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Bohren – gewusst, wie

Festool erklärt Unterschiede seiner Bohr- und Schraubgeräte
Bohren – gewusst, wie

Schrauben, Bohren, Schlagbohren und Hammerbohren: Für unterschiedliche Anwendungen braucht es passende Geräte – besonders bei verschiedenen Baustoffen. Festool bietet deswegen Maschinen, die auf gewisse Einsatzbereiche abgestimmt sind.

Der Akku-Schlagschrauber TID 18 von Festool ist leicht, kompakt und hat ein geringes Rückschlagdrehmoment. Daher eignet er sich vor allem für Serien-Schraubarbeiten. Besonders praktisch ist der intelligente T-Modus: Dabei erkennt das Gerät zum Beispiel bei der Verschraubung von Blech auf Holz mit selbstbohrenden Schrauben den Übergang der unterschiedlichen Materialien und passt die Drehzahl automatisch an. Für ein möglichst effektives Bohren durch das Blech dreht das Gerät die Schraube zu Beginn mit hoher Drehzahl, geringem Drehmoment und ohne Schlagimpuls. Sobald das Drehmoment durch den beginnenden Schraubvorgang im Holz ansteigt, reduziert das Gerät selbstständig die Drehzahl und beginnt erst dann mit den Schlagimpulsen.

Für harte Fälle: der Bohrhammer

Beim Bohrhammer BHC 18 entwickelt ein pneumatisches Schlagwerk eine leistungsstarke Schlagenergie, die in Axialrichtung wirkt. Die entstehende Drehbewegung dient dazu, den Bohrstaub nach hinten abzuführen. Er arbeitet mit niedriger Schlagzahl, dafür aber mit einer wesentlich höheren Schlagenergie als ein Schlagbohrschrauber. Dies ermöglicht schnelleres Arbeiten. Festool empfiehlt ihn für härtere Baustoffe wie beispielsweise Beton, da er im Vergleich zum Schlagbohrer weniger Kraft benötigt.

Vielfältig einsetzbar: Quadrive TDC und TPC

Das Anwendungsspektrum der Akku-Bohrschrauber Quadrive TDC und der Akku-Schlagbohrschrauber Quadrive TPC 18/4 mit Viergang-Getriebe ist vielfältig. Sie sind sowohl für drehmomentintensive Schraubarbeiten mit Schrauben, die einen großen Durchmesser haben, als auch für schnelles und kraftvolles Bohren geeignet. Grundsätzlich gilt beim Bohren: je größer der Bohrdurchmesser, desto geringer die Drehzahl.

Beide Geräte haben vier Gänge. Das Umschalten zwischen den einzelnen Gängen hat der Elektrowerkzeughersteller clever gelöst: Man kann nämlich Gänge quer schalten, zum Beispiel direkt vom ersten in den dritten Gang. Feste Anschläge garantieren das eindeutige Einrasten. Das spart Zeit und sichert die kontrollierte Führung beim Schraubvorgang.

Bei eher weichen Materialien/Plattenbaustoffen wie beispielsweise Faserzementplatten, Gipskarton und Gipsfaserplatten, Steine mit porigem Gefüge (Poren- oder Bimsbeton) und Mauerwerk aus Lochstein rät der Hersteller, entweder mit dem Akku-Bohrschrauber Quadrive TDC zu arbeiten oder mit dem Akku-Schlagbohrschrauber Quadrive TPC 18/4 – hier allerdings ohne Schlag.

Und wenn es beim Bohren doch mal gefährlich werden sollte: Beim Akku-Schlagbohrschrauber TPC und beim Akku-Bohrschrauber TDC minimiert der elektronische Kickbackstop das Risiko von plötzlichem Verhaken des Bohrers im Material und verhindert dadurch ein Verdrehen des Handgelenks.

Die Bohrerauswahl ist immer wichtig

Der Kraftaufwand und die Bohrqualität sind neben dem Schlagwerkprinzip im Wesentlichen von der Auswahl des Bohrers abhängig. Beim Bohren in Holz gilt die Faustformel: Je härter das Holz und je größer der Bohrdurchmesser, desto kleiner ist die Drehzahl – und umgekehrt. Kunststoffe lassen sich mit Holzbohrern bearbeiten, besser sind allerdings Stahlbohrer. Bei Kunststoffen ist besonders langsam und vorsichtig zu bohren, um ein Überhitzen zu vermeiden. Deshalb ist es ratsam, den Bohrer immer wieder herauszuziehen und die Späne zu entfernen. (sk)

Festool Deutschland GmbH

73240 Wendlingen

www.festool.de

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