infos über Leerlaufzeiten, Bremsverhalten, Geschwindigkeiten, Kilometerstand, Wartungshinweise helfen zudem bei der Verbesserung der Fahrzeugwartung und beugen ungeplanten Reparaturen vor.
Arbeitszeiten automatisch abrechnen
Um Prozesse übergreifend zu automatisieren, bieten moderne Lösungen außerdem die Integration mit anderen Softwaresystemen an. Ein Beispiel ist die Schnittstelle zur Lohnbuchhaltung. Sie beschleunigt Verwaltungsprozesse erheblich und spart wertvolle Zeit ein. Durch die Aufzeichnung von Arbeitszeitanfang und -ende entfällt das aufwendige und fehleranfällige Ausfüllen von Stundenzetteln. Auch dieses Feature hilft, „unproduktive“ Kosten zu senken. Außerdem erhält der Handwerksbetrieb eine zuverlässige Kontrolle über die Überstunden seiner Mitarbeiter und kann die Einhaltung der Arbeitszeitrichtlinien ohne zusätzlichen Aufwand belegen. I

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