Ein Möbel entsteht – erst im Kopf, dann auf dem Papierund endlich in der Werkstatt

Der Weg ist so reizvoll wie das Ziel

Gestalten ist keine leichte Arbeit! Es ist ein schwieriger Prozess: Man muss etwas entwickeln, prüfen, entscheiden und, wenn nötig, verwerfen! Und dies immer wieder. Es gibt unzählige Ein-flüsse, die berücksichtigt werden müssen, und vor Überraschungen ist man niemals sicher. Auf diesem Weg ist man sein eigener kritischer Begleiter, der nicht zu schnell zufrieden sein darf! Matthias Dierkes, Absolvent des Studiengangs„Gestalter im Handwerk” und Lehrer für Holztechnik, beschreibt den interessanten Weg zu seinem Möbel.

Das Papier ist weiß. Und groß. Und ohne Anhaltspunkte. Und ich sitze davor und soll entwerfen. Der Bleistift liegt parat, alles ist vorbereitet. Jetzt kann’s losgehen …

Nichts geht los, das Papier starrt mich an, ich starre zurück.
Jeder, der eine Entwurfsaufgabe angegangen ist, kennt diese Situation. Also erst einmal anfangen. Worum geht es denn eigentlich? Gut, die Aufgabe steht: Ein Geschirrschrank soll es sein, als Hängeschrank. Hinschreiben, möglichst groß. Gut, das hätten wir. Wie weiter?
Richtig, „was muss der Schrank denn können?”, frage ich mich. Hängen soll er und Geschirr aufnehmen. Also skizziere ich einen Kubus, eine einfache Grundform. Genau, am besten geht es ohne Worte, einfach nur mit kleinen Skizzen: schnell zu erfassen und immer wieder neu zu begreifen als Grundlage für neue Variationen. Skizzieren, als ob man einen Comic schreibt, mit kleinen Kommentaren, das hilft. Und viel probieren!
Vier Versionen einer Grundform sind schon auf dem Blatt. Sieht doch schon ganz gut aus. Ich öffne den Schrank und fülle ihn mit Geschirr. Ja, interessanter Ansatz, Schubkästen hinter einer Klappe, außermittig angeordnet. Ein zentrales Element mit viel Freiraum, das funktioniert, so machen es wohl auch die Gra-fiker. Aber halten die Schubkasten das Gewicht des Geschirrs?
Je enger die Aufgabe gestellt und je stärker die Einschränkungen, desto kreativer und sinnvoller die Lösungsansätze. Variieren wir den Lösungsansatz und lassen den Schubkasten seitlich laufen. Interessant, aber leider unpraktisch. Es fällt schwer, sich von unkonventionellen Lösungen zu trennen, die letztlich nur einen Gag darstellen. Der lebt meistens nicht lange. Da muss man vorsichtig sein.
Vielfalt ist der beste Weg
Ich wende mich lieber dem Innenraum zu und erstelle eine naheliegende Lösung. Mit wenigen Strichen viele Ansätze produzieren, und aus der Vielfalt den besten Weg erkennen, darum geht es.
Besteck und Geschirr wollen nicht vergessen werden – das Entwerfen ist schließlich kein Selbstzweck – der Schrank muss auch funktionieren! Die Skizzen zeigen, was später aufgenommen werden muss und es entstehen eine Reihe denkbarer Innen-raumaufteilungen. Merkwür-digerweise fällt es plötzlich leicht, Variationen zum Thema zu finden – ganze Blätter könnte man füllen! Mit kritischem Blick wird das Ergebnis beurteilt und die sympathischste, ansprechend-ste Lösung gewählt – aber praktisch muss sie schon sein. Also fülle ich den Schrank wieder mit Tassen, Tellern und Geschirr!
