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Zwei Tage für das Tischlerhandwerk

Gut besuchter Tischler-Treffpunkt NRW
Zwei Tage für das Tischlerhandwerk

Zusammenhalten, sich austauschen und gegenseitig inspirieren: Mit dem Treffpunkt Tischler in Bochum setzte der Fachverband Tischler NRW für das nordrhein-westfälische Tischlerhandwerk ein starkes Zeichen, sich den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für das Gewerk gemeinsam zu stellen.

Insgesamt über 1200 Teilnehmende nutzten Mitte September die Möglichkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und in Vorträgen, Ausstellungen sowie Workshops Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.

„Zweimal wurde der Treffpunkt Tischler in den vergangenen Jahren durch Corona ausgebremst“, sagt Dr. Johann Quatmann, Hauptgeschäftsführer von Tischler NRW. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr so viele Besucherinnen und Besucher begrüßen durften.“ Stark vertreten war dabei auch wieder der Tischlernachwuchs: Am zweiten Treffpunkt-Tag, der unter anderem mit einem Gestaltungsforum ein spezielles Programm für Auszubildende bot, besuchten rund 800 angehende Tischler und Tischlerinnen die Veranstaltung.

Impulsvorträge zu Klimaschutz und Flexibilität

Fit für Energiewende und Klimaschutz? Diese Frage stellte beim Treffpunkt Tischler Prof. Volker Quaschning in seinem Impulsvortrag. Der Berliner Wissenschaftler erklärte, warum die Möglichkeiten, die in erneuerbaren Energien stecken, noch immer vollkommen unterschätzt werden, und warum wir keine Angst davor haben müssen, uns von Kohle und Erdöl zu verabschieden. Er zeigte auf, welche Wege aus der Klimakatastrophe führen und wie wir gemeinsam den Klimawandel noch bremsen können.

Bereits am Abend davor ging es in einem weiteren Impulsvortrag um Herausforderungen und Veränderungen. Der Autor und Moderator Ralf Schmitt erläuterte, wie Arbeitnehmer offen bleiben für Veränderungsprozesse im Unternehmen. Er erklärte auch, wie eine Führungskraft ihre Mitarbeitenden motivieren kann, neue Herausforderungen als Abenteuer anzunehmen und nicht als Strafe.

Spezielles Programm für Auszubildende

Ein spezielles Programm bot der Treffpunkt Tischler für Auszubildende: In der Sonderausstellung „Karriere“ konnten sie sich bei verschiedenen Institutionen – von der Gestaltungsakademie bis zur Meisterschule – über verschiedene Wege informieren, wie es nach der Ausbildung und der bestandenen Gesellenprüfung weitergehen kann.

Den Höhepunkt des Azubi-Programms bildete das Gestaltungsforum: Der Diplom-Designer Jan Eisermann und der Architekt Manfred-Stommel-Prinz erläuterten, worauf es bei der Gestaltung des Gesellenstückes ankommt. Von der Ideenfindung über grundlegende Designkriterien bis hin zur Umsetzung konnten die Auszubildenden erste Anregungen für die Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfung mit nach Hause nehmen. „Als Tischler können wir vor allem mit individuellem und kreativem Design punkten“, sagt Klode. „Daher ist es wichtig, diesem Thema bereits in der Ausbildung eine hohe Bedeutung beizumessen und die Auszubildenden im Bereich der Gestaltung zu fördern.“

Abgerundet wurde der Treffpunkt Tischler durch ein abwechslungsreiches Rahmen- und Abendprogramm, zu dem auch die Verleihung des Alfred-JacobiPreises, des Innovationspreises für das nordrhein-westfälische Tischlerhandwerk, gehörte. „Mit der Herbst-Obermeistertagung sowie der Berufsbildungstagung haben wir den Treffpunkt Tischler in diesem Jahr um zwei weitere Verbandsveranstaltungen ergänzt – und so zusätzliche Synergieeffekte geschaffen“, sagt Quatmann abschließend. (bs)

www.treffpunkt-tischler.de

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