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Nesting nachhaltig

Homag bringt die nächste Generation der Nesting-Lösungen auf den Markt
Nesting nachhaltig

Auf der einen Seite sollen moderne Maschinen Ressourcen schonen, auf der anderen Seite sollen sie aber auch mehr Leistung bringen, effizienter sein und gleichzeitig hochflexibel. Dieses anspruchsvolle Anforderungsprofil will Homag mit den beiden Nesting-Lösungen Centateq N-210 und Centateq N-510 erfüllen.

Homag reagiert auf die Wünsche aus dem Markt und stellt mit den beiden neuen Modellen Centateq N-210 und Centateq N-510 eine Maschinengeneration für die Nesting-Anwendung vor, die den Anforderungen nachhaltiger und moderner Anwender gerecht wird. Die beiden Maschinen können neben den klassischen Nesting-Aufgaben auch 5-Achs-Bearbeitungen übernehmen. Um dies problemlos und bestmöglich umsetzen zu können, wurde die zulässige Gesamthöhe in Z-Richtung erweitert. So können bei maximaler Ausbaustufe zukünftig bis zu 260 mm Materialstärken überfahren werden. Die neue Generation funktioniert im Einzelbetrieb und automatisiert. Die individuellen Tischgrößen können unter anderem auch im Halbformat bezogen werden. Neben dem Tischaufbau wurden auch das Vakuum- und Luftkissenkonzept und die Absaugkomponenten neu gedacht und entsprechend weiterentwickelt. Um Nebenzeiten und das Rüsten zu optimieren, passte Homag zudem das Werkzeugwechselsystem an.

Schlankes und modernes Design

Die Maschinen wurden von Homag unter dem Leitgedanken entwickelt, geringere Investitionssummen, höhere Qualitätsstandards und gleichzeitig reduzierte Lieferzeiten zu ermöglichen. Entstanden ist ein schlankes und modernes Design, bei dem alle Komponenten, wie zum Beispiel die Absaugung, zukünftig komplett in den Maschinentisch integriert werden.

14 Automatisierungskonzepte

Da unterschiedliche Anforderungen an die Leistung, aber auch an die kundenseitigen Räumlichkeiten und Bedürfnisse eine individuelle Anpassungsfähigkeit erfordern, kann nach dem Start mit der Basisvariante je nach Bedarf und Entwicklung des eigenen Unternehmens die Maschine einfach ergänzt werden. Dem Motto „Wachsen mit der Homag Group“ entsprechend können zum Beispiel Hubtische zur Beschickung oder automatische Gurtbänder zum Ausschieben der Teile ergänzt, aber auch komplette Integrationen in Säge- und Lagerkombination oder eine Roboteranbindung vorgenommen werden.

Lückenlose Produktion mit hoher Effizienz

Für die Verarbeitung großer Mengen bietet Homag einen Hubtisch auf der linken Seite und ein Gurtband auf der rechten Seite an. Der Hubtisch fährt immer in die gewünschte Höhe und das Einziehen der Platte auf den Bearbeitungstisch wird automatisch ermöglicht. Diese Einzugsvorrichtung besteht in Abhängigkeit der Maschinentiefe aus einer steigenden Anzahl von Saugern, die bei Bedarf auch erweitert werden können, wenn die zu bearbeitenden Platten ein höheres Gewicht aufweisen. Neu ist das Integrieren der Einzugsvorrichtung in die Umhausung der Maschine. Neben den Vorteilen zum Schutz der Komponenten vor Schmutz und Staub ist dies auch optisch ein Mehrwert. Nach der Beendigung des Bearbeitungsprogramms wird das fertige Nest auf das Gurtband abgeschoben und gleichzeitig wird eine neue Platte vom Hubtisch auf den Bearbeitungstisch gezogen.

Dynamischer Pendelbetrieb

Erweitert wird der bekannte Pendelbetrieb durch eine getrennte Vakuumversorgung und Belüftung der Tischhälften. Dieser hocheffiziente und lückenlose Wechsel zwischen linker und rechter Tischhälfte wird erweitert durch den „Dynamischen Pendelbetrieb“. Ähnlich wie bei Konsolentischen werden die Vakuumfelder den Tischhälften zugeteilt, zudem sind sie individuell ansteuerbar. So sollen einzelne Werkstücke in unterschiedlich großen Formaten problemlos im Pendelbetrieb verarbeitet werden können.

Transparenz in der Möbelproduktion

Nachhaltigkeit steht auch bei der Zusammenstellung der Nester im Vordergrund. Ziel ist es, so wenig Verschnitt wie möglich zu generieren. Somit sind die Nester so aufgebaut, dass das vorhandene Material optimal ausgenutzt werden kann. Die Softwarelösungen IntelliDivide Nesting und Schnitt Profi(t) Nesting und das Nesting Production Set sollen dabei unterstützen. Damit die Teile nach der Produktion optimal für die Montage vorbereitet sind, besteht die Möglichkeit, sie mit Etiketten zu versehen. Diese Etiketten liefern wertvolle Informationen für die Möbelfertigung. Hier können zum Beispiel die Materialart, Dekore, aber natürlich auch die Kommission und Logos hinterlegt werden. Die Etiketten können schon vor der Bearbeitung auf dem Hubtisch automatisch aufgeklebt oder am Ende des Gurtbandes manuell ergänzt werden. Homag bietet hier je nach Ausstattungsgrad der Maschine individuelle Lösungen.

Vakuum und Absaugung optimiert

In der neuen Nesting-Maschinen-Generation von Homag gibt es je nach Bedarf und Anforderung unterschiedliche Tischgrößen – auch Halbformat – von 1,25 x 2,5 m bis 2,1 x 7,4 m. Unabhängig von der Tischgröße werden drei Ausstattungsvarianten der Vakuumfeldaufteilung angeboten: „Classic“ als Tischaufbau einer heute klassischen Nesting-Maschine, bei dem die Feldgrößen so ausgelegt sind, dass die darunterliegenden Rohplattenformate optimal abgebildet werden können, „Advanced“ als Aufteilung einer symmetrischen Maschine, sodass vorne und hinten dieselben Feldgrößen abgebildet werden und schließlich „Premium“ als Aufteilung, die im Wesentlichen aus immer gleich großen Feldern besteht, die einzeln angesteuert werden können, sodass es möglich ist, nur ein Feld zu aktivieren. Dazu wurde eine neue Ventiltechnik im Tisch verbaut. Sie erzeugt die maximal benötigte Vakuumleistung, um ein Werkstück optimal spannen zu können. Neu ist, dass sie genau auf den Punkt die benötigte Fläche ansteuert, um keinen überschüssigen Energiebedarf zu erzeugen. (cg)

www.homag.com


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