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Da ist Musik drin

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Da ist Musik drin

Ein ehemaliges Elektro- und Musikgeschäft in Stuttgart entwickelte sich in kürzester Zeit zum Szenetreff, in der viele Partys gefeiert wurden.

Nach vier Jahren ist der Trubel um diese Bar verblasst und ein Umbau zur Wiederbelebung wurde dringend notwendig. Dies nahm Andreas Ohr zum Anlass für seine Gestalterarbeit an der Fachschule für Holztechnik, Stuttgart, in der Klasse Alain Ayadi.
Das gastronomische Konzept soll zukünftig nicht nur eine attraktive Bar für Nachtschwärmer zu sein, sondern auch tagsüber attraktiv sein.
Nach einigen baulichen Veränderungen wird die Bar nun von drei Seiten mit Licht durchflutet und bietet eine sonnige Atmosphäre, so dass man sich hier auch tagsüber wohl fühlen kann.
Bei der Ideenfindung spielte für den Gestalter das Publikum und die dort gespielte Musik eine wichtige Rolle – von diesen Faktoren ließ er sich inspirieren. So kam er zu dem Entschluss, die Einrichtung leicht im Stil der siebziger Jahre zu gestalten und mit Komponenten der heutigen Zeit zu kombinieren. Alte Videofilme wie „Saturday Night Fever“ oder „Barbarella“ beflügelten ihn und halfen ein Gestaltungskonzept zu finden, das den Anforderungen und Bedürfnisse der Bar ideal entspricht.
Der Tresen ist die Anlaufstelle und der zentrale Mittelpunkt in einer Bar – hier werden nicht nur Getränke verkauft, es wird auch kommuniziert, geschaut, gesessen und geflirtet. Daher kommt dem Tresen eine besondere Bedeutung zu. Trotz eines notwendigen Stützpfeilers wurde die Bar in der Mitte des Raumes angeordnet. Um diesen Pfeiler besser ins Gesamtkonzept einzufügen, wurde er mit Gipskartonplatten verkleidet.
Die Tresenhöhe wurde nicht zu hoch gewählt, da ein zu hoher Tresen die Räumlichkeiten zu sehr aufteilen und zu dominant wirken würde – der offene Charakter wäre verloren. Die Lösung war eine aus Beton gegossene Bar, welche auf der Zutrittsseite freitragend ist. Zwischen den tragenden Betonpfeilern der Theke ist eine Verkleidung aus lackierten MDF-Platten vorgesehen, die im Stil der Siebziger gehalten ist.
Die Tresenoberfläche wird durch ein rundumlaufendes Glasband in Gastbereich und Personalbereich getrennt. Unter dem Tresen befindet sich genügend Platz für Regale, Schränke und Getränke-kühler.
An der Nordseite der Bar sind keine Barhocker vorgesehen, damit sich keine Auflaufzone bildet, die den Eingang mög-licherweise einengt.
Da in der Bar auch getanzt wird, ist der Discjockey, mit seiner Musik ein sehr wichtiges Element. Er ist verantwortlich für die Stimmung und deshalb steht er sehr im Mittelpunkt des Geschehens. Mit der Lösung, eine DJ-Theke aus Glasbau-steinen zu planen, ist es gelungen, ein im Stil passendes Domizil für den DJ zu finden.
Entlang der südlichen und der halben westlichen Fensterfront wurde eine Sitzlinie eingeplant. Von dort ist es jederzeit möglich, tagsüber bei schönem Wetter direkt am Fenster zu sitzen und das bunte Treiben auf der Straße beobachten. Die Sitzgruppen und die Tische sind in Nuss-baum furniert und mit Stahl-winkeln direkt am Betonmauerwerk befestigt. Durch diese Befestigung wirken sie sehr leicht, sogar fast schwebend.
Um die Wände aufzulockern und auch der Bar eine eigene Atmosphäre bzw. ein besonderen Charakter zu verleihen, wurde in einer an die Tanzfläche angrenzende Wand ein 5 Meter langes Aquarium eingeplant. Durch ein spezielles Glas ist es dort möglich – trotz der lauten Musik – echte Fische zu halten.
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