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Kreativ und innovativ

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Aus 116 Einsendungen von 19 Hochschulen aus sechs Ländern wählte die Jury des 2. internationalen Hettich-Designwettbewerbs insgesamt zehn Preisträger. Die Juroren (von links) Klaus Hengehold, Konstruktionsleiter der Firma Jörding GmbH & Co. KG (byPACK), Enger, Juliette Beauchot, Design-Dozentin, Paris, die Koordinatoren des Wettbewerbs Oliver Schael und Dr. Jürgen Groß, Winfried Titze, Neuss, Prof. Friedrich Dusil, Fachhochschule Rosenheim und André Stutz, Leiter CAD-Konstruktion der Möbelfabrik Eggerath, Heinsberg, lösten die schwierige Aufgabe, sich gemeinsam auf die ersten drei Preise zu einigen
Den Nachwuchs zu fördern und die universitäre Ausbildung durch praktische und finanzielle Unterstützung zu ergänzen, ist das Ziel des Inter-nationalen Hettich Design-Wettbewerbs, an dem sich insgesamt 116 Studenten der Fachbereiche Möbeldesign, Möbelkonstruktion und Möbelbau von 19 europäischen Hochschulen beteiligten. Hettich International hatte den Wettbewerb für das Wintersemester 1998/99 zum Thema: „Zerlegbare Korpusmöbel unter besonderer Berücksichtigung der beschlagtechnischen Realisierung“ ausgeschrieben.

Zum Jurorenteam, das am 13. April 1999 im Hettich-Beschläge-Centrum Kirchlengern unter Vorsitz von Unternehmensberater Winfried Titze, Neuss, die Wettbewerbsarbeiten jurierte, gehörten: Juliette Beauchot, Design-Dozentin, Paris, Prof. Friedrich Dusil, Fachhochschule Rosenheim, Klaus Hengehold, Konstruktionsleiter der Firma Jörding GmbH & Co. KG (byPACK), Enger, und André Stutz, Leiter CAD-Konstruktion der Möbelfabrik Eggerath, Heinsberg.

Die als Zeichnungen mit technischen Beschreibungen und teilweise maßstabsgetreuen Modellen eingereichten Arbeiten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Schweden und der Slovakei unterlagen Bewertungskriterien, die Dr. Jürgen Groß, bei Hettich zuständig für Normung und wissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit, vorgegeben hatte: Originalität, Funktion und Verwendungsfähigkeit mit Blick auf die Zerlegbarkeit der Möbel, wobei auf den Innovationswert der vorgeschlagenen Lösung besonderer Wert zu legen war. In die Bewertung flossen aber auch die Ausarbeitung im Ganzen und im Detail mit ein.
Zehn Preise vergeben
Mit dem ersten Preis wurde das paneelgebundene Badmöbelsystem „STICKS“ von Meike Noster, Sascha Schiller, Volker Schuhmann und Harald Steber, Fachbereich Industriedesign der Universität Essen, ausgezeichnet. In seiner Begründung führte der Vorsitzende der Jury Winfried Titze aus, daß der Entwurf des Essener Teams in sich schlüssig und leicht umsetzbar sei. Die Zielsetzung, eine designorientierte Badlösung für junge Käufer, die in eher kleinen Wohnungen nur über begrenzten Raum auch im Badezimmer verfügen, anzubieten, sei intelligent und originell umgesetzt.
Den 2. Preis erhielt das Wohnzimmermöbelsystem „Fast Line 99“ von Matthias Jung, Fachschule für Holztechnik, Stuttgart. Die einfach aussehende Lösung zeichnet sich durch eine ausgefallene Beschlagtechnik aus, die Innovationscharakter hat, so die Begründung des Jury-Vorsitzenden.
Mit dem 3. Preis zeichnete die Jury den „Medien Tower“ von Markus Thalhammer, Meisterschule für das Schreinerhandwerk, Ebern, aus. Das Urteil der Jury: „Die Komplexität des Entwurfs zeigt Funktion und Wohnlichkeit. Die Montagefreundlichkeit für Endverbraucher stellt allerdings große Anforderungen an die Umsetzbarkeit.“
Die Preisträger auf den Rängen 4 bis 10:
• Zerlegbares Korpussystem von Jan Bartols, FH Hildesheim/Holzminden,
• Schranksystem für alle Lebensphasen „Up-to-date“ von Jürgen Mantel, Akademie für handwerkliche Berufe/Fachbereich Möbel und Innenausbau in Freiburg,
• Systemmöbel „crénelé“ von Markus Fickel, Ralf Lerner, Martin Weiß und Karsten Klos, Berufsakademie Mosbach,
• Kompaktmöbel „stripstrap“ von Alexander Schwindenschlögel, Fachschule für Holztechnik, Stuttgart,
• Kindergarderobenschrank „Enclosure“ von Katarina Ambróšova, Technische Universität, Zvolen/Slowakei,
• „Schlingel“ – Korpusmöbel, Konstruktion mit Seilverbindungen – von Bernd Burkhardt, Fachschule für Holztechnik, Stuttgart,
• Mehrzweckmöbel „II Multifunzionale“ von Rabea Peters, Hochschule Wismar/Heiligendamm.
Die Preisgelder, die in einer Gesamthöhe von 20 000 DM an die Hochschulen ausgeschüttet wurden, verteilen sich folgendermaßen:
  • 1. Preis: 6 000 DM
  • 2. Preis: 4 500 DM
  • 3. Preis: 3 000 DM
  • 4. Preis: 2 000 DM
  • 5. Preis: 1 500 DM
  • 6. Preis: 1 000 DM
  • 7. bis 10. Preis: je 500 DM.
In einer Zusammenfassung wertete Professor Friedrich Dusil, Fachhochschule Rosenheim, die eingereichten Arbeiten als Spiegel eines qualifizierten Ausbildungsniveaus der europäischen Hochschulen. Wenn auch die Wettbewerbsbeiträge in ihrer Klassifizierung von schulisch einfach über spielerisch kreativ bis hin zur absolut professionellen Umsetzung reichten, überzeugte die Mehrheit der Entwürfe durch Originalität, Funktionalität – auch in der Beschlagtechnik – und durch Möglichkeiten einer serienreifen Umsetzung praktikabler Mitnahmelösungen. Dusil: „Das Wettbewerbsniveau sollte bei einem künftigen Wettbewerb den bisher fehlenden Studienbereich Innenarchitektur zur Teilnahme motivieren.“
Die Preisverleihung erfolgte während der Fachmesse Interzum köln am 8. Mai 1999 auf dem Hettich-Stand, wozu die Gewinner mit ihren Dozenten eingeladen waren. Wie Bernd Riechers, Hettich-Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, und Oliver Schael, Leiter Forschung und Entwicklung bei Hettich, anläßlich der Preisübergabe erläuterten, verfolgt Hettich mit diesem, zum zweiten Mal ausgeschriebenen, Internationalen Designwettbewerb das Ziel, den Nachwuchs zu fördern und die universitäre Ausbildung durch praktische und finanzielle Unterstützung zu ergänzen. Hettich stelle sich damit der Verpflichtung, die eigene Marktbedeutung auch für die zukunftsgerichtete Branchenunterstützung einzusetzen.
Die Wettbewerbsbeiträge der zehn Preisträger hat Hettich in einer Dokumentation zusammengefaßt, die einen guten Überblick über die prämierten Lösungen gibt. n
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