SCM Group liefert Fünfachs-Bearbeitungszentren für „weiße Haut“. Ganz viele Täler - BM online
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Ganz viele Täler

SCM Group liefert Fünfachs-Bearbeitungszentren für „weiße Haut“
Ganz viele Täler

Auch der Maschinenbauer SCM hat seinen Beitrag zur „weißen Haut“, der einzigartigen Innenraumverkleidung im Konzertsaal der Elbphilharmonie, geleistet. Die Elemente wurden auf drei CNC-gesteuerten Fünfachs-Bearbeitungszentren namens Chronos gefräst.

I Um die mehr als 10 000 einzelnen Elemente aus dem Werkstoff Gifatec effizient bearbeiten zu können, hatte die Hasenkopf Industrie Manufaktur (siehe auch Seite 86-87) ihren Maschinenpark um drei CNC-Bearbeitungszentren ergänzt. Dass man auf „Chronos“ aus dem Hause SCM zurückgriff, war – unter anderem – den fünf gesteuerten Achsen geschuldet. Auch die sehr stabile Ausführung der Portalbauweise sowie die großen Arbeitsbereiche auf kleinstem Raum wurden als Pluspunkte verzeichnet. Zudem erwies sich die gute Zugänglichkeit in besonderer Weise als vorteilhaft beim Beladen.

Herausforderung hohe Werkstoffdichte
Auch bei einer maximierten Vorschubgeschwindigkeit waren sehr geringe Toleranzen gewährleistet – eine wesentliche Voraussetzung für der akustische Wirkung dieser außergewöhnlichen Innenraumverkleidung. Ein weiterer Schwierigkeitsgrad war die hohe Dichte des massiven Gipsfaserbetons selbst – und das bei einer maximal zu bearbeitenden Plattenstärken von 180 mm. Der Werkstoff des Herstellers Knauf Integral ist äußerst massiv und nicht brennbar, mit hohem Weißanteil.
Komplexe Arbeitsvorbereitung
Die im Auftrag des Ausbau-Spezialisten Peuckert GmbH beauftragte Hasenkopf Industrie Manufaktur bereitete die aufwendigen 3D-Daten auf, um die Grundlage für die Fertigung zu schaffen. Anschließend wurden die CAD-Daten in der Arbeitsvorbereitung in CNC-fähige Programme umgewandelt, bevor Makros für die beidseitige Bearbeitung der verleimten Gipsfaserplatten erstellt wurden.
1,5 Mio. Laufmeter Fräsweg
Die Oberflächenstruktur bildet sich aus rund 1 000 000 muschelförmigen Tälern mit Frästiefen zwischen 5 mm und 90 mm. Für die rund 1,5 Mio. Laufmeter Fräsweg waren 30 520 CNC-Programme mit 352 000 000 Programmzeichen erforderlich, mehr als 1 000 diamantbesetzte Fräswerkzeuge mit 6 000 Schärfzyklen mussten eingesetzt werden. (ra/Quelle: SCM) I
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