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Gelebte Transparenz

Innenausbau eines Verwaltungs- und Technologiezentrums
Gelebte Transparenz

Offenheit und Transparenz kennzeichnen das neue Verwaltungs- und Entwicklungsgebäude des Kfz-Zulieferers Mann + Hummel im württembergischen Ludwigsburg. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Waiblinger Spezialist für Raum-Systeme Strähle, der das Gebäude mit Trennwand- und Raum-in-Raum-Systemen ausgestattet hat.

Mit dem neuen Technologiezentrum von Mann + Hummel hat der westliche Stadteingang von Ludwigsburg eine neue Landmark bekommen. Die von vertikalen grünen Aluminiumlamellen überzogene Hauptfassade und das darin eingewobene Logo stellen die direkte Verbindung zu Marke und Kernprodukt des Weltmarktführers für Filtrationslösungen her. Und auch das offen gestaltete Interieur leitet sich aus der Unternehmenskultur ab, die auf Teamgeist und Wissensaustausch setzt.

In dem neuen Verwaltungsgebäude mit angeschlossenem Prüfzentrum bündelt Mann + Hummel seine Entwicklungskapazitäten am Stammsitz des Unternehmens. Nachdem die Mitarbeiter aus den Bereichen Entwicklung, Prüfung und Technologie jahrelang auf unterschiedliche Standorte verteilt waren, arbeiten sie nun mit Geschäftsführung, Verwaltung und Vertrieb unter einem Dach zusammen.
Den mit Entwurf und Ausführung beauftragten KBK Architekten gelang der Spagat, die Unternehmensidentität in zukunftsweisende Architektur zu übertragen und die Gebäudeteile optimal an die Ansprüche der jeweiligen Nutzung anzupassen. Gemäß dem Wunsch der Unternehmensleitung gestalteten sie die fünf, raumhoch verglasten Obergeschosse des Verwaltungsbaus als offene Bürolandschaft. Die Büroflächen sind um den zentralen Erschließungskern mit großzügiger Kommunikationszone, Besprechungsräumen sowie Sanitär- und Technikräumen angeordnet. Die wenigen geschlossenen Räume verfügen flurseitig über Glastrennwände, um den offenen, lichtdurchfluteten Charakter des Bürolayouts zu bewahren. Auf offene Raumstrukturen setzen auch die Mitglieder der Geschäftsführung, die ihre Büros im 5. Obergeschoss haben. Breite Glasschiebetüren bieten hier die Option, die Räume zu schließen, wenn es die Vertraulichkeit verlangt.
Attraktive Sachlichkeit
Die Unternehmensidentität von Mann + Hummel bestimmte auch die Auswahl von durchweg technisch hergestellten Materialien und das Farbkonzept im Verwaltungsbau. Kontrastreiche monochrome Oberflächen in Schwarz und Weiß erzeugen einen technischen, sachlichen Innenraumeindruck. Die zurückhaltende, präzise Detaillierung unterstreicht den hohen Anspruch des Unternehmens an die Qualität der Produkte.
Hohe Anforderungen stellten Bauherr und Architekten an den Partner für den Innenausbau, nicht allein in puncto Schall- und Brandschutz, Variabilität und hochwertiger Gestaltung der Systeme. Erwartet wurde außerdem die optische Durchgängigkeit aller Ausbauelemente. Nach einem umfangreichen Auswahlprozess erhielt Strähle den Zuschlag. Der Waiblinger Spezialist für Strähle Raum-Systeme konnte mit seinen Systemtrennwänden, Wandverkleidungen und Raum-in-Raum-Systemen ein funktional und formal perfekt aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket schnüren. Positiv werteten Bauherr und Architekten außerdem, dass der Hersteller aus der Region kommt und für seine Leistungsfähigkeit bei der Projektabwicklung bekannt ist.
Stimmig bis ins Detail
