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Modernes Dienstleistungszentrum

Haus des Tischlerhandwerks, HKH/NRW
Modernes Dienstleistungszentrum

Weithin sichtbare, architektonische Akzente setzt das komplett modernisierte „Haus des Tischlerhandwerks“ in der Dortmunder Kreuzstraße, das nach knapp einem Jahr Umbauarbeiten am 3. März offiziell eingeweiht wurde. Die neugestaltete Geschäftsstelle des Fachverbandes Holz und Kunststoff Nordrhein-Westfalen sei kein Verwaltungsbau, sondern ein modernes „Dienstleis-tungszentrum“, wie Hauptgeschäftsführer Dieter Roxlau bei der Einweihung betonte.

Im Beisein von rund 150 Gästen aus ganz Deutschland erfolgte die Schlüsselübergabe durch das „Team für Architektur, Raum und Form“, Annette Averbeck-Demmer, Klaus Happe und Peter Hof zum Berge aus Castrop-Rauxel. Die prominentesten Gäste waren Staatssekretär Jörg Bickenbach vom Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen; der Präsident der HwK Dortmund, Otto Kentzler sowie Guido Ossenkopp, der ehemalige und Günter Füllgraf, der neue Präsident des Bundesverbandes HKH.

„Das nordrhein-westfälische Tisch-lerhandwerk strebt in eine erfolgreiche Zukunft. Als viertgrößtes Gewerk im Handwerk und als Branche mit Perspektive setzt es vielfältige Zeichen bei der Gestaltung unserer Wohn- und Lebenswelten. Aktuell sichtbarer Ausdruck in Dortmund ist die ‚Runderneuerung‘ unserer Geschäftsstelle“, verkündete mit Stolz der Vorsitzende des Fachverbandes, Alfred Jacobi. Von außen setze das Gebäude ein „weit sichtbares Zeichen“ durch die Aufstockung in Holzrahmenbauweise mit horizontaler Zedernschalung und auskragendem Flugdach. Den Passanten öffne es sich durch einen architektonisch spannungsreichen, ebenfalls zedernverschalten Anbau mit großzügiger Fensterfront. Markant sei auch der metallverkleidete Treppenturm, der unübersehbar den Schriftzug „Haus des Tischlerhandwerks“ trage. „Städtebaulich harmoniert das Gebäude mit dem neuen U-Bahnhof in direkter Nachbarschaft und“, so Alfred Jacobi, „trägt insgesamt ganz entscheidend zur Erneuerung des Dortmunder Kreuzviertels bei.“
Der Umbau und die Aufstockung waren notwendig geworden, weil der Landesinnungsverband in den letzten Jahren das Dienstleistungsangebot für seine Mitgliedsbetriebe ständig erweitert hat und folglich an seine räumlichen Grenzen gestoßen war. „Vor allem durch den zunehmenden Wettbewerb sind die Erwartungen unserer rund 5200 Mitgliedsbetriebe an unseren Verband gestiegen“, erläutert Jacobi. Gewünscht und erwartet werde eine „qualitativ und quantitativ erstklassige Unterstützung“, um die Leistungsfähigkeit der Betriebe zu sichern und zu steigern. Das betreffe sowohl den regionalen als auch den nationalen, aber immer mehr auch den internationalen Bereich. So zähle unter anderem die Einrichtung einer Außenwirtschaftsberatungsstelle, die die nordrhein-westfälischen Tischlerbetriebe bei ihren Auslandsaktivitäten fördere und unterstütze, zu den neuen Dienstleistungen, die auch den Ausbau der Geschäftsstelle notwendig machten. Zusätzlicher Büroraum wurde erforderlich, weil die Geschäftsführung des TZH Technologie-Zentrums Holz-wirtschaft – ein Tochterunternehmen des Verbandes, das spezialisierte Ingenieurdienstleistungen in den Bereichen Unternehmensführung, Neue Technologien, Betriebs- und Anlagentechnik erbringt – von Lemgo nach Dortmund verlagert wurde. „Die Organisationen des Handwerks müssen sich – neben der verstärkten Interessenvertretung – noch mehr zu Dienstleistern entwickeln“, meinte Alfred Jacobi, „im nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerk sind wir auf diesem Weg schon sehr weit fortgeschritten.“ Zu hochaktuellen betrieblichen Themen wie zum Beispiel Personalmanagement, Dienstleistungsorientierung und modernes Marketing erarbeite man neue Lösungen und Angebote, die maßgeschneidert den Bedürfnissen der „Zielgruppe“ gerecht würden.
Da die Verbandsaktivitäten auch auf dem Weiterbildungssektor deutlich gestiegen seien, habe man nicht nur zusätzlichen Büroraum geschaffen, sondern auch die beiden vorhandenen Seminarräume modernisiert und einen neuen Schulungsraum für EDV- und CAD-Schulungen mit 14 leistungsfähigen PC-Arbeitsplätzen eingerichtet.
Hinzugekommen sind zwei neue Sitzungsräume sowie ein Foyer, das mit seinen rund 60 m² Raum für kleine Ausstellungen bietet.
Großen Wert haben die Bauherren auf gestalterische und technische Akzente im Innenbereich gesetzt. Mit beispielhaften Lösungen dokumentieren die neuen Bereiche der Geschäftsstelle die Leistungsfähigkeit des Tischlerhandwerks.
Einer der innovativen Highlights ist das neue elektronische „Dia-lock“-Schließsystem der Firma Häfele, bei dem herkömmliche Schlüssel der Vergangenheit angehören: Eingangstüren, Büro-türen und selbst Schranktüren und Schubkästen werden berüh-rungslos über fälschungssichere Transponder-Key-Sticks geöffnet.
Weitreichend war der Wille des Fachverbandes, das Gebäude auch unter dem Aspekt der Barrierefreiheit zu optimieren. Trotz erheblicher Schwierigkeiten wurde in der Umbauphase zum Beispiel ein neuer Aufzug realisiert, der freien Zugang zum Haus und zu allen Geschossen auch für Rollstuhlfahrer ermöglicht. Eine Brandmeldeanlage sowie eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage schaffen zusätzliche Sicherheit für Mitarbeiter und Besucher des Hauses. Modernste Bürokommunikation mit strukturierter Arbeitsplatzvernetzung in 100 Megabittechnologie schafft optimale Voraussetzungen zur Aufgabenerfüllung.
Durch Grundstückszukauf konnten 12 neue Parkplätze sowie eine neu gestaltete Grünanlage geschaffen werden. Einschließlich dieser Maßnahme bezifferte Verbandschef Jacobi die Gesamtkosten auf 3,5 Millionen Mark, die schuldenfrei finanziert wurden.
Fachverband HKH
Nordrhein-Westfalen
Tel 02 31/91 20 10-0
Fax ~/91 20 10-10
Internet: www.tischler.de o
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