Dem Ziel scheinbar ganz nahe, denke ich schon über Materia-lien nach. Ist Strenge oder Gradlinigkeit passend? Welche Materialien helfen mir, das Stück angenehm erscheinen zu lassen? Materialmix? Metall-Glas-Holz? Kontraste? Ton in Ton? Farbe, Beize? Wer sich das Zusammenspiel nicht vorstellen kann, für den gibt es nur eines: Die Ma-terialien besorgen und eine Material- und Farbcollage in den zu erwartenden Proportionenerstellen. Und wieder genau betrachten, entscheiden, verwerfen, neu erstellen! Immer wieder, ein ständiger Prozess!
Kirschbaum wäre passend, zusammen mit einer Tür aus Milchglas. Der grünliche Schimmer harmoniert gut mit dem Holz! Der Schubkastenblock aus Nussbaum scheint dann durch die Scheibe und setzt sich interessant ab.
Pause! Die Arbeit auch mal weglegen um sich zu fragen: „Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Oder habe ich mich in absurde Lösungen verrannt?”
Aus der zeitlichen Distanz lässt sich das Ergebnis besser überprüfen und man kommt auf neue Möglichkeiten. Nur nicht zu schnell festlegen, es muss schon überzeugen!
Ja, der Entwurf scheint soweit schlüssig. Ich gehe die Schritte nochmals durch. Stelle mir die Bedienung, den Gebrauch des Schrankes vor – da stimmt doch etwas nicht!
Das Geschirr wird hineingestellt und entnommen – in der Regel jedoch nicht einzeln. Das geschieht mit einem Tablett – und das muss abgestellt werden können! – und dafür hängt der Schrank zu hoch! Und die Tür lädt doch sehr weit aus – das kann bei einer Glastür sogar gefährlich werden. Tiefer hängen kann er nicht, da man bequem hineingreifen können muss!
Also, wieder den Stift nehmen und Lösungen finden!
Sich von fast fertigen Entwürfen zu trennen fällt nicht leicht! Doch Entwurfsarbeit ist nie umsonst, die Mängel werden sehr früh offengelegt und die Erkenntnisse sind Grundlage für die weitere Entwicklung! Ist der Schrank zu hoch, mache ich ihn flacher! Dabei wird er aber zwangsläufig länger, da der Stauraum erhalten bleiben sollte! Die alte und die neue Version stehen nun untereinander, und bei genauer Betrachtung wird mir einiges klar! Habe ich bislang das Quadrat als Grundform favorisiert, merke ich, dass das liegende Rechteck auch sehr reizvoll ist. Der Reiz liegt in der Überbetonung der Horizontalen.
So, jetzt mehrere Innenraum-versionen skizzieren, und das Problem ist gelöst. Die Bedienungshöhe ist geringer und man kann ein Tablett auf dem Schrank abstellen!
Der Riegel reizt mich. Was zunächst als Notlösung daherkam, entpuppt sich als ernstzunehmende Alternative! Da ist mehr drin! Wie kann man die Türen bewegen, abgesehen von der naheliegenden Schiebe-version?
Klappen, wie ein Garagentor? Rollen? Kann ich Türen um den Korpus herumlaufen lassen, wie die Banderole eine Zigarre umfasst? Könnten diese Banderolen nicht an der Wand befestigt werden und als Führung für den Riegel dienen? Ziemlich verwegen: die Türen sind fixiert und der Korpus bewegt sich! Halt! Aufpassen, dass der Schwanz nicht mit dem Hund wedelt! Das geht nicht! Die Masse des Riegels mit dem Inhalt ist zu groß! Die zu bewegen und abzubremsen erfordert zuviel Kraft, und die Kaffeekanne fällt jedes Mal um! Hat aber Spaß gemacht, der Ausflug ins Reich der Fantasie. Alles ist als Skizze festgehalten – glücklicherweise, denn was jetzt nebensächlich erscheint, wird schon bald eine entscheidende Rolle spielen.
Quadrat oder Rechteck
Die Banderole nehme ich auf, da arbeite ich weiter! Gleichzeitig ist das Quadrat noch im Hinterkopf! Wie sähe denn ein quadratischer Schrank mit zwei Schiebetüren ähnlich einer Streichholzschachtel aus? Die Skizze zeigt, dass das Quadrat nicht bestehen bleibt, sondern in zwei stehende Rechtecke, die Türflügel, verwandelt wird! Das hat eine völlig neue gestalterische Aussage! Die Lösung gefällt mir nicht!
Wie ist die Lage? Die quadratische Form gefällt! Der Riegel ist sehr interessant! Die Türen umlaufend sind ungewöhnlich! Lässt sich daraus etwas machen? Das einzelne Quadrat funktioniert nicht, aber könnten viele Quadrate in Reihe die Lösung sein?
Plötzlich ist es klar: bewegliche Kuben und die gleiche Anzahl Felder, plus 1, das scheint ein schlüssiges Konzept zu sein! Das freie Feld nimmt den Schub-kastenblock für das Besteck auf, hinter den beweglichen Kuben befinden sich die Fächer für das Geschirr.
Erst jetzt weiß ich, wie der Schrank aussehen wird. Jetzt wird am Detail gefeilt!
Es lässt sich im Kopf schlecht entscheiden, wie die Gliederung der Kuben und des Riegels ausfallen werden. Eine schnelle Skizze mit bunten Flächen hilft weiter: 4/1 Gliederung, 5/1 Gliederung, 5/2 Gliederung? Spontane Eindrücke werden als Kommentare gleich niedergeschrieben. Ich entscheide mich für 5/1, d. h. fünf Flächen, ein Freifeld und vier Kuben. Skizzen und ein 1 : 10 Modell als Entscheidungshilfen vermeiden unnötige Diskussionen und legen Lösungen offensichtlich dar. Zu diesem Zeitpunkt lasse ich die Kuben gedanklich auf Filzunterlagen auf dem Korpus gleiten; eine Version, die sich später als unpraktikabel herausstellt.
Die Kuben sollen als Form bestehen, dürfen also nicht weiter gegliedert werden. Aber beim Schubkastenblock stehen Entscheidungen an. Vier quadratische Vorderstücke neben- und übereinander, oder eine 3er Gliederung horizontal? Mir erscheint die Horizontalanordnung der Schubkästen als besser, zumal das Besteck nebeneinander platziert sein sollte. Aber wie soll denn das einzelne Vorderstück aussehen? Zum Öffnen benötigt man zumindest eine Griffmulde oder eine Bohrung! Ein vorstehender Griff scheidet wegen der Verschiebbarkeit der Türen aus!
Die Gliederung der Schubkästen ist aufwendig zu ermitteln! Jede denkbare Lösung steht zum Umfeld in direktem Zusammenhang, d. h. jede Veränderung lässt den Schrank anders erscheinen. Ob der Griff links außermittig, als Bohrung, als Dreieck, ob mittig, als Segmentbogen, linksbündig, als angeschnittener Kreis, als Rechteck, als 2er-, 3er- oder 4er-Block gegliedert: Jede Version wird skizziert, betrachtet und kommentiert! In diesem Fall liegt die Entscheidung für die rechteckige Form nahe: die Formen der Kuben sprechen eher für einen Gleichklang als für einen Kontrast! Alle runden Formen scheiden aus. Die Grifföffnungen außermittig im rechten Drittel des Blocks untereinander angeordnet: das ist die graphisch spannendere Version und die Schübe lassen sich dennoch gut ziehen. Eine Version übrigens, welche die Gesamtkonzeption des Schrankes beeinflussen wird, denn in der endgültigen Version wird der gesamte Schubkastenblock aus der Schrankmitte in das rechte Drittel platziert! Warum denn soll ein Detail nicht das Gesamtbild bestimmen dürfen?
Vier Schubkästen übereinander gliedern feiner als drei, und je feiner das Raster, desto stärker die Wirkung als Fläche! Damit wird die horizontale Dominanz gebrochen! Die untereinander angeordneten, rechteckigen Grifflöcher bilden einen Formenkontrast zum horizontalen Gesamteindruck des Schrankes.
Gutes Feeling
Der Mensch will nicht nur sehen, er will auch fühlen! Und manchmal wundert er sich gerne! Warum also nicht eine kleine Überraschung einbauen?
Das Gestaltungskonzept beruht auf durchgängig angewandter Geometrie, alles ist eckig und kantig. Überraschend wirkt eine Griffmulde für die Fingerkuppe an der Schubkasten-Innenseite. Das steigert die Wertschätzung des Benutzers für das Möbel. Kleine Aufmerksamkeiten erhöhen die Freundschaft – sozusagen!
Was einfach aussieht, muss häufig genug aufwendig erarbeitet werden! Großer Aufwand, große Wirkung – nicht auf Anhieb, aber bei näherem Hinsehen – die Wirkung eines Aha-Erlebnisses ist meist nachhaltiger. In Skizzen werden Versionen gesammelt und deren Vor- und Nachteile schnell ersichtlich. Die Lösung muss zum Gesamtbild passen und, ganz wichtig, präzise herstellbar sein – nicht in jede Ecke reicht die Oberfräse!
Jetzt die durchschnittliche Fingerbreite messen, ein Stück Holz auf Format arbeiten und die Griff-öffnung mit Griffmulden in unterschiedlichen Ausführungen anbringen! Die Entscheidung trifft die Fingerkuppe im Test, nicht das Auge; was ihr gefällt, wird gewählt!
Es ist Zeit, sich über Ausmaße des Schrankes Gedanken zu machen! Unterschiedliche Größen müssen berücksichtigt werden: Tassengrößen, Kannenhöhen, Tellerbreiten, Bestecklängen! Aber wäre es nicht praktisch, zumindest in den Fächern ein DIN-A4 Blatt unterzubringen? Alles unterliegt dem Wandel, warum nicht auch die Funktion eines Geschirrschranks? Das bedeutet eine Fachbreite von 29,7 cm! Der Haken daran: wegen der quadratischen Türen bedeutete jeder Zentimeter Verbreiterung die Änderung der Schrankhöhe um 1 cm und die der Schranklänge um 5 cm! Bei fünf Fächern liegt die Gesamtlänge mit den Seitendicken dann schon überschlägig bei 1,6 m, das Kubenmaß bei 0,3 x 0,3 m! Ein ganz schön langer Karton!
Wirkungsraum
Und genau mit Hilfe eines 1 : 1 Modells aus Karton oder Hart-faserplatte werden die tatsäch-lichen Proportionen ersichtlich! Was als kleine Skizze auf dem großen Papier stimmig erscheint, benötigt in der Realität eine überraschend große Wandfläche, um zur Geltung zu kommen! Es ist klar, ein Möbel wirkt nicht allein, sondern zusammen mit dem Raum, in dem es steht. Und klar wird auch: dieser Schrank benötigt Fläche, um zu wirken!
Die ermittelten Abmessungen sind die äußerste Grenze, mit Längenzugaben muss ich also geizen! Alles hängt miteinander zusammen! Selbst das kleinste Detail ist wichtig und kann entscheidend für die Wirkung des Schrankes sein! Wie dick müssen Seiten, Deckel und Boden eigentlich sein? Hier gilt: kleines Ausmaß – kleine Querschnitte! Und wieder ausprobieren! In diesem Fall wird für Mittelseiten, Deckel und Boden Massivholz gewählt und mit der Gratverbindung verbunden! Die kleinste Seitendicke ist somit durch den Durchmesser des Gratfräser festgelegt und nach Erstellung einer Fräsprobe erweist sich die Dicke als passend! Schmal werden auch die Schubkastenseiten, das wirkt elegant. Natürlich sind die Schubkästen gezinkt!
Im Kontrast zu den schmalen Seiten stehen die wesentlich dickeren Vorderstücke! Zwei Gründe sprechen dafür: man erhöht damit den Reiz einerseits, und man erhält die für das Fräsen der Griffmulde benötigte Holzdicke andererseits.
Nicht alles zeigen – andeuten genügt! Das macht neugierig und weckt die Phantasie! Hier gilt das Prinzip der „Idealen Form”! Eine bekannte Form wird, nur in Ansätzen zitiert, vom Auge des Betrachters erkannt und im Geiste ergänzt! Lässt man demnach die Korpusseiten rechts und links erheblich vorspringen und dann hinter den Kuben verschwinden, so verwandelt sich der Korpus optisch in einen massiven Balken. Das Grundkonzept wird dadurch betont.
Der Schrank hängt also an der Wand, und alle umlaufenden Kubuselemente lassen sich seitlich bewegen – Moment mal, wie geht denn das?!
Man muss sich schon etwas bemühen, um die Geheimnisse zu lüften! Verraten wird hier nichts, nur soviel: es funktioniert!
Das Gestalten kann man mit dem Sprechen einer Sprache vergleichen! Um verstanden zu werden, sollte man möglichst nur eine Sprache benutzen. Mehrere Sprachen passen häufig nicht zueinander und nur die Sprachgewandten verstehen den Sinn! Die Einteilung des Besteckschubkastens sollte also „in der Sprache des Schrankes”, im gleichen Stil, erfolgen.
Messer, Gabel, Ess- und Teelöffel müssen untergebracht werden, das macht insgesamt drei lange und ein kurzes Fach. Die Fachseiten können unterschiedlich ausgebildet sein! Durch Skizzen wird klar: sie sollten nicht wuchtig, sondern schmal sein, weil es zum Konzept passt und Platz spart! Und sie müssen sowohl der bedienenden Hand als auch dem Auge gefallen! Anregungen zur Gliederung der Fächer gibt es in der Gebrauchsgrafik ge-nügend! Das hilft bei der Findung eines passenden Rasters.
Eine Nut oder eine Kehle im Schubkastenboden erleichtert das Untergreifen beim Herausnehmen des Bestecks genauso, wie eine im Vorderbereich unterbrochene Fachseite. Die Kehle ist im Vergleich zur Nut die bessere Lösung: sie ist angenehm für die Hand, lässt sich bequem reinigen und wiederholt die Form der Griffmulde!
Eine schmale Fachseite wirkt zwar fein, für die Aufnahme von Besteck jedoch optisch zu schwach. Der Ausweg aus dem Dilemma kann in diesem Fall eine Doppelseite sein. Der Arbeitsaufwand ist nicht wesentlich höher, da die Fachseiten in Nuten im Fachboden hinein-gesteckt werden. Die Fächer können dann durch Umstecken nach Bedarf variiert werden! Als Material für die Seiten bildet Aluminium, gebürstet, einen angenehmen Kontrast zum Holz!
Technische Details und die Konstruktion bilden selbstverständlich einen wichtigen Aspekt der Gestaltung. Was nützt das beste Aussehen, wenn es nicht konstruktiv sinnvoll umgesetzt werden kann. Hier möchte ich aber nicht ausführlich werden! Dass Massivholz hohe Stabilität besitzt und Plattenwerkstoffe maßbeständig sind, weiß der Fachmann. Deshalb ist der Korpus aus massivem Kirschbaum hergestellt worden. Die verschiebbaren kubischen Elemente dürfen die Form nicht ändern und sollen in den Ecken nicht sichtbar verbunden werden, also „stumpf auf Gehrung” – die Quadrate wollen schließlich auch quadratisch aussehen! Deshalb bestehen sie aus FU-Platte, Kirschbaum furniert!
Abschließend noch ein Gedanke zum möglichen Mix unterschiedlicher Holzarten: Denkbar wäre, den Korpus aus einer dunklen Holzart, Nussbaum, die Kuben aus einer helleren Holzart, Kirschbaum, herzustellen. Andere Kombinationen mit geringerem Kontrast sind natürlich auch möglich. Wichtig ist dann, dass die Gewichtung der Verhältnisse, hell zu dunkel, stimmt.
Aber die plastische Wirkung eines Gegenstandes, das Vorne und das Hinten, das Oben und das Unten, erfährt das Auge durch kleinste Unterschiede in der Helligkeit, die durch Licht und Schatten an den Schrankteilen entstehen. Unterschiedlich helle Holzarten aber irritieren diese Wahrnehmung und wirken vordergründig. Deshalb ist der Hängeschrank aus einer Holzart hergestellt!
Matthias Dierkes

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