Tischler NRW ziehen Bilanz

Rekordumsatz und volle Bücher

Das nordrhein-westfälische Tischlerhandwerk hat im Jahr 2018 den Rekordumsatz des vorangegangenen Jahres nochmals übertroffen. Nach den vorläufigen Berechnungen des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) erzielten die rund 7200 in die Handwerksrolle eingeschriebenen Unternehmen ein Umsatzplus von rund 3,3 %. In absoluten Zahlen entspricht das einer Steigerung des Absatzes ihrer Produkte und Dienstleistungen gegenüber 2017 um über 200 Mio. auf rund 6,68 Mrd. Euro.

Positive Lageeinschätzung

Nach einer aktuellen Umfrage des Fachverbandes Tischler NRW beurteilen sechs von zehn Tischlerbetrieben (62 %) die derzeitige Geschäftslage als gut, weitere 32,8 % als befriedigend. Nur jeder zwanzigste Inhaber ist unzufrieden. Die insgesamt sehr positive Beurteilung der allgemeinen Stimmungslage im Tischlerhandwerk kommt auch beim Geschäftsklimaindex der Branche zum Ausdruck. Dieser liegt mit 133,9 Punkten wieder auf dem Top-Niveau des Vorjahrs (134,7).

Volle Auftragsbücher

Hauptverantwortlich für die ausgezeichnete Stimmung ist die weiterhin gute Auftragslage. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56,4 %) haben das hohe Niveau seit Herbst 2018 halten können, weitere 24,2 % dieses sogar noch gesteigert. Das führt zu einer Auftragsreichweite von durchschnittlich 7,8 Wochen. Zwar tragen dazu vor allem die großen Tischlereien mit mehr als 20 Beschäftigten bei (10,5 Wochen). Aber selbst die Klein- und Kleinstbetriebe kommen im Durchschnitt fast an die Marke von sieben Wochen heran.

Personalaufschwung erschöpft

Mit rund 1,5 % mehr Beschäftigten fiel der Zuwachs so hoch aus wie seit 2007 nicht mehr. Zum Ende des letzten Jahres kommt das NRW-Tischlerhandwerk auf ca. 49 700 Mitarbeiter. Allerdings hat sich damit der Personalaufschwung anscheinend zunächst einmal erschöpft. Drei Viertel aller Betriebe (74,9 %) geben an, in den letzten Monaten keine weiteren Anpassungen vorgenommen zu haben. Betriebe mit Neueinstellungen oder Personalabbau befinden sich nahezu gleichauf. Nach dem Willen der weit überwiegenden Mehrheit der Inhaber (81,1 %) soll sich an der bestehenden Personalsituation auch wenig ändern.

Weiter höhere Preise

Die vollen Auftragsbücher, aber auch die unverändert steigenden Kosten beim Einkauf (nach Angabe von 75,0 % der Betriebsinhaber) haben viele Unternehmen im letzten halben Jahr zu Preissteigerungen veranlasst. Sowohl bei den Einkaufs- als auch bei den Verkaufspreisen gehen die Betriebsinhaber von weiteren Anpassungen nach oben aus. Sie vertrauen dabei auf eine Fortsetzung des Konjunkturhochs. (bs)

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