Kommentar I Umweltschutz: Corona darf kein Alibi sein. Wenn man wirklich will … - BM online
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Wenn man wirklich will …

Kommentar I Umweltschutz: Corona darf kein Alibi sein
Wenn man wirklich will …

Mitarbeiter_Redaktion_BM

Liebe Leserin, lieber Leser, Corona hat uns alle fest im Griff. Und wir werden uns für einen längeren Zeitraum beruflich wie privat damit arrangieren müssen. Denn so ein Virus lässt sich auch mit jenen unvorstellbaren Geldbeträgen, wie sie von den Regierungen in aller Welt jetzt mobilisiert werden, nicht einfach ausknipsen.

Ich finde es natürlich alternativlos, dass nun alles unternommen wird, um dieses gemeine Ding in den Griff zu bekommen. Und gleichzeitig bin ich fast schon verwundert, wie schnell und entschlossen Regierungen handeln können, wenn sie denn wirklich wollen und der Druck ausreichend groß ist.

Corona ist zwar ein gewichtiges, aber vermutlich auch temporäres Problem. Ganz anders verhält es sich mit einem anderen Thema, das wirklich groß ist: der Klimawandel. Gemessen daran, was momentan aus der aktuellen Not heraus gegen das Virus unternommen wird, muss man ernüchtert feststellen: Die Bemühungen, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zum langfristigen gesellschaftlichen Ziel Nummer eins zu erklären und mit aller Entschlossenheit zu handeln, sind im Vergleich dazu ein absoluter Witz. Mich ärgern die Verlogenheit und Ignoranz, mit der auch unsere Regierung dieses Thema seit vielen Jahren nur augenscheinlich für wichtig und vorrangig erklärt. Das wird mir vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation ganz besonders klar. Wenn man wirklich will, geht nämlich offensichtlich vieles. Man muss kein Grüner sein oder Greta gut finden, um zu begreifen, dass wir es hier mit einem Thema zu tun haben, das wie kein anderes unser aller Zukunft bestimmen wird.

Doch zurück zur derzeitigen Situation, in der auf anfängliche Schockstarre jetzt die Gewissheit folgt, dass wir noch eine ganze Weile gefordert sein werden, das Beste daraus zu machen. In vielen Gesprächen mit Tischler- und Schreinerkollegen habe ich herausgehört, dass sie jetzt keineswegs den Kopf in den Sand stecken. Vielmehr werden die Ärmel hochgekrempelt, Teams wachsen auf beeindruckende Weise zusammen und die Weichen für die Zukunft werden neu gestellt. Ihre Erfahrung und Meinung dazu interessieren uns sehr: Wie gehen Sie mit der Krise um, welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was werden Sie für die Zukunft mitnehmen? Ich freue mich schon jetzt sehr auf Ihre E-Mail an christian.naerdemann@konradin.de

Es grüßt Sie herzlich

Christian Närdemann,
Chefredakteur

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