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Kantensprünge

60 Jahre Homag-Kantenanleimmaschinen
Kantensprünge

Vor satten 60 Jahren brachte Homag die erste automatische Durchlauf-Kantenanleimmaschine auf den Markt. Seitdem hat der Schwarzwälder Weltmarktführer die Entwicklungen in diesem Bereich maßgeblich geprägt und punktet immer wieder mit spannenden Innovationen.

Homag hat 1962 mit der KH 2/18 die erste automatische Kantenanleimmaschine vorgestellt und zum Patent angemeldet – eine Serienmaschine mit Furnierstreifenmagazin, Leimaggregat, Druckzone und Bündigfräsaggregat. Noch im gleichen Jahr wurde eine neuartige Kantenanleimmaschine nach dem Heiß-Kalt-Verfahren präsentiert, mit der sich Kanten nochmals deutlich schneller und kostengünstiger anleimen ließen.

Sei es die erste kombinierte Formatbearbeitungs- und Kantenanleimmaschine, der Einsatz von Kapp- und Schleifaggregaten, Maschinen mit zwei verschiedenen Verleimstationen für Rollenware, Massivkanten und vorbeschichtete Kanten oder 1975 dann erstmals das Kaltleimaktivier-Verfahren (KA-Verfahren zur Kantenverleimung mit PVAc-Leim): Homag war hier immer vorne dabei. 1976 kam es zur Mehrheitsbeteiligung an der Heinrich Brandt Maschinenbau GmbH, der späteren Brandt Kantentechnik GmbH.

1999 gelang Homag mit der Baureihe PowerLine, die als doppelseitige Maschinen für die Serienfertigung ausgelegt wurde, der Sprung in eine neue Leistungsklasse. Höhere Vorschubgeschwindigkeiten, kürzere Lücken und Umrüstzeiten machten das möglich. Auf der Ligna 2009 wurden die Kantenanleimmaschinen der Ambition-Serie in Form von sechs Baureihen von Brandt und Homag vorgestellt.

Neues Zeitalter der Kantenverarbeitung

Ein Paukenschlag auf der Ligna 2009 war die Präsentation des LaserTec-Verfahrens. Dabei wird die zu verklebende Fläche per Laserstrahl aufgeschmolzen und anschließend direkt auf das Werkstück gepresst. Eine fast nicht sichtbare Fuge (Nullfuge) ist das Ergebnis. 2010 wurde die Technologie dann auch für das Handwerk bereitgestellt, um 2011 auch für den Einsatz auf Bearbeitungszentren etabliert zu werden. 2013 folgte die Markteinführung von AirTec für die handwerksgerechte Nullfuge – ein Verfahren, bei dem Kante und Platte per Heißluft verbunden werden. Zum Einsatz kommen dabei spezielle Kanten, die aus einer Dekorschicht und einer Funktionsschicht bestehen.

One Homag: Eine Marke, ein Logo

Ab 2017 gab es unter dem Motto „ONE“ Homag nur noch die Marke Homag und ein Logo. Das galt auch für die Kantenanleimmaschinen von Brandt, der als Spezialist für das Einstiegssegment bereits seit 2012 zu 100 % zu Homag gehörte. 2018 kam die Einsteigermaschine Edgeteq S-200, Modell 1130 FC, auf den Markt, es folgten die neuen Baureihen Edgeteq S-500 und Edgeteq S-800. Der Entwicklung hin zu autarken, automatisierten Fertigungssystemen wurde Homag 2021 mit einem nächsten Konzept gerecht: Anlässlich von Live.Homag stellte das Unternehmen zwei Zellen-Lösungen mit Kantenanleimmaschinen inkl. Rückführung vor.

Digitalisierung und ihre Tools

Wie kaum ein anderes Unternehmen setzt Homag seit vielen Jahren auf die einheitliche Steuerung für alle Prozesse der Gruppe. Aktuell ist dies das Touchscreen-Bedienkonzept PowerTouch2. Den aktuellen Meilenstein im Softwaresektor markiert WoodCommander 5 mit Edge Data Plugin auf den Kantenanleimmaschinen Edgeteq S-500. Er ermöglicht die Auswahl von Bearbeitungsprogrammen und Kantenmaterialien sowie das sichere Erfassen von Produktionsparametern und das werkstückorientierte Erstellen von Maschinenprogrammen. Zudem ist die direkte Verbindung zwischen der Maschine und der App MaterialAssist, die das Kantenbandmaterial verwaltet.

Lösungen für Handwerk und Industrie

In der Kantenbearbeitung sowie bei allen anderen Technologien des Möbelbaus und der Bauelementefertigung reicht das Leistungsspektrum von Homag heute von der Einzelmaschine im Einstiegs-, mittleren oder High-End-Segment über das Engineering und die Installation komplexer Fertigungsstraßen und Anlagen bis hin zur kompletten Branchenlösung, inkl. Consulting und Software sowie Systementwicklung und -implementierung.

Erfolgsgeschichten gefragt

Die erste Homag-Kantenanleimmaschine war nicht nur der Startpunkt der Homag-Group-Erfolgsgeschichte, sondern auch ein wichtiger Meilenstein für viele Homag-Kunden. Aus diesem Grund begibt sich das Unternehmen nun auf die Suche – nach ebensolchen Geschichten. Kunden, die eine Homag- oder Brandt-Kantenanleimmaschine im Betrieb haben, die schon besonders lange im Einsatz ist, melden sich dazu am besten direkt mit einem Bild der Maschine, gerne auch mit Mitarbeitern, und ein paar Sätzen, was sie an ihrer Maschine besonders schätzen. Mit einem Foto des Typenschilds sind die Angaben dann vollständig. Die E-Mail-Adresse lautet:

60years.edgebanding@homag.com

Unter allen Einsendungen wird jeweils die älteste noch aktive Homag- und Brandt-Maschine gekürt. Die Gewinnerinnen oder Gewinner werden in die Firmenzentrale nach Schopfloch eingeladen. Dort steht eine Werksbesichtigung, ein individueller Überblick über das aktuelle Maschinenprogramm und die Übergabe eines Überraschungspräsents auf dem Programm. Für die prämierten Maschinen erfolgt zusätzlich eine kostenlose Inspektion. Einsendeschluss ist der 31.07.2022. (cn)

www.homag.com


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