NRW-Gestaltungswettbewerb „die gute form“ entschieden

Preisverleihung im Landtag

Am Wettbewerb konnten rund 600 Tischlermeisterinnen und -meister aus ganz Nordrhein-Westfalen teilnehmen, die im Zeitraum zwischen 1.4.2003 und 31.3.2005 ihre Meisterprüfung erfolgreich abgelegt hatten. Zugelassen wurden 41 handwerklich gestaltete Unikate. Sie „geben ein gutes Beispiel für den Ideenreichtum und das handwerkliche Können, mit denen der Tischler die Herausforderung zum zukunftsorientierten Wohnen annimmt“, meinte Verbandsvorsitzender Alfred Jacobi bei seiner Rede anlässlich der Preisverleihung im nordrhein-westfälischen Landtag.

Der mit insgesamt 9 000 Euro dotierte Wettbewerb findet in diesem Jahr im nordrhein-westfälischen Landtag statt. Jacobi freute sich über die Gelegenheit, dass sich das nordrhein-westfälische Tischlerhandwerk „hier im politischen Zentrum des Landes als Partner für innovative und individuelle Einrichtungskonzepte“ präsentieren konnte. Der Wettbewerb „die gute form“ – unter der Schirmherrschaft von Landtagspräsidentin Regina van Dinther – leiste einen wesentlichen Beitrag dazu, die jungen Tischlermeisterinnen und Tischlermeister noch stärker als bisher für zeitgemäße Formgebung und Gestaltung zu sensibilisieren.
Am besten gelungen ist dies Kai Oetken aus Ganderkesee. Die Jury belohnte den 30-jährigen Niedersachsen mit dem 1. Preis und 4 000 Euro. Sein ungewöhnlicher Barschrank aus Zebrano-Furnier, MDF-Biegesperrholz und Persenning-Stoff fällt vor allem durch sein äußeres Erscheinungsbild auf, das sich wie ein Chamäleon verändert. Die Tür hat keinen konstanten Drehpunkt, sondern umläuft den Korpus um 360 Grad. „Wieder in der Ausgangsstellung zurück hat sie auf geheimnisvolle Weise ihre Farbe gewechselt. Das technische Prinzip dieser imaginären Wandlung ist faszinierend, ist innovativ“, lobte die Jury.
Das Meisterstück von Christian Klein, ein Truhenschrank aus Vollholz und MDF, hielt nicht nur dem kritischen Blick der Prüfungskommission, sondern auch dem der Wettbewerbsjury stand. Sie vergab dafür den mit 3 000 Euro ausstatteten 2. Preis. Bei der prämierten Arbeit handelt es sich um ein modulares System, bestehend aus drei Truhen, die gestapelt als Schrank oder auch einzeln als Sitzelemente nutzbar sind. Den 3. Preis erhielt Klaus Köhler aus Münster für ein klassisch anmutendes, wandhängendes Sideboard und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 2 000 Euro. Das Möbel aus MDF und europäischem Kirschbaum zeichnet sich durch „gute Proportionen und konsequente, auf die Gesamtform abgestimmte Details und Materialdimensionen“ aus. Mit einer Belobigung bedachte die Bewertungskommission Guido Böinghoff aus Coesfeld. Sein freistehender Zylinderschrank aus Kirschbaum und Glas überzeugte die Juroren durch das „klare Gestaltungskonzept“ und das „Funktionsdetail der synchron ausdrehenden Laden“. ■

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