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Bandsysteme von Basys in den Türen einer denkmalgeschützten Villa

Moderne Bänder treffen historische Bausubstanz
Bandsysteme von Basys in den Türen einer denkmalgeschützten Villa

Die Villa Schüffner gehört zu den prägenden Bauten der Stadt Chemnitz. Tischlermeister Uwe Schnabel von Arboreus rekonstruierte die gewaltigen, zum Teil doppelflügligen Türen originalgetreu und verwendete dafür Türbänder von Basys. Die Vorteile liegen für ihn auf der Hand.

 

Die Wohnvilla entstand in der Gründerzeit um 1886 für den Kattundrucker Karl-Wilhelm Schüffner. Architekt Paul Lehmbocke errichtete ein zweigeschossiges, unterkellertes Gebäude in neoklassizistischem Stil mit Mansarddach. Auffällig sind die Fassade mit gegliederter Naturstein- und Putzstruktur, Ecklisenen und Mittelrisalit sowie die massive Dachgaube mit Tympanon.

1:1-Analogzeichnung als Basis

Im Inneren finden sich 45 ein- und zweiflügelige Türen aus Kiefernholz mit Mittelschlussleisten, die typisch sind für die Region: Schnörkellos und mit gerader Linienführung schließen die umlaufenden Profilrahmen die Kassetten ein. Die Füllungsflächen seien für die damalige Zeit sehr modern, sagt Tischlermeister Uwe Schnabel. Da die Originaltüren stark in Mitleidenschaft gezogen waren, baute er sie 1:1 nach, erneut aus Kiefer und eingefärbt mit Positivbeize in dunklem Nussbraun. Der seidenmatte Ton entsteht auf Basis eines transparenten Lacks, der dem historischen Original ähnlich ist.

„Die Altenburger Tischlerei Arboreus von Uwe Schnabel ist die einzige uns bekannte Adresse, die das in der Qualität umsetzen kann“, sagt Architekt Claus Höhn vom Architektur- und Planungsbüro Höhn & Fischer zu den Anforderungen bei den Türen in der Villa Schüffner. Schnabels Liebe zum Holz entbrannte bereits im Alter von 14 Jahren durch die Freundschaft zu einem alten Tischlermeister. Nach dem Abi wollte er keinen anderen Beruf ergreifen, absolvierte sogar ein Privatstudium in Italien. Schnabels einziges Interesse gilt der klassisch-künstlerischen Holzbearbeitung und den historischen Werten, die in Form von Türen, Fenstern, Intarsienfußböden, Einbaumöbeln und Bibliotheken in den Städten zu finden sind. Seine wichtigste Waffe sei dabei nach eigener Aussage die Beherrschung des analogen Zeichnens im Maßstab 1:1. Das schärfe das Bewusstsein für Architekturdetails.

Türen „mit historischem Antlitz“

Dazu gehören auch die Beschlagteile an den Türen. Mit Basys fand Schnabel nicht nur „langlebige und gut funktionierende Bänder“, sondern auch „die einzige Firma in Deutschland, die dreidimensional justierbare Bänder in dieser Größe bauen kann“. Damit meint er das Bandsystem „Objecta“, das Basys für die Villa Schüffner in der Exklusivversion „2039/160/56 D18 ZK78“ mit Bandaufnahme „STV 76/56 3-D“ in der PVD-Oberfläche Messing Matt fertigte. Besondere Merkmale sind der geringe Rollendurchmesser von 18 mm, die Bandrollenhöhe sowie der Zierkopf, die der Beschlagspezialist 1:1 entsprechend den Originalvorlagen aus dem Jahr 1886 entwickelte. Die 3D-Verstellung schätzt der Tischlermeister, weil er die Türen ohne großen Aufwand nachjustieren kann.

Entscheidend war aber die Optik: Im geschlossenen Zustand sieht man nur die schmale Rolle. Die Bänder gingen ohne störende Metallteile direkt ins Holz hinein, erklärt Schnabel und fügt hinzu: „Mit diesem Band bekommen die Türen in der heute gewerblich genutzten Villa ihr historisches Antlitz. Sie tragen insgesamt dazu bei, dass hier optisch wie technisch hochwertige Räume entstanden sind.“ (sk/Quelle: Basys)


Objektbeteiligte

Architektur- und Planungsbüro Höhn & Fischer

09112 Chemnitz

www.hoehn-fischer.de

Arboreus GmbH

04600 Altenburg

www.arboreus-gmbh.com

Basys-Bartels Systembeschläge

32689 Kalletal

www.basys.biz



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