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Volle Kraft für historische Fenster

Schreinerei Pfeifer setzt bei Holzfenstern auf Oberflächen von Sikkens
Volle Kraft für historische Fenster

Auf die Fertigung historischer Holzfenster sind die Zwillingsbrüder Tobias und Christian Pfeifer aus Winterkasten im Odenwald spezialisiert. Dass diese in Sachen Technik den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechen, ist selbstverständlich. Dazu gehört auch ein Oberflächenschutz, der dem Wetter auf Dauer trotzt.

Zwei Zwillingsbrüder aus Winterkasten sorgen für Hightech-Fenster in historischem Rahmen: Tobias und Christian Pfeifer bauen Holzfenster für historische und denkmalgeschützte Gebäude vor allem im Raum Darmstadt und Odenwald. Sie verstehen die Kunst, die Ansprüche und Funktionalitäten moderner Fenster mit den Maßen historischer Fensterquerschnitte und -korpusse zu verbinden und setzen dabei auf Qualität ohne Kompromisse.

Handwerksbetrieb mit Tradition und Zukunft

Tobias und Christian Pfeifer leiten den Schreinereibetrieb im Odenwald nun schon in der siebten Generation. Der Handwerksbetrieb hat seine Traditionen über die Jahrzehnte hinweg bewahrt und ist heute zum Spezialbetrieb avanciert. Die große Nachfrage unterstreicht diese einzigartige Marktpositionierung. „Wir bedienen quasi vier Geschäftsfelder“, so Schreinermeister Tobias Pfeifer, „das ist die klassische Möbelschreinerei, das sind Holzschindeln (siehe Holzsplitter auf S. 134), Denkmalschutzfenster und -türen sowie Bestattungen.“ Letzteres ist bis heute als ein Tätigkeitsfeld aus der Historie heraus und dem ländlichen Standort geblieben. Die Möbelschreinerei wird eher etwas defensiver gehandhabt, da die Kraft in die beiden Felder Denkmalfenster und -türen sowie Holzschindeln gelegt wird. „Unser Ziel und unsere Philosophie ist es“, betont Tobias Pfeifer, „auch in der schwierigsten Konstellation ein modernes Fenster nach den objektspezifischen Vorgaben eines denkmalgeschützten Gebäudes zu bauen.“ Beides – die Fenster und Türen wie auch die Schindeln – werden von der Erstellung bis zur bauseitigen Montage ausgeführt.

Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter, setzt auf moderne Produktionsmethoden wie CNC-Technik und Qualitätsprodukte für die Oberflächenbehandlung wie Sikkens Wood Coatings
und Zweihorn von AkzoNobel.

CNC-gestützte Produktion

Das Angebot individueller Lösungen ist bei der Schreinerei Pfeifer keine Floskel, sondern ergibt sich mit der Spezialisierung auf die Fertigung von Fenstern und Türen für denkmalgeschützte und historische Gebäude von selbst. Nahezu jedes Fenster ist ein Unikat, denn es wird jeweils entsprechend den objektspezifischen Vorgaben auf Maß gefertigt.

Doch auch wenn Vierseitenhobelmaschine und die CNC-gesteuerte Winkelanlage von Weinig gut ausgelastet sind, sei Automation nicht alles, sagt Christian Pfeifer: „Für uns bestimmt nicht der Automat mit seinen Parametern das Machbare. Wir gehen oft über die Grenzen des Automaten hinaus. Denn um den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht zu werden, sind die einzelnen Teile manchmal so klein, kurz oder dünn, dass der Automat diese nicht mehr herstellen kann“, berichtet Christian Pfeifer. Die Größen und Querschnitte der Holzfenster muten teilweise schon wie filigrane Kunstwerken an. „Trotzdem bauen wir auch in knappen historischen Maßen ein modernes Fenster, genau wie alle anderen: mit aktueller Beschlagstechnik, 3-fach-Verglasung, zwei Dichtungsebenen, Sicherheitstechnik oder auch Fingerprint“, betont Tobias Pfeifer. Somit entstehen Fenster und Türen, die nicht nur den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht werden, sondern auch sämtliche Aspekte eines modernen Fensters erfüllen. „Holzfenster unserer Güte betrachten wir als ein Möbelstück, daher sind für uns die Funktionalitäten und die Oberflächen sehr wichtige Aspekte“, sind sich Tobias und Christian Pfeifer einig.

Oberfläche – Qualität ohne Kompromisse

Die Zwillingsbrüder setzen beim Bau der Fenster und Türen auf heimische Hölzer. Aus Qualitätsgründen bevorzugen Tobias und Christian Pfeifer dabei Lärche. „Selbst wenn ein Kunde auf Fichte besteht, überzeugen wir ihn, zumindest am Wetterschenkel und unteren Rahmen Lärche einzusetzen“, erläutert Christian Pfeifer.

Unter dem Aspekt der Haltbarkeit werden auch beim Oberflächenaufbau keine Kompromisse gemacht. Hier setzt die Schreinerei seit vielen Jahren auf die Lacke und Lasuren der Marke Sikkens Wood Coatings aus dem Hause AkzoNobel. „Das passt einfach für uns in puncto Verarbeitbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Oberflächenergebnis“, so Tobias Pfeifer, „außerdem werden wir durch Marco Wolter, unseren Ansprechpartner beim Großhandelsunternehmen Prosol Lacke + Farben GmbH, top betreut. Der ist selber Schreiner und bietet uns stets praxisgerechte Lösungen, zum Beispiel nutzen wir immer wieder gerne seinen Service bei der individuellen Farbtonbetreuung.“

Inzwischen haben die Zwillingsbrüder auch für innen auf Produkte von AkzoNobel, und zwar der Marke Zweihorn, umgestellt. „Dieser Schritt war konsequent, nicht nur dass wir damit aus einer Hand für die Oberflächenbehandlung von Fenster, Türen und Innenausbauten betreut werden,“ berichtet Christian Pfeifer, „ich habe aus vorheriger Tätigkeit die Lacke, Beizen und Öle von Zweihorn verarbeitet und festgestellt, dass wir mit der Umstellung auf Zweihorn-Lacke ein oder mehr Arbeitsgänge bei besserem Oberflächenergebnis sparen konnten. Unterm Strich ergibt sich so ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bei sehr hoher Zuverlässigkeit.“

In der Praxis bedeutet dies, dass die Schreinerei die denkmalgeschützten Fenster mit Rubbol-Lacken von Sikkens Wood Coatings und die Fensterbretter innen beispielsweise mit 2K-Lacken von Zweihorn lackiert, beide aus dem Hause AkzoNobel. Damit sind alle Oberflächen optimal behandelt
– außen hinsichtlich Witterungs- und UV-Beständigkeit und innen in Bezug auf die erforderliche Kratz- und Chemikalienbeständigkeit. (ra/Quelle: AkzoNobel)

Schreinerei Pfeifer GmbH

64678 Winterkasten

www.schreinerei-pfeifer.de

Akzo Nobel Hilden GmbH

40721 Hilden

www.sikkens-wood-coatings.com

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