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Bis ans Geländeende

BM-Fahrbericht: Ford Transit Trail
Bis ans Geländeende

Damit der Transit Trail auch auf unbefestigtem Areal weiterkommt, kann zumindest sein Frontantrieb mit einem Sperrdifferenzial ausgestattet sein. Noch besser: Eine elektronisch gesteuerte Kupplung sorgt für Allradbetrieb.

Thomas Dietrich

Der Begriff Trail lässt sich mit Spur oder Pfad übersetzen und gibt diesem Transporter mit auf den Weg, dass er auch abseits asphaltierter Routen sein Ziel erreichen kann. Das schafft der Transit schon lange, denn bereits vor vielen Jahren gehörte er zu den Ersten in der 3,5-Tonnen-Klasse, die sich neben Front- oder Heckantrieb auch ab Werk alternativ mit Allradtechnik ordern ließen. Doch was man bislang auf den ersten Blick kaum erkennen konnte, signalisiert Ford jetzt mit bulligem Kühlergrill und Trail-Schriftzug: Dieser Transit kommt auch auf unbefestigter Straße, auf schlammiger Baustelle oder bei Matsch und Schnee weiter. Die dafür nötige Fahrwerktechnik plus etlicher Optionen ist im Modelljahr 2021 als Trail-Serie zusammengefasst.

Sperrdifferenzial oder Allradtechnik

Die Schlechtwege-Tauglichkeit verbessert Ford durch die vergleichsweise einfache Lösung, dass das Fahrwerk des frontgetriebenen Transit Trail mit einem mechanischen Sperrdifferenzial ausgestattet ist. So lässt sich die Antriebskraft bei Bedarf automatisch auf jenes Vorderrad konzentrieren, das gerade über die bessere Traktion verfügt. Allein dieser Vorteil vermag manches Hindernis zu überwinden, statt mit einfacher Antriebstechnik aufgrund eines durchdrehenden Rades (z. B. bei Eis oder Schnee) liegen zu bleiben. Als 3,5-Tonner mit diesem modifizierten Frontantrieb startet der Transit Trail in der Netto-Preisliste bei mindestens 34 100 Euro (alle Preise plus MwSt.).

Zusätzlich mindestens 9300 Euro kostet der Transit Trail, wenn der 3,5-Tonner vom Hecktriebler ausgehend über eine elektronisch gesteuerte Allrad-Kupplung verfügt. Dadurch wird es möglich, binnen kürzester Zeit die Kraftverteilung bis zu 50 % auf die Vorderachse zu leiten.

Diese Lösung kommt im tiefen Sand auch an seine Grenzen, wie sich am Testtag mit dem kraftvollen 125 kW/170 PS Diesel zeigte, doch Anforderungen auf unbefestigten Wegen oder Geröll ließen sich souverän meistern.


Auf einen Blick

Stärken …

  • Geländetaugliche Transit-Serie mit zwei Karosserielängen
  • Versionen als Kasten und Kombi
  • 2,0-Liter-Diesel (Euro 6d Temp) mit 96 kW/130 PS oder 125 kW/170 PS, kombiniert mit 6-Gang-Handschalter
  • Nutzlast bis 1200 kg möglich
  • Ladevolumen bei mittlerem Radstand L2/H2 ca. 9,5 m³ hinter der Trennwand, bei langem Radstand max. 12,4 m³
  • Mildhybrid-Technik zur Steigerung der Energieeffizienz als Option
  • Assistenten z. B. zur Kontrolle von Traktion, Stabilität sowie Fahrverhalten bei Seitenwind serienmäßig
  • Zahlreiche weitere Assistenten (z. B. zum Parken, zur Geschwindigkeitsregelung oder Antikollision) als Option
  • Fahrerplatz erreicht Pkw-Niveau
  • Dreisitzige Variante auch in der Mitte ausreichend dimensioniert

… und Schwächen

  • Verzurrösen im Bodenbereich optimiert, doch als Standard nicht in oberen Frachtraumbereichen vorhanden
  • Zusatzoptionen am Lenkrad wirken überfrachtet

Der Autor

Thomas Dietrich, Fachjournalist aus
Solingen, berichtet im BM jeden Monat
über Neuheiten aus der Fuhrparkwelt.

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