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Die Weichen sind gestellt

Breuer & Schmitz (BSW) rüstet sich nachhaltig für die Zukunft
Die Weichen sind gestellt

Aufbruchstimmung ist derzeit bei Breuer & Schmitz (BSW) zu spüren. Das im Jahre 2000 von der heutigen Eigentümerfamilie übernommene Unternehmen plant einen neuen Firmensitz, und die nachfolgende Generation ist mit David Hinz und Moritz Müller bereits in die Entwicklung des Unternehmens eingebunden. Außerdem möchte BSW einen ökologischen Fußabdruck hinterlassen und bis zum Jahr 2030 Klimaneutralität erreichen. Mit einem neuen Rücknahme- und Recycling-Programm ist dem Bandspezialisten jetzt ein großer Schritt auf diesem Weg gelungen.

Nur wenige Kilometer vom BSW-Firmensitz in Solingen entfernt beginnen die Bauarbeiten für den Neubau. Gut 20 Jahre nachdem Gerd Schütz, der Onkel der derzeitigen Geschäftsführer Markus und Patrick Müller, das Unternehmen von den vorherigen Eigentümern übernommen hat, beginnt damit ein weiteres wichtiges Kapitel in der fast 140-jährigen Firmengeschichte. Das neue Gebäude wird nicht nur ein Vorbild für Nachhaltigkeit darstellen, sondern als Basis für angestrebtes wirtschaftliches Wachstum dienen. Um dieses Wachstum zu erreichen, setzt man neben innovativen Produkten auch auf diverse Zukunftsthemen. So spielt bspw. das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Derzeit bereits mit dem Umweltprädikat Cradle to Cradle in Bronze ausgezeichnet, soll nach dem Umzug Anfang kommenden Jahres die Umweltzertifizierung in Silber das nachhaltige Agieren des Bandspezialisten belohnen.

Dank Umzug Bedingungen für Silber erfüllt

„In Deutschland ist Cradle to Cradle noch nicht so populär, aber gerade auf dem niederländischen Markt ist das ein sehr wichtiger Faktor“, erklärt Moritz Müller, der für den Vertrieb in Deutschland zuständig ist, und verspricht: „Mit dem Umzug werden wir die Bedingungen für Silber erfüllen.“ Auch wenn das Zertifikat hierzulande noch eher selten ein Kaufargument darstellt, seitens des Unternehmens ist man von der Idee überzeugt. „Wir wollen da auch ein wenig unternehmerisches Vorbild sein, soziale und ökologische Verantwortung übernehmen.“

Eine Voraussetzung dafür ist es auch, Prozesse zu optimieren. „Das ist hier in dem zum Teil über 100 Jahre alten Gebäudekomplex nicht umzusetzen“, so David Hinz. Der 31-jährige Cousin von Moritz Müller verantwortet seit Anfang des Jahres die IT und Produktionsplanung im Haus. Am neuen Unternehmenssitz lässt sich die Produktion ideal strukturieren, sodass viele Wege entfallen, die das einzelne Produkt heute noch zurücklegen muss. Von enormer Bedeutung sind noch weitere Faktoren. „Wir setzen auf Photovoltaik und Wärmerückgewinnung, werden zudem unsere Produktionsenergie nutzen. So wird nicht nur der gesamte Produktionsablauf optimiert, sämtliche Energie wird optimal verwertet“, sagt Hinz. „Emissionen und Energieverbrauch werden sofort spürbar sinken, wir werden fast autark produzieren. Dies ist ein wichtiger Baustein, um die Produktion am Standort Solingen langfristig zu sichern.“

„Wir sind ein technisches Unternehmen und freuen uns, die Herausforderungen und Aufgaben zu meistern, die uns die Kunden stellen“, sagt Hinz. Auch die eigene Entwicklungsabteilung tüftelt stetig an Optimierungen und Neuheiten. Das Ergebnis dieser Prozesse sind innovative Türbänder wie aktuell das Connect-System, das Strom und Daten kabellos und ohne optische Beeinträchtigung in die Tür bringt. Doch neben technischen Neuentwicklungen sind es auch die Mehrwerte rund um einzelne Produkte, die das Unternehmen ausmachen. „Die Oberflächenveredelung zählt zu einer unserer Kernkompetenzen“, sagt Hinz. „Unsere hauseigene Pulverbeschichtung und Schleiferei kann nahezu jeden Oberflächenwunsch unserer Kunden verwirklichen.“

Bänder für unterschiedlichste Türen

Ein anderes Beispiel ist das umfangreiche Angebot an Glastürbändern. „Da bieten wir eine große Bandbreite für Türen mit unterschiedlichen Glasstärken und Gewichten“, sagt Müller. „Möglich macht das unser Glastürbandprogramm, das auf unseren leistungsstarken Objektbändern basiert. Außerdem sind auch hier Sonderanfertigungen kein Problem.“

„Wir sind ein nachhaltiges Unternehmen und bieten einen umfangreichen Service“, fasst Hinz weitere Aspekte zusammen, die BSW in sich vereint. „Die Nachhaltigkeit ist ein Faktor, der uns als Familienunternehmen ausmacht.“

In den Niederlanden ist das Unternehmen Marktführer, für Deutschland lautet das klare Ziel, weitere Marktanteile zu erobern. „Wir sind auch im vergangenen Jahr trotz Pandemie gewachsen“, berichtet Müller.

BSW wird ein Familienunternehmen bleiben

Er und sein Cousin David Hinz sind die Generation, die einmal in die Fußstapfen der jetzigen Geschäftsführer treten sollen. „Wir sind derzeit die Etage darunter, versuchen die Sachen, die in unserem Fokus liegen, anzutreiben“, sagt Hinz. So forciert er als studierter Wirtschafts-Informatiker beispielsweise das Thema Digitalisierung. „Wir haben das Unternehmen von unserem Großonkel anvertraut bekommen“, erklärt Müller, „und damit auch viel Verantwortung. Man geht immer gerne durch den Betrieb. Wer das wie ich schon als Kind erlebt hat, der weiß, dass einen das prägt. Man hat einen großen Gestaltungsspielraum, aber auch die Konsequenzen des eigenen Handels sind wesentlich umfangreicher.“ Und Hinz stellt klar: „Breuer & Schmitz wird immer ein Familienunternehmen bleiben.“

Wertstoffkreislauf mit reuse+recycle schließen

Mit einem neuen Rücknahme- und Recycling-Programm von Breuer & Schmitz setzt das Familienunternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Ohnehin sind schon alle Produktlinien nach dem US-amerikanischen Standard „Cradle to Cradle“ zertifiziert. Das gilt für alle Objektbänder und Bandtaschen, Kugelstiftbänder 807 sowie die Gleitlagerbänder 804 und 818.

Diese können alle nach Gebrauch problemlos an BSW zurückgesendet werden, wo dann eine Überprüfung auf ihre weitere Verwendbarkeit hin erfolgt, die Bänder zerlegt und schließlich fachgerecht verwertet werden. Damit schließt sich der Reuse- und Recyclingkreislauf. „In den Müll sollte man die alten Bänder und Bandtaschen auf keinen Fall werfen, da sonst Kunststoff und Metall vermischt werden“, mahnt Müller.

Zusenden kann die Bänder jeder, egal ob Verarbeiter oder Händler. „Die Entsorgung kann bei 500 bis 1000 Bändern, die beispielsweise bei einem Objektabriss schon einmal anfallen, recht anstrengend und mühselig sein“, erklärt Müller. „So wollen wir den Kunden entlasten und dabei gleichzeitig den Wertstoffkreislauf erhalten.“ Als Dankeschön sendet BSW dann ein Solinger Zöppken. Diese Messer mit Holzgriff bleiben dank Nachschleifservice des Herstellers ebenfalls einem langen Produktkreislauf erhalten.

Das „reuse+recycle“-Programm geht Hand in Hand mit einer Vielzahl nachhaltiger Aktivitäten seitens Breuer & Schmitz. Neben der „Cradle to Cradle“-Zertifizierung fördert das Unternehmen klimafreundliche Mobilität durch ein Job-E-Rad-Programm und hat sich entschieden, im Firmen-Fuhrpark nur noch teil- oder vollelektrische Fahrzeuge neu anzuschaffen. (sk)

Breuer & Schmitz

42719 Solingen

www.breuerundschmitz.de

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