Für die Raumzonierung im Verwaltungsgebäude sowie Besprechungs- und Konferenzräume ist das doppelschalige, beidseitig flächenbündig verglaste System 2300 eingesetzt. Es erfüllt den geforderten Schalldämmwert von Rwp 47 dB und unterstützt mit seiner homogenen Glasoptik, schlanken, schwarz pulverbeschichteten Aluminiumprofilen und dezenten Schattenfugen das Gestaltungskonzept. Im Bereich der gebogenen Hauptfassade sind die Glaswände polygonal ausgeführt und nehmen damit deren schwungvolle Optik auf.
Auf jeder Etage stehen den Mitarbeitern zwei gläserne Doppelkuben als Rückzugsorte zur Verfügung. Durch ihre flächenbündige Verglasung, filigrane, schwarze Profile und weiße Türelemente entsprechen die Raum-in-Raum-Systeme dem Erscheinungsbild der Trennwände. Mikroperforierte Deckenpaneele in Kombination mit integrierten Wandabsorbern gewährleisten eine angenehme Raumakustik mit Nachhallzeiten unter 0,5 s. Für die Be- und Entlüftung der Kuben sorgt ein schallgedämmtes Lüftungselement, das in die Decke eingebaut ist. Es arbeitet sehr leise und erlaubt in frei wählbaren Stufen einen Luftaustausch von bis zu 210 m³ Luft pro Stunde. Zusätzlich zu diesen, bei Bedarf schnell in neue Bürolayouts integrierbaren, Raum-in-Raum-Systemen bietet jede Etage zwei raumhohe Doppel-Thinktanks. Diese sind mit dem Ganzglas-System 3400 abgetrennt, das maximale Transparenz und hohen Schallschutz (Rwp 38 dB) gewährleistet. Durch die in Richtung Hauptfassade gebogenen Gläser fügen sich die raumhohen Think Tanks elegant ein.
Weiße Wandverkleidungen schließen in gerader oder gebogener Bauweise nahtlos an die Trennwände an und bilden den gewünschten Kontrast zu schwarzen Wandprofilen und dunklem Teppichboden. Sie wurden individuell von Strähle gefertigt, um die Betonwände der Kernzonen, Revisionsschächte und die jeweils zwei Brandschutztore pro Obergeschoss im Sinne des von KBK Architekten entwickelten Gestaltungskonzepts zu verkleiden.
In den Kernbereichen sorgen weiße, nicht brennbare HPL-Vorsatzschalen und in den Bürobereichen weiße Melaminplatten für die gewünschte homogene Optik. Für das Foyer mit angeschlossenem Konferenzbereich im Erdgeschoss lieferte Strähle nach Vorgabe der Architekten rückseitig weiß lackierte Glasverkleidungen. Sie unterstreichen mit ihrer hochglänzenden Oberfläche den repräsentativen Charakter des Foyers, das zwischen Verwaltungsgebäude und Prüfzentrum gelegen das neue Herz des Unternehmenssitzes bildet.
Zweigeteilte Arbeitsplatzorganisation im Prüfzentrum
Sachliche Transparenz prägt auch das neue Prüfzentrum. Der rechteckige Grundriss, eine horizontal gebänderte Fassade aus Aluminiumkassetten mit umlaufenden Fensterbändern und eine Geschosshöhe von über vier Metern schaffen optimale Voraussetzungen für die Unterbringung und jederzeit flexible Umbestückung der Prüfstände. Zugeschnitten auf die Arbeitsabläufe der dort beschäftigten Mitarbeiter sind die Geschossflächen in Prüfbereiche und Auswertbereiche mit Arbeitsplätzen unterteilt. Wichtige Funktionen kommen den Trennwandsystemen von Strähle zu. Sie sind als zweischalige Ganzglas-, Brüstungs- und Oberlichtwände ausgeführt, um das Gebäudeinnere mit Tageslicht zu versorgen. Ihre modulare Konstruktion erlaubt, Versorgungsleitungen im Zuge der Umrüstung jederzeit neu zu verlegen bzw. anzupassen. Darüber hinaus schirmen sie Lärm und Gerüche aus den Prüfbereichen von den Auswertbereichen ab. „Die neue Arbeitsplatzorganisation mit kurzen Wegen zwischen Prüfanlagen und geschützten, ruhigen Auswertungsbereichen fand spontan viel Beifall“, berichtet Johannes Jung von KBK Architekten. Ganz im Sinne von Unternehmensleitung und Mitarbeitern sei eine moderne und abwechslungsreiche Bürolandschaft entstanden, die alle geforderten Bürotypen vom Forschungs- und Prüfbereich bis hin zum Vorstandsbüro verbinde. (hf/Quelle: Strähle) I
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