Ima Schelling Group wächst weiter

Auf Expansionskurs

Die Ima Schelling Group blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück: Der Boom in der Möbelindustrie habe dem Unternehmen langfristige Kundenprojekte und einen hohen Auftragseingang beschert. Zahlen dazu werden nicht genannt.

Die beiden neu geschaffenen Geschäftsbereiche Robotik Engineering und Anlagensteuerung stießen Unternehmensangaben zufolge auf große Resonanz bei den Kunden und sind so erfolgreich, dass das Personal in diesen Abteilungen bereits aufgestockt werden musste. Zudem wurde mit zwei Neubauten die dringend benötigte räumliche Kapazitätserweiterung geschaffen. Nicht zuletzt konnte mit der Hochleistungs-Zuschnittanlage Combi.cut 1 der erfolgreiche Markteintritt des ersten gemeinsamen Produkts der Ima Schelling Group erreicht werden.

Neue Kapazitäten geschaffen

Bereits Mitte 2017 wurde eine neue Produktionsstätte für die Montage und Vorabinbetriebnahme digitalisierter, vollautomatisierter Losgröße-1-Anlagen mit einer Fläche von rund 3300 m² fertiggestellt. Die Fertigstellung für eine weitere 4200 m² große Halle und ein zusätzliches Bürogebäude in Lübbecke ist für das zweite Quartal 2018 vorgesehen. Der Bürokomplex wird unter anderem die Abteilung für Installation und Customer Services (ICS) mit rund 75 Arbeitsplätzen beherbergen.

Erstes gemeinsames Produkt

Mit der Hochleistungs-Zuschnittanlage Combi.cut 1 brachte die Ima Schelling Group das erste konkrete gemeinsame Produkt auf den Markt. Die Maschine, die erstmals auf der Ligna 2017 gezeigt wurde, vereint die Aufteiltechnologien beider Schwesterunternehmen in einer völlig neuen Art der Zuschnittanlage.

IPC.Net und Roboter kommen gut an

Die neue Softwareplattform IPC.Net integriert sämtliche Maschinen der jeweiligen Anlage vollumfänglich in die (Daten-)Kommunikation. Der ebenfalls neue Engineering-Bereich Robotik konzipiert maßgeschneiderte Handling-Konzepte für die vollautomatisierte, vollverkettete Lösgröße-1-Fertigung auf der Basis flexibler Roboter.

Schwarmintelligenz für die Möbelbranche

Gemeinsam schlauer sein und die vorhandenen Technologien besser nutzen – das ist das, Ziel einer IoT-Lösung, welche die Ima Schelling Group aktuell gemeinsam mit einem externen Softwareunternehmen entwickelt. Geplant ist die neutrale Auswertung signifikanter Anlagendaten aus der Wertschöpfungskette der in Betrieb befindlichen Anlagen der Ima Schelling Group. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen genutzt werden, um die Lebensdauer der Maschinen und Anlagen zu verlängern, die Instandhaltungskosten zu senken sowie die Produktivität spürbar zu steigern.

Die Anzahl der Mitarbeiter der Ima Schelling Group wuchs im vergangenen Jahr weltweit von 950 auf 1050 an.
(cn/Quelle: Ima Schelling Group).

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