Coole Ideen & clevere Helfer
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BM-Serie, Tipp 2: Der Social-Media-Tipp des Monats

BM-Serie, Tipp 2: Der Social-Media-Tipp des Monats
Coole Ideen & clevere Helfer

Wie im Handwerk gilt auch in den sozialen Medien: Der größte Erfolgsfaktor ist der Mensch mit seinen Ideen. Oft sind deshalb günstige Helfer viel mehr wert als teures Equipment. Hochwertige Fotos und Videos sind zwar Pflicht, um attraktiven Content zu erstellen, doch dafür bedarf es keiner High-End-Kamera. Wir zeigen, welche Tools und Geräte wirklich Sinn machen.

Constantin Schiller und Pascal Hof

Wer mit Social Media durchstarten möchte, muss keine Unsummen in Technik investieren. Vielmehr geht es darum, zu wissen was man am Ende für Inhalte produzieren möchte. Dann lässt sich abwägen, welche Tools und Geräte dafür wirklich Sinn machen. Hier regiert die eigene Kreativität, gepaart mit einem durchdachten Plan. Und wie immer gilt: Bloß keine Angst davor haben Neues auszuprobieren – und zu lernen.

Das Smartphone ist für den Einstieg das praktische All-in-one-Tool. Hierbei sollte man ein aktuelles Modell verwenden, damit die Qualität der Fotos und Videos stimmt. In Verbindung mit passenden Gadgets, vor allem Apps, lassen sich somit nämlich durchaus effektvolle und visuell ansprechende Beiträge erstellen.

Es bedarf also nicht unbedingt aufwendigen und teuren Hochglanzproduktionen, um etwas gekonnt in Szene zu setzen.

Apps: Kleine Helfer mit großer Wirkung

Eine der Must-Have-Apps ist Adobe Lightroom: Die mobile Version ist kostenfrei verfügbar und eignet sich durch einfache Anwendungen auch für Anfänger. Sie bietet die Möglichkeit Licht, Kontrast und Farben von Fotos zu korrigieren. Und nach ein wenig Einarbeitung, lassen sich damit auch eigene Presets erstellen. Das sind Voreinstellungen, die man bei verschiedenen Bildern anwenden kann, um Beiträgen damit einen gleichbleibenden Look zu verschaffen. Das schafft vor allem in Instagram einen stimmigen und runden Profilanblick sowie auf lange Sicht einen eigenen Stil mit Wiedererkennungswert.

Was für Fotos Lightroom ist, ist für Videos InShot. Die Videobearbeitungs-App ist in ihrer Basisversion kostenlos und verfügt über alle notwendigen Grundfunktionen. Das heißt: Videos lassen sich importieren, schneiden und trimmen. Zusätzlich können Texte, Fotos und Musik eingefügt werden. Der Clou von InShot liegt darin, dass sich gewählte Filter und Anpassungen direkt auf die anderen Sequenzen des Videos übertragen lassen – das spart Arbeit und vor allem Zeit. Außerdem können bearbeitete Videos direkt auf Instagram oder auch Facebook veröffentlicht werden.

Wer vor hat, hauptsächlich Storys über seinen Instagram-Account zu posten, dem empfehlen wir die App Unfold. Sie bietet zwar schon in der Basisversion einige Vorlagen, die man kostenfrei nutzen kann, jedoch liegt der größte Vorteil der App darin, dass Marken und Unternehmen ein Abo-Modell abschließen können. So erhält man zum einen vollen Zugriff auf alle Funktionen von Unfold und somit auch auf alle Vorlagen-sammlungen und Bearbeitungswerkzeuge, und zum anderen auf das Brand-Kit. Damit lassen sich eigene Schriftarten, Logos, Aufkleber und Farben hochladen, wodurch das eigene Unternehmen mit Widererkennungswert repräsentiert werden kann.


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Passende Hardware für starke Aufnahmen

Wer neben einem Smartphone samt Apps einen Schritt weitergehen will, kann sich ebenfalls für Budget auch cleveres Equipment besorgen. Für den Anfang lohnt sich vor allem ein Stativ für das Smartphone. Denn alle Apps der Welt helfen nichts, wenn die Originalaufnahme zu stark verwackelt ist. Werden jedoch mehr Videos gedreht als Bilder geschossen, empfiehlt sich dabei ein Gimbal, auch Schwebestativ genannt. Bei einem Gimbal handelt es sich um eine Halterung für das Smartphone, die dafür sorgt, dass die Bewegungen frei von Rucklern und flüssig sind. Einige Gimbals bieten außerdem die Möglichkeit, mittels Fernbedienung die Smartphonekamera gezielt zu steuern. Stative erhält man bereits ab 10 und Gimbals ab 60 Euro.

Action in der Werkstatt

Wirklich eindrucksvolle Aufnahmen lassen sich mit Kameradrohnen erzielen. Diese gibt es bereits ab 400 Euro, und wer glaubt, die Bedienung sei kompliziert, der hat weit gefehlt: Moderne Drohnen lassen sich mithilfe von Apps kinderleicht steuern. Mit ein wenig Einarbeitungszeit lassen sich schon eindrucksvolle Flug-Videos erstellen. Wichtig: Ein Überfliegen ist nicht überall erlaubt, deswegen muss für einen Drohnenflug immer die rechtliche Grundlage beachtet werden.

Ähnlich spektakuläre Aufnahmen lassen sich mit Action-Cams wie einer GoPro realisieren. Der Vorteil: Hier kann man nah am Geschehen filmen. Zum Beispiel direkt am Werkzeug oder am Material. Für coole Aufnahmen lassen sich die Cams praktisch überall befestigen – sei es an der Arbeitskleidung, mittels Stirnhalterung auf dem Kopf, oder direkt an und in einer CNC-Maschine. So schafft man Videos aus Perspektiven, die mit einem normalen Smartphone nur schwer zu realisieren wären. Das eingebaute Fish-Eye-Objektiv stabilisiert die Aufnahmen dabei automatisch und das Ergebnis ist weitestgehend frei von Wacklern.

So geht’s in der nächsten BM-Ausgabe weiter:

Instagram unter der Lupe: Die App dient vielen Unternehmen als wichtigste Schnittstelle zu ihrer Zielgruppe. Es wird geliked, kommentiert und interagiert. Doch sie bietet noch viele weitere Möglichkeiten, um sich potenziellen Kunden und Mitarbeitern zu präsentieren.


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Die Autoren

Foto: Aexander Dietrich

Constantin Schiller und Pascal Hof sind Marketingexperten sowie Gründer und Inhaber der Social-Media-Agentur „SchillerHof“ in Stuttgart.

www.agentur-schillerhof.com

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