Schmidt-Visbek und Ip-Company weihen neuen Showroom ein

Innovationstreiber

Mit einer neuen und modernen Ausstellung präsentieren Schmidt-Visbek und Ip-Company im nordischen Visbek innovative Fenster, Haustüren sowie ein breit gefächertes Zubehörsortiment. BM war vor Ort und hat sich die neuen Räumlichkeiten sowie die Neuheiten und Weiterentwicklungen im Produktsegment angeschaut und durfte einen Blick in die Zukunft des Unternehmens werfen.

BM-Redakteur stefan Kirchner

Die neue 300 m² große Ausstellung für Fachbetriebe und Endkunden wurde nach rund 34 Jahren einer Grunderneuerung unterzogen. „Auf den alten Grundmauern der ersten Ausstellung ist es uns gelungen, einen großzügigen und multifunktionalen Raum zu schaffen, der unserer Produktinszenierung aus Tradition und Moderne gerecht wird“, erklärt Ulrich Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter bei Schmidt-Visbek. Alleine die Außenansicht, mit großen Verglasungen, Hebeschiebetüren und Ganzglas-Rundecken sowie einem zweiflügligen 3,00 x 3,00 m großen traditionellen Eingangsportal mit moderner Türtechnik sorgt für Wohlfühlatmosphäre. Im Inneren werden Schiebefenster, Haustüranlagen, Glasabsturzsicherungen, barrierefreie Bodenschwellen, intelligente Technik wie z. B. im Fenster integrierte Beschattungssysteme oder Sicherheitsanlagen gezeigt. Digitale Präsentationsmodule, abtrennbare Arbeitsbereiche bieten unter anderem Platz für Workshops. Um den lebenden Zeitgeist aus Tradition und Moderne noch weiter zu vertiefen, wurde eine Werkbank aus der Gründungszeit zum Material- und Farbmusterständer umgebaut. Ein großzügiges, klassisches Metall-Loftfenster im angesagten Industrial-Chic mit sehr schmalen Ansichtsprofilen aus eigener Herstellung rundet die Ausstellung ab. Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist ein alter Dickenhobel, der ca. aus dem Jahr um 1930 stammt. Im Außenbereich wurden drei reale Montagesituationen erstellt, wo die Lehrgangsteilnehmer das theoretische Wissen in die Praxis umsetzen können.

Gleiche Marktanteile bei Holz und Kunststoff

Schmidt-Visbek und Ip-Company beschäftigen 130 Mitarbeiter und beliefern seit 22 Jahren ausschließlich den Fachhandel sowie Tischlereien und Schreinereien. Rund die Hälfte der produzierten Fenster sind aus Kunststoff oder Kunststoff-Aluminium. Die andere Hälfte bestehen aus Holz oder Holz-Aluminium – Tendenz steigend. Die Holzfenster werden aus den Holzarten wie sibirische Lärche, Kiefer, Fichte, Meranti und Eiche gefertigt. Letzteres ist der Hauptbestandteil bei Ip-Company. Am Tag werden zwischen 70 bis 100 Holzfenster und 300 bis 350 Kunststofffenster hergestellt. Auch rund 500 Holz- und 1500 Kunststoffhaustüren verlassen im Jahr die Werke. „Einer unserer Alleinstellungsmerkmale in der Region ist, dass die Kunden alle Produktionswerkstoffe, die für Fenster eingesetzt werden, aus einer Hand bekommen“, so Schmidt.

Niederlassung Bayern wächst

Ende des Jahres 2015 eröffnete der Hersteller einen Standort im bayerischen Lanquaid. Der auf der grünen Wiese gebaute Komplex mit aktuell 1500 m² Fertigungs- und 200 m² Ausstellungsfläche bietet ein modernes Umfeld für die professionelle Kundenberatung. Die Partner haben hier die Möglichkeit, jederzeit ihre Kunden direkt in der Ausstellung zu beraten, dafür erhalten sie nach Anmeldung einen Zahlencode, mit dem sie den Schauraum jeder Zeit nutzen können.
In Lanquaid werden hauptsächlich die Kunststofffenster der Serie Integral 88+ gefertigt.

Viele Entwicklungen mit Mehrwert

Das neue Kunststoff-Aluminium-Fenstersystem Zero bietet ein reduziertes, kantiges Design sowie eine flächenbündige Ansicht von Rahmen, Flügel und Glas. Das besondere an dem System ist, das alle Radien des eigenentwickelten Aluminiumprofils gleich sind. Als Grundprofil wird das 76-mm-Profilsystem von Profine verwendet. Um die statischen und sicherheitsrelevanten Aspekte gewährleisten zu können, werden die Verglasungen der Systeme Zero und Integral (auch bei Holzfenstern) verklebt. „Wir haben bis jetzt nur positive Erfahrungen gesammelt mit der Klebung von Glas und Flügel“, erläutert Heinz Hermes, Leiter der Arbeitsvorbereitung-Holzabteilung. Um aber auch RC3-Holzfenster anbieten zu können, werden umlaufend in die Flügel L-Eisen eingesetzt, um die Beschläge gegen Anbohren zu schützen. Auch ein P5A-Glas kommt hier zum Einsatz. Um die Optik der Fenster hier noch zu verbessern, können die Fenster auch ohne Glasleistenverschraubungen angeboten werden. Die 1,5-mm-Radien an den Holzfenstern sorgen für ein geradliniges Erscheinungsbild. Eine Besonderheit der Holz-Alu-Fenster ist die vormontierte Absturzsicherung. So müssen Partner auf der Baustelle diese nicht erst noch montieren.

„Wir haben in 2018 einen Zuwachs von Holz-Alu-Fenstern und Integralsystemen zwischen 5 bis 8 %. Um aber das Holz- oder Holz-Alu-Fenster noch weiter im Markt zu etablieren, müssen wir die Kunden mit Natürlichkeit überzeugen. Dies können wir z. B. erreichen, indem wir im Innenbereich eine geölte, geseifte und gebürstete Oberfläche anbieten“, erklärt Schmidt. Seit neuestem werden jetzt die überfälzten Holz- oder Holz-Alu-Haustüren auch mit verdeckt liegenden Bändern von Simonswerk ausgestattet.
FSB-Steckgriffe mit minimalistischer Rosette und flächenbündigen Fenstergriffen runden das designorientierte Erscheingsbild der Fenster gekonnt ab.

Perspektiven – auf einem guten Weg

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, werden ab August 2019 erstmals wieder Tischler im Unternehmen ausgebildet.

Und wie geht es in Zukunft weiter? – In 2020 feiert das Unternehmen sein 75-jähriges Jubiläum. Außerdem wird der Verarbeiter von Roto-Beschlägen, Anfang des Jahres 2020 die Fenster mit dem Dreh-Kipp-Beschlag Roto NX mit TiltSafe-Funktion – der eine geprüfte und zertifizierte RC2-Widerstandsklasse in der Kippfunktion aufweist – den Kunden anbieten können. Des Weiteren soll eine zusätzliche CNC-Maschine für die Holzfensterproduktion angeschafft werden und die Aufarbeitung von BIM-Daten vorangetrieben werden.

Schmidt-Visbek

49429 Visbek

www.schmidt-visbek.de

www.ipcompany.de

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