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Landesentscheid in Nordrhein-Westfalen

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Landesentscheid in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen wurde der landesweite Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form – Tischler gestalten ihr Gesellenstück“ bereits zum 12. Mal durchgeführt. Verbunden war der Wettbewerb wieder mit einer Ausstellung, die erstmals in Düsseldorf im Haus der Handwerkskammer Anfang November 1998 stattfand. Insgesamt 46 Gesellenstücke, die sich auf Innungsebene für den Landeswettbewerb qualifizieren konnten, hatte die fachkundige Jury zu bewerten. Dabei wurden je ein erster, zweiter und dritter Preis sowie vier Belobigungen vergeben. Als Anerkennung für ihre besonderen Leistungen erhielten die drei Preisträger neben den Urkunden, jeweils nach der Plazierung gestaffelt, Geldpreise in Höhe von 1500,- , 1200,- und 1000,- DM sowie zusätzlich eine kostenlose Teilnahme an einem sechstägigen Gestaltungsseminar „Skizzieren und Entwerfen“ des HKH-Fachverbandes im Wert von je 950,- DM.

Bei der Preisverleihung unterstrich der Vorsitzende des HKH-Verbandes in Nordrhein-Westfalen, Alfred Jacobi, daß die Formgebung heute aktueller denn je sei.
Die Qualität der Form habe gleiches Gewicht wie die Qualität der Konstruktion. Der Tischler sei gefordert, beides in Einklang zu bringen. Eben darum gehe es auch bei der Durchführung dieses Wettbewerbs: „Das Formempfinden zu stärken, es in Ideen sichtbar zu machen und Proportionen abzuwägen, um eine Formqualität zu erreichen, die auch eine zeitentsprechende Aussage hat.“ Den jungen Gesellinnen und Gesellen sprach er ein dickes Lob aus. Dank und Anerkennung verdiene ihr Ideenreichtum und ihr gestalterisches Vermögen.
Die Preisträger
Den 1. Preis erhielt Jürgen Kamppeter aus Lippstadt für sein Gesellenstück, ein Paravent mit Regal.
Ausbildungsbetrieb: Tischlerei Diethelm Tack, Lippstadt
Begründung der Jury:
Dieser Paravent ist ein ganz neues Möbel mit mehreren Funktionen. Er ist stimmig in Proportion und Materialauswahl. Statisch als Regal ist das Möbel zugleich leicht und spielerisch als Raumteiler. Unter ökologischen Gesichtspunkten hat es eine gute Materialintensität.
Den 2. Platz sicherte sich Martin Gierse aus Schmallenberg mit einem Schreibtisch aus Zebrano.
Ausbildungsbetrieb: Tischlerei Josef Fabri, Meschede
Begründung der Jury:
Der Zebrano-Schreibtisch ist formal sicher gestaltet. Seine Funktion lädt zum konzentrierten Arbeiten ein. Seine Strenge und harmonische Linienführung wird unterstützt durch den Furnierverlauf.
Den 3. Platz belegte Stephanie Dietmann aus Siegburg mit einem Klappstuhl in Teak.
Ausbildungsbetrieb: Tischlerei Bernhard Ferdinand, Siegburg
Begründung der Jury:
Stephanie Dietmann hat einen Stuhl aus Teakholz in ansprechender, graziler Form geschaffen. Trotz der formalen Leichtigkeit vermittelt der Stuhl Sitzsicherheit und Bequemlichkeit. Verblüffend ist die Funktion des Klappmechanismus, dessen Ablauf der Bewegungsdynamik einer laufenden Katze nachempfunden ist. Die Jury lobt die Fülle der schönen handwerklichen Details.
Eine Belobigung erhielten:
• Maik Niedrau aus Radevormwald für ein Schubkastenmöbel in Kirschbaum.
Ausbildungsbetrieb: Oswald + Kramer GbR, Halver.
Begründung der Jury:
Der Kontrast zwischen ovaler Grundform und vertikaler Linienführung ist ansprechend. Die Materialstärke und die Ausführung erzeugen Spannung.
• Nicole Manleitner aus Rommerskirchen für ein Quader-Ensemble.
Ausbildungsbetrieb: Holzbearbeitung Köhler, Neuss
Begründung der Jury:
Das Quader-Ensemble überzeugt durch Proportionen und klassische Materialauswahl. Der modulare Aufbau wurde variationsreich angedacht.
• Heiko Tänzer aus Hagen für ein Stehpult.
Ausbildungsbetrieb: Tischlerei Vorman, Hagen
Begründung der Jury:
Die Funktion des Stehpults wurde durch die Aufgabe des Behältnisses erweitert. Detaillösungen sind liebevoll umgesetzt.
• Yvonne Schwarz aus Rüsselsheim für einen Stummen Diener.
Ausbildungsbetrieb: Tischlerei Dieter Jansen, Nideggen.
Begründung der Jury:
Ein ausgefallenes Gesellenstück hat Yvonne Schwarz mit ihrem Stummen Diener angefertigt. Die funktionale Gestaltung und ansprechende Materialauswahl – Ahorn, Birnbaum und Edelstahl – überzeugen, wenn auch die Dimensionen leicht übertrieben erscheinen. n